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Erst das Huhn und dann das Ei

Erinnern Sie sich noch? 10 Jahre ist es her mit dem BSE-Skandal, als die Pflanzenfresser und Wiederkäuer ihre Artgenossen zu fressen bekamen. Alles sollte besser werden. In der Krise musste gehandelt werden, denn der Rindfleischumsatz ging um 30 % zurück.

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Wenn das der einzige Skandal im System intensive Tierproduktion gewesen wäre, könnte man sich zufrieden zurücklehnen. Leider ist es nicht so. Skandale reihen sich wie an einer Perlenkette auf. Ob verbotene Masthilfsstoffe, Antibiotika, Farbstoffe oder Dioxine mit diffusen oder konkreten Quellen. Nicht zu trennen davon ist die oft skandalöse Tierhaltung über die braunschweig-spiegel schon öfter berichtet hat (siehe auch Info und Unterschriftenliste auf der rechten Seite). Es wächst nur noch Kilo Lebendgewicht pro Zeiteinheit - es wächst kein Tier mehr. Heute ist es die kürzlich von der TiHo Hannover bestätigte quälerische Hühnerhaltung oder Putenmast und morgen wieder die Schweinehaltung auf engstem Raum. Es wird kein Ende nehmen.

Natürlich wird im derzeitigen Eier-Dioxin-Skadal wieder rigoros durchgegriffen. So etwas darf nicht vorkommen, Riegel müssen vorgeschoben werden, Rück(grad)haltlose Aufklärung steht an usw. usw. Natürlich müssen mehr Kontrollen her.

Wie unproblematisch die Politik das sieht, beweist die Berufung von Frau Grotelüschen durch unseren derzeitigen Bundespräsidenten - die kurzzeitige ehemalige Agrarministerin in Niedersachsen und lupenreine Lobbyisten. Mit Skandalen rechnet man anscheinend, die sind eingepreist und zudem sind sie billiger als eine Änderung der Verhältnisse in der intensiven Agrarwirtschaft. Den Rest Skepsis im Verbraucher- und Wahlvolk bügelt dann die Propaganda der Lobbyisten platt.

Nach foodwatch wären Dioxinskandale vermeidbar. foodwatch hat schon 2005 einen ausführlichen Report zum Thema Futtermittel veröffentlicht und gezeigt: Mit wenigen gezielten Mitteln könnten sichere und gute Futtermittel garantiert werden.

Bleibt noch die Frage nach der freiwilligen Qualitäts-Zertifizierung des Futter-Fettpanschers: Die Harles & Jentzsch GmbH wurde rezertifiziert nach den Qualitätssicherungssystemen DIN EN ISO 9001:2008 und  HACCP-Konzept, GMP+ B2 und QS. Hier die Zertifikate, die nach der Bereitstellung hier gelöscht worden sind. Näheres siehe unten:

Zertifikat ISO9001:2008          
Zertifikat GMP+ B2                
Zertifikat HACCP                  
Zertifikat QS

 

Die vier oben angegebenen Zertifikate der Firma Harles & Jentzsch sind vergangene Nacht aus dem Netz genommen worden. Diese Links sind also nicht mehr aktiv.  Die Zertifikate waren von der DEKRA ausgestellt worden.  

Zertifikate haben das Ziel, in der Öffentlichkeit und Geschäftspartnern gegenüber deutlich zu machen, dass die Aktivitäten des zertifizierten Unternehmens nach bestimmten Standards, die über den Gesetzesnormen liegen, überprüft sind. Sie sollen das Handeln von Unternehmen transparent zu machen und verdeutlichen, dass sich das Unternehmen an höheren Wertmaßstäben orientiert als es die Gesetze vorschreiben. Hier die Links, die auf die Qualitätsstandards hinweisen:

GMP-Zertifizierung für Futtermittel GMP+B2

Qualitätsmanagement nach International Standards Organisation ISO 9000

HACCP

QS

TiHo-Studie zu Hühnerqualen

Nach Medienberichten kommt die Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover von Prof. Hartung zu dem Ergebnis, dass die praxisübliche Haltung mit bis zu 25 Tieren pro Quadratmeter für die Masthühner eine große Qual bedeuten. Dauerhaftes Stehen in verkoteter feuchter Einstreu führe zu Fußballenentzündungen bei bis zu 100 Prozent der Hühner. Auch sei die Sterberate während der Mast in der Hälfte der untersuchten Durchgänge deutlich höher als durch die EU-Tierschutzvorgaben erlaubt. Die Realität sieht durch mangelnde Kontrollen, Fangkolonnen, Preisdruck und Niedriglöhnen wahrscheinlich sogar noch schlimmer aus, als die schon verheerenden Ergebnisse im Versuchsgut. Dass der Verband die überfällige Veröffentlichung der Expertenstudie als "grob fahrlässig" kritisiere, spreche für sich, sagte der Grünen-Politiker Meyer in Hannover. "Die Agrarindustrie reagiert wie ein ertappter Dieb."

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Am 14.10.2010 ist Professor Dr. Jörg Hartung von der schwedische Universität Uppsala zum Ehrendoktor ernannt worden.
Die schwedische Universität für Agrarwissenschaften in Uppsala (SLU) hat Professor Dr. Jörg Hartung, Leiter des Instituts für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, die Ehrendoktorwürde verliehen. Die schwedische Universität würdigt mit der Vergabe des Dr. honoris causae (Dr. h.c.) seine wissenschaftlichen Verdienste um den Tierschutz, den Umweltschutz und den Arbeitschutz in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung.

 

 


Kommentare   
 
0 #2 Kristine Schmieding 2011-03-04 16:36
Antworten auf die Fragen von Wilma Armbrecht

1)Was wollte der Autor uns mit diesem Artikel mitteilen? Diese spezielle Art der Haltung ist seit Jahren bekannt!

Es ist richtig, dass diese Art der Haltung bekannt ist. Aber eine allgemeine Bekanntheit ist etwas anderes als ein wissenschaftliches Gutachten. Ich vermute, Frau Armbrecht, dass Sie den Unterschied erkennen.

2)Benötigt man eine Studie, um festzustellen, dass die bei uns übliche Nutztierhaltung für Tiere eine große Qual bedeutet?

Ja, weil man sich damit auf einer gesicherten Grundlage bewegt. Und die braucht man heutzutage, damit man politisch aktiv werden und auf dieser Grundlage auch Rechtswege beschreiten kann.

3)Was müsste man nach Meinung des Herrn Professors tun, um diese Art der Tierhaltung zu verbessern?

Es handelt sich um einen Untersuchungsbe richt zur Besatzdichte. In der Zusammenfassung der Untersuchung heißt es abschließend: „Die vorgestellten Befunde lassen es angeraten erscheinen, die derzeit geltenden Bestimmungen zur Platzbemessung für Masthühner in der EU-Richtlinie im Hinblick auf Tiergesundheit, Tierschutz und Schlachtkörperqualität neu zu überdenken.“ Mehr Platz für die Tiere würde natürlich deutliche Kostensteigerungen für die Unternehmen bedeuten – nicht umsonst wurde versucht, die Studie zurückzuhalten. Politisch liegen weitergehende Konsequenzen auf der Hand. Die Arbeit wird bereits genutzt, z.B. durch Herrn Meyer, Agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag.

4)Wo hört die Quälerei des Tieres auf? Kann man die Quälerei des Tieres messen?

Entscheidend ist nicht, wo die "Quälerei" aufhört (mit dem Tod), sondern wo sie anfängt. Entscheidende Indikatoren sind die in der Studie festgestellten Gesundheitsschäden und Verhaltensänder ungen der Tiere. Der Bericht nutzt den Begriff der „Qual“ nicht.

5)Was ist die Botschaft dieses Artikels?

Erkennen Sie diese nicht? Ich denke, dass dies eindeutig ist, dass ein Engagement gegen diese Art der Tierhaltung gefordert ist. Dazu gibt es viele Möglichkeiten, für die man sich selbständig entscheiden kann!
 
 
 
0 #1 Wilma Armbrecht 2010-12-27 16:07
Was wollte der Autor uns mit diesem Artikel mitteilen? Diese spezielle Art der Haltung ist seit Jahren bekannt!

Benötigt man eine Studie, um festzustellen, dass die bei uns übliche Nutztierhaltung für Tiere eine große Qual bedeutet?

Was müßte man nach Meinung des Herrn Professors tun, um diese Art der Tierhaltung zu verbessern?

Wo hört die Quälerei des Tieres auf? Kann man die Quälerei des Tieres messen?

Was ist die Botschaft dieses Artikels?
 
 

Schluss mit wischi-waschi-Atom-Kohle-grün-mix-Strom von BS Energy

Brief an BS Energy vom 02.11.2010:

Sehr geehrte Damen und Herren,

In Ihrem Kundenmagazin bringen Sie mitunter sehr interessante Artikel. Zum Beispiel loben Sie auf Seite 11 unter „Solarstrom boomt – auch in Braunschweig“ den wachsenden Photovoltaik-Markt auch in unserer Stadt. Auf Seite 14 folgt aber konterkarierend eine böse Abrechnung mit der Photovoltaik durch ein Gutachten von Herrn Prof. Manuel Frondel vom RWI. Dieser wettert gegen die staatlich subventionierte Photovoltaik und schiebt ihr sukzessive die Schuld für eine zukünftige Preissteigerung des Stroms in Höhe von bis zu 50% in die Schuhe.

Natürlich steigen die Stromkosten nicht um 50 % und bei einem Anteil der EEG-Kosten von derzeit anteilig 5,2% an den Gesamtabgaben und -steuern wären das bei der Prognose von Herrn Frondel nur gerade mal 2,6 % mehr an Kosten. Das weiß natürlich auch Herr Frondel, aber die 50% sind schon mal als Zahl erwähnt und bleiben wohl so manchem Unbedarften im Gedächtnis hängen. Verschwiegen wird hierbei zusätzlich auch noch, dass die Alternative dazu nur das Festhalten an der Atomenergie sein kann!

Die bisher verschleierten Kosten dieser Technologie werden aber erst mit den Möglichkeiten einer gesicherten Endlagerung exakt zu errechnen sein. Genau das ist aber derzeit noch völlig offen und Sie verschweigen das und geben stattdessen Propagandisten wie diesem windigen Professor das Wort!

Weiterlesen: Schluss mit wischi-waschi-Atom-Kohle-grün-mix-Strom von BS Energy

Debatte über Geld und Gier

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Die Evangelische Akademie fragt nach Werten angesichts der Finanzmarktkrise

Zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema "Geld, Gier, Genügsamkeit" lädt die Evangelische Akademie Abt Jerusalem am Donnerstag, 4. November, um 18 Uhr in das Theologische Zentrum Braunschweig ein (Alter Zeughof 2-3). Einige Fragestellungen lauten: Ist Geiz geil? Ist Profit um jeden Preis die oberste Maxime wirtschaftlichen Handelns? Ist der genügsame der Dumme? Welche Instanzen definieren unsere (Lebens-)Werte? Brauchen wir eine neue Finanzethik? Experten beziehen hierzu Position und stellen sich der Diskussion zu Fragen, die sich Jedem im Alltag bei der Regelung seiner Lebensumstände und Lebensplanung stellen. Details.

Im Windschatten der Krise

Mußten im Zuge der Finanzkrise besonders die HSH Nordbank und die BayernLB mit staatlicher Unterstützung und Bürgschaften in Milliardenhöhe gerettet werden, so blieb es um die Nord/LB vergleichsweise ruhig. Wirft man einen Blick in den Geschäftsbericht 2009 und den Zwischenbericht vom 30.06.10 der Nord/LB, kann man allerdings den Eindruck gewinnen, daß auch die Nord/LB deutlich von der Finanzkrise betroffen ist.

Im hochglänzenden Geschäftsbericht 2009 der Bank lautet ihr Resumee: "Der Geschäftsverlauf ist in Anbetracht der schwierigen Rahmenbedingungen als noch zufriedenstellend anzusehen." Weiter heißt es: "Der Anteil der Kredite in den Ratingklassen erhöhtes bis sehr hohes Risiko stieg insbesondere durch Ratingmigrationen von vier auf acht Prozent", was einem absoluten Volumen von 18 Milliarden Euro entsprach. Hinzu kam ein deutlicher Zuwachs der "Non Performing Loans (NPL)" auf 3,7 Mrd. Euro. Für diese so genannten "Non Performing Loans" gibt es keine allgemein gültige Definition – bestenfalls den Oberbegriff "notleidende" oder "faule" Kredite. Es ergab sich also eine Kreditsumme von 21,7 Mrd. Euro, die zu Jahresbeginn mit erhöhtem, hohem oder sehr hohem Risiko oder mit "NPL" bewertet wurde. Im Zwischenbericht der Bank vom 30.06.10 weisen die vier oben genannten Risikoarten nochmals eine deutliche Verschlechterung auf und summieren sich nun auf 27,6 Mrd. Euro (plus 27% innerhalb eines halben Jahres). Dazu heißt es im Zwischenbericht lapidar: "Besonders das Schiffs- und Immobilienportfolio des Konzerns ist von gestiegenen Ausfallwahrscheinlichkeiten betroffen."

Die Bezüge des Vorstands der Bank erhöhten sich um 16% und die des Aufsichtsrates um mehr als 19% gegenüber dem Vorjahr. Das Honorar der Konzernabschlußprüfungsgesellschaft stieg um 77%.

Zur Lektüre sei an dieser Stelle die soeben erschienene attac-Ausgabe der "Financial Crimes" im Gewand der "Financial Times" empfohlen.

Vorhersehbare Entwicklung im Einzelhandel

Es war klar, bei einem Zuwachs von 35.000 qm Verkaufsfläche allein im Schloss-Kaufhaus mußte es Einbußen im Innenstadtbereich geben. Das haben damals schon die Wirtschaftsredaktionen der großen, überregionalen Zeitungen unabhängig voneinander vorhergesehen. Es hieß: "Warten Sie drei Jahre ab." Nur in Braunschweig wollte man von diesen Prognosen nichts hören. Es wurde gebaut. Selbst neue Geschäftsflächen im Schloß-Carree, im Schatten der ECE-Arkaden, präsentieren sich dem Besucher als hässliche Leerstände.

Der ewige Schönredner, der Vorsitzende der Innenstadtkaufleute Herr Volkmar von Carolath, räumt ein, daß nun auch Ketten ihre Zweitläden im alten Innenstadtbereich nach und nach aufgeben. Vor einiger Zeit konnten wir lesen, dass GEZI und WMF am Damm schließen mussten. Das waren beides alte Traditionsgeschäfte. In den letzten zwei Jahren sind viele dieser bekannten Inhaber-geführten Geschäfte aus dem Stadtbild verschwunden. Billigläden sind dafür neu eingezogen - sie führen ein Nomadenleben.

ECE verwaltet inzwischen vier große Center in der City. Das Verschwinden der Fachgeschäfte hätte mit ECE aber nichts zu tun, meint Herr von Carolath.

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VW steigt aus Flughafengesellschaft aus

Die Nachricht, daß VW seine Beteiligung an der Flughafengesellschaft abgibt, kam für die Ratsgremien und die Öffentlichkeit völlig überraschend. VW hatte gerade erst letztes Jahr weitere Landesanteile des Flughafens übernommen und eine Option für noch mehr Anteile erhalten. Welche Entscheidungsgrundlagen haben sich also für VW oder die Stadt innerhalb kürzester Zeit geändert?

Der Flughafenausbau, durch OB Dr. Hoffmann in Politik und Verwaltung vehement vorangetrieben, wurde überstürzt begonnen, und zwar
- ohne daß die Finanzierung öffentlich nachvollziehbar gewesen wäre (Zuschüsse?)
- ohne (fertiges, genehmigtes) Verkehrskonzept
- ohne frühzeitigen(!) Hinweisen auf ein vermutetes Vorkommen des höchst geschützten Eremitenkäfers genauer nachzugehen (Theunert-Gutachten)
- ohne verlässliche und rechtzeitige Berücksichtigung vorhersehbarer Probleme (nur einige Stichworte: Roden/Fällen, Nachtarbeit, Lurche, Wölbäcker, Baudurchführung, ... )
Kurz: Es wurden auf Biegen und Brechen Fakten und Sachzwänge geschaffen.

Was aber könnte VW nun veranlasst haben, sich aus der Flughafengesellschaft zurückzuziehen?  
- Kam ein "Hinweis" von der EU, daß ein Eremitenvorkommen nicht so einfach "weggefällt" werden darf/durfte (ca. die Hälfte der betroffenen Waldfläche steht noch)?
- Befürchtet VW durch Proteste einen teuren Imageschaden? (Es ist sehr teuer und dauert lange, ein "grünes" Image aufzubauen oder gar "grün" zu handeln - dagegen ist ein "grünes" Image sehr schnell zerstört)
- Waren eingeplante öffentliche Millionen-Zuschüsse für den "Forschungsflughafen" durch die VW-Beteiligung gefährdet, wie von der Ratsfraktion der Grünen vermutet und von der Stadt prompt dementiert?
- Was sagt Hannover dazu (VW-Beteiligung, Aufsichtsrat)?

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Hühnerleben


So wie auf dem Foto oben sehen gesunde Hühner aus, und so können Hühner auch gehalten werden. Doch es geht meist nicht um Hühnerhaltung, sondern um Fleischproduktion, um Billigfleisch, um die Sonderangebote am Wochenende – neunzig Cent die Hähnchenbrust.

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In unserer Region sollen nun weitere Hähnchen-Mastställe gebaut werden. Das Hähnchen in der Massenhaltung wird zu einem Ding, zu einem Fleischstück, degradiert. Daß diese würdelose Tierhaltung auch Einfluß auf den Menschen hat, wurde zuletzt deutlich an dem Vortrag von Rainer Hagencord vom Institut für Theologische Zoologie/Münster, den er in Groß Ilsede hielt.

Die Massentierhaltung von Geflügel ist wieder Thema. Inzwischen auch ein hochpolitisches. Die christliche Partei in Niedersachsen, die viel von Werten spricht und von Achtung vor der Kreatur, hat im April Astrid Grotelüschen zur neuen Agrarministerin gemacht. Eine lupenreine Lobbyistin der Massentierhaltung. Darüber und über die unsäglichen tierquälerischen Machenschaften in Putenmastbetrieben, mit denen Frau Grotelüschen geschäftlich verbunden ist, hat Report Mainz berichtet. Frau Ministerin, Niedersachsens oberste Tierschützerin, war sprachlos. Aufgrund des Würgereizes die Millionen Fernsehzuschauer auch.

Wem von dem Film noch nicht speiübel ist, findet auf der Homepage von Kernbeisser, der kleinen Braunschweiger Genossenschaft für ökologische Lebensmittel, einen aktuellen Link mit weiteren Informationen zum Thema (Tierhaltung/Tierquälerei und Astrid Grotelüschen). Diese Genossenschaft ist ein Lichtblick in einer Welt der Massenproduktion und Tierquälerei.

Razzia bei Credit Suisse: Stecken Schwarzgelder in den Schlossarkaden?


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Credit Suisse in ehemals städtischer Immobilie am Steintorwall mit städt. Umbau-Förderung

In die Braunschweiger Geschäftswelt eingestiegen ist Credit Suisse mit einem Finanzierungsfonds "Schloss-Arkaden", einem ECE-Kaufhaus der Otto-Betreibergruppe 2005.

Denn das "Schloss" gehört nicht der Stadt Braunschweig und schon gar nicht den Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern. Es gehört einem internationalen Immobilienfonds der Credit Suisse Asset Management.

Die Werbestrategie war seinerzeit gezielt ausgerichtet auch auf betuchte Braunschweiger, die vor Ort vom Schweizer Bankhaus beraten wurden. Erst operierte die Bank mit Geschäftsräumen diskret und ohne Laufkundschaft am Kohlmarkt, dann - nach Übernahme des ehemaligen städtischen Gebäudes des Kulturinstituts "Die Brücke" - in gediegener Wohnlage am Steintorwall.

Nun die Meldungen über eine Razzia in Braunschweig am Mittwoch, 14.07.2010:

Weiterlesen: Razzia bei Credit Suisse: Stecken Schwarzgelder in den Schlossarkaden?

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