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Liebe Leser und Leserinnen des b-s! Der b-s hat ab 1. Mai 2019 unter braunschweig-spiegel.de einen neuen Auftritt. Unter archiv.braunschweig-spiegel.de erreichen Sie den b-s von 2008 bis April-2019 in seiner letztmaligen Form, incl. funktionsfähiger interner Beitragslinks.

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Konsumverein: Was man von außen nicht sieht

Samstag, 14. April 2018 19:42
Klaus Knodt

 

Künstler Franz Burkhardt lenkt mit seiner Installation im „Allgemeinen Konsumverein“ die Blicke der Besucher auf neue Wege. Foto: Marcus von Bucholz

Wohnung kann hässlich sein, und doch prägt sie Identität. Sie ist der Schutz nach dem Nachhausekommen, die Enge vor dem Fliehen; mal muffig, mal sauber, mal unaufgeräumt, mal durchgestyled. Sie decouvriert ihre Bewohner mehr, als eine 1000-seitige Autobiographie. Sie entlarvt Schwächen, enthüllt Vorlieben, spiegelt politische Ansichten und sexuelle Neigungen. Und sie kann den Besucher manipulieren in seinem Denken über die Bewohner, Emotionen stimulieren, Erwartungen enttäuschen, Klassifizierungen nahelegen.

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Stimmen der Vernunft – Harald Kujat ( II )

Sonntag, 15. April 2018 19:19
Andreas Matthies

Harald Kujat: „Ich bedaure sehr, dass unsere Bundesregierung nichts unternimmt, um unserem engsten Verbündeten in den Arm zu fallen…“

(NDR Info, 12. April, 7.50 Uhr)

Harald Kujat ist beunruhigt, weil eine direkte Konfrontation zwischen Russland und den USA droht. Er befürchtet eine Katastrophe, die dann auch uns betreffen würde. Er ist offenbar von der Entwicklung so schockiert, dass er drastische Formulierungen wählt. Zum Beispiel:

 „Der Nato – Generalsekretär sollte den Mund halten im Augenblick.“

 Wer ist Harald Kujat? Ein unbedachter, unwissender Wutbüger?

Er ist als Generalinspekteur der Bundeswehr und dann als Vorsitzender des NATO – Militär-ausschusses (2002 – 2005) bekannt geworden. Er weiß also genau, wovon er spricht. Genauer als andere? Ja, denn er sieht an der Spitze wichtiger westlicher Staaten wenig kompetente Persönlichkeiten, er nennt sie sogar „einen Bund von Abenteurern, einen unerfahrenen französischen Präsidenten, eine britische Ministerpräsidentin, die innen-politisch unter Druck steht, und einen erratischen amerikanischen Präsidenten.“

Er warnt vor einem „völkerrechtswidrigen Angriff auf einen souveränen Staat“ (Syrien) und fährt fort, man könne nur hoffen, dass im Falle eines solchen Angriffes „Russland Zurückhal-tung und Mäßigung übt“. Sein deprimierendes Resumé:

„Unsere Sicherheit liegt jetzt in der Hand von Präsident Putin, nicht in der Hand von Präsident Trump.“

 Und weil er offenbar immer noch davon ausgeht, dass es Sache der deutschen Regierung sei, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, kommt er in seinem fünfminütigen Interview ein zweites Mal auf diese zurück:

„Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Bundeskanzlerin hier alles versuchen würde, mäßigend auf Trump einzuwirken.“

 Im Interview hat er allerdings noch mehr auf den mäßigenden Einfluss des amerikanischen Verteidigungsministers Mattis gehofft. Wohl zu Recht.

Mag sein, dass der Kelch der Eskalation mit dem gestrigen Militärschlag auf Syrien noch einmal an uns vorübergegangen ist. Aber Kujats Analyse bleibt aktuell. Denn das nächste Ziel, das Trump anvisiert, ist „Iran“. Und das ist ihm viel wichtiger als Syrien. Spätestens Mitte Mai wird er die Welt in die nächste Krise stürzen. Dann mit Unterstützung seines neuen Sicherheitsberaters Bolton, der schon vor Jahren hartnäckig für die Bombardierung des Iran warb.

(Nächste Folge: Simone Lange, SPD)

Was gegen einen drohenden Weltkrieg tun? Spontane Kundgebung auf dem Kohlmarkt!

Sonntag, 15. April 2018 19:28
Helmut Käss

Die Weltlage hat sich zugespitzt. Am Freitag beschlossen einige Bürger, am Samstag wie in Frankfurt und Kiel bei uns auf dem Kohlmarkt mittags eine spontane Kundgebung zu machen. Am gleichen Abend beschlossen Thorsten Stelzner und Dieter Dehm anlässlich eines künstlerischen Abends, mitzumachen.

Nachts kam es zu dem völkerrechtswidrigen Angriff auf Syrien.

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"Frankreich und Deutschland sind kein Europa-Paar mehr"

Sonntag, 15. April 2018 20:16
Uwe Meier

Lange hatte es den Anschein, dass das unverzichtbare Tandem Deutschland Frankreich durchstarten will, um Europa weiter positiv zu gestalten. Wenn man genau hinhörte, kamen jedoch Zweifel. Schäuble zeigte es "den Europäern" und Scholz wird nicht weniger Macht-(Geld)politik mit Europapolitik verwechseln. Von seiner Macht wird Deutschland kaum etwas abgeben und Präsident Macron wird ein ungleiches Paar kaum akzeptieren. Frankreich unter Deutschland - niemals. Die Frage, wie Europa zukünftig politisch aufgestellt sein wird, wird uns alle bei den Europawahlen berühren. Lesen oder hören Sie dazu die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot im Deutschlandfunk.

Tusk begrüßt Angriffe – in wessen Namen?

Sonntag, 15. April 2018 20:27
Lost in Europe

EU-Ratspräsident Tusk hat die Angriffe der USA und ihrer “Alliierten” Frankreich und UK auf Syrien ausdrücklich begrüßt. Er gibt vor, im Namen aller 28 EU-Staaten zu sprechen – wie kommt er eigentlich darauf?

“Die Angriffe (…) machen deutlich, dass das syrische Regime zusammen mit Russland und dem Iran nicht mit dieser menschlichen Tragödie fortfahren kann, zumindest nicht ohne Folgen”, twitterte Tusk. Und dann:

“Die EU wird mit ihren Verbündeten auf der Seite der Gerechtigkeit stehen.”

“Die EU”? Nur zwei Mitgliedsstaaten haben sich an den Attacken beteiligt – und das ohne EU-Beschlüsse oder Uno-Mandat. Man könnte sagen, dass sie das Recht in die eigene Hand genommen haben, ohne die anderen zu fragen.

Aufruf warnt vor „Point of no Return“ und fordert Rückkehr zu politischer Vernunft

Montag, 16. April 2018 11:01
Tilo Gräser, Sputnik

Mit einem Aufruf, zur Vernunft in den internationalen politischen Beziehungen zurückzukehren und für die aktuellen Krisen gemeinsam politische Lösungen zu suchen, haben sich am Samstag Persönlichkeiten mehrerer Länder zu Wort gemeldet. Sie rufen dazu auf, „in gemeinsam angewandter Vernunft neue Wege in der Gefahr zu suchen, zu finden und zu gehen – neue Wege zu einer ‚Friedens- und Sicherheitsordnung von Vancouver bis Wladiwostok‘, wie sie in der ‚Pariser Charta für ein neues Europa‘ angelegt ist“. Die Erstunterzeichner sind der Dirigent Justus Frantz, Harald Kujat, ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr, und der Physiker Bruno Redeker, Geschäftsführer der Carl Friedrich von Weizsäcker-Gesellschaft.

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Jugendopposition im Zweiten Weltkrieg

Montag, 16. April 2018 11:14
Frank Ehrhardt - Leiter der Gedenkstätte Schillstrasse

Prof. Dr. Edmund Brandt, Institut für Rechtwissenschaft der TU, stellt in einem Vortrag am Donnerstag, den 19.4.2018, um 19.00 Uhr, in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße
eine unveröffentlichte Doktorarbeit aus der NS-Zeit vor, die er in der Institutsbibliothek vorfand. Sie behandelt die „Banden- und Cliquenbildung Hamburger Jugendlicher während des Krieges“.
Brandt diskutiert, wie die damalige Rechtswissenschaft den Verfall der Massenloyalität bei Jugendlichen wahrnahm und rechtlich verfolgen wollte.

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„Flüchtlingswege 1945–2015“ – Braunschweiger Flüchtlinge erzählen

Montag, 16. April 2018 12:36
Mareile Seeber-Tegethoff

Pressemitteilung

In dieser Woche (16. Woche) erscheint in Braunschweig das Buch „Flüchtlingswege 1945-2015“. Es ist Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der Biografiewerkstatt „Worte & Leben“ mit der „DRK-KaufBar“, unterstützt durch die Stiftung „Integrationskultur“. Am 21. April 2018 wird in der DRK-KaufBar um 18 Uhr eine Buchvernissage stattfinden.

Im Buch „Flüchtlingswege 1945–2015“ erzählen acht Männer und Frauen – die heute in der Region Braunschweig wohnen – ihre Geschichte: Sie berichten von den teils dramatischen Ereignissen ihrer Flucht, von dem, was vorher geschehen war und davon, wie es später hier weiterging. Sie stammen aus verschiedenen Generationen und Kulturen, ihre Flucht fand zu unterschiedlichen Zeiten statt. Die 97-Jährige, die 1947 als Folge des 2. Weltkriegs aus Polen vertrieben wurde, kommt genauso zu Wort wie der 21-Jährige, der 2015 vor der islamistischen Terrormiliz al-Shabaab aus Somalia floh. Leseprobe

 Worte & Leben

Dr. Mareile Seeber-Tegethoff

Scharenbusch 63

38104 Braunschweig

0531 22 54 154

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.worte-und-leben.de

Tierschützer gewinnen auch Prozess beim OLG

Montag, 16. April 2018 16:31
AbL - Agrarhinweise

Wir wollen nicht immer die furchtbaren Fotos von gefolterten und toten Schweinen zeigen. Hier mal ein erwachsenes Schwein, das sich in Freilandhaltung in Watenbüttel wohl fühlt. Foto Uwe Meier

Aktuell werden in Ländern wie Schweden, Finnland, Norwegen, der Schweiz und teilweise in Großbritannien und Österreich bereits jene Standards umgesetzt und erfolgreich praktiziert, welche die EU-Schweinehaltungs-Richtlinie seit vielen Jahren vorschreibt: Kupierverbot der Ringelschwänze und Zugang zu Stroh. Deutschland befindet sich unter den Ländern, die die vorgeschriebene Umsetzung der EU-Richtlinie in nationales Recht immer noch nicht vollzogen hat bzw. durch „Ausnahme-Regelungen“ unterläuft. Die EU-Kommission hatte bereits von Jahren eine EU-konforme Schweinehaltungs-Regelung angemahnt (darauf hatte Niedersachsens CDU-FDP-Landesregierung den Tierschutzplan verabschiedet), jetzt sind EU-Vertreter wieder auch in Deutschland unterwegs, um gegen diese „Ausnahmeregelungen“ Fakten zu sammeln… 

2. Instanz: "Landgericht lobt radikale Tierschützer"

Tierschützer gewinnen erneut. OLG in Naumburg gibt den Tierschützern in 3. Instanz recht.

Chico endlich tot

Dienstag, 17. April 2018 09:00
Uwe Meier

Die Veterinärbehörde Hannovers hat den Hund Chico, der seine beiden Besitzer totgebissen hat, getötet. Eine Untersuchung unter Vollnarkose hat gezeigt, dass der Hund Verletzungen am Maul hatte und außerdem waren seine oberen Reißzähne gelockert. Weil er kein Partner mehr für Menschen sein konnte, wurde er noch während der Narkose getötet. Mehr als 289.000 Menschen hatten in einer Online-Petition gefordert , dass der Hund am Leben bleibt.

Kommentar: Ja, es ist bedauernswert, wenn ein Hund getötet wird oder getötet werden muss. Die Stadt Hannover hat es sich nicht leicht gemacht mit dieser Entscheidung, obwohl das Tier Herrchen und Frauchen totgebissen hat. Der Hund war sozial untragbar, weil hoch gefährlich und hätte niemanden mehr zugemutet werden dürfen. Er hätte ein Leben in Gefangenschaft leben müssen oder einer aufwändigen Sozialtherapie bedurft. Da haben wir wirklich andere Probleme als Hunde auf die Couch zu legen, damit sie sozial kompatibel werden.

Das Problem ist etwas anderes: 289.000 Menschen hatten in einer Online-Petition gefordert, den Hund am Leben zu lassen. Was soll denn das? Die Tierliebe endet bei diesen Menschen anscheinend bei all den Tieren, die sterben müssen, um diesen gefährlichen Hund zu ernähren. Wieviel Schweine und Rinder müssen denn für die Ernährung dieses Hundes sterben? Haben wir da nicht andere Probleme für die eine Unterschriftenaktion sinnvoll sein kann? Zum Beispiel die Tausenden von Menschen, die im Mittelmeer ertrinken.

 

Schnippeldisco Braunschweig Lebensmittel retten - Musik hören - gemeinsam kochen

Dienstag, 17. April 2018 09:02
Astrid Oberthür, Slow Food Braunschweiger Land

Schnippeldisco Foto: Slow Food Braunschweiger Land

Am Samstag, 21. April, von 12 bis 16 Uhr wird auf dem Herzogin-Anna-Amalia-Platz hinter dem Schloss geschnippelt, geschrubbt, gekocht und bei Musik vielleicht auch getanzt. Die Gruppe "1. Braunschweiger Ernährungsgipfel", ein Zusammenschluss von Stadtgarten Bebelhof, Foodsharing , Slow Food und Transition Town laden zum Mitmachen und Speisen in die Schnippeldisco ein.

Gemeinsam mit den Braunschweiger Bürgern wollen die Akteure öffentlich ein Zeichen setzen gegen die große Verschwendung und Vernichtung von Lebensmitteln und mit vielen Tipps und Informationen auf einen nachhaltigen Konsum aufmerksam machen. Mit geretteten Lebensmitteln, die Foodsharing ständig aus seinem Netzwerk von rund 30 Geschäften und Betrieben in Braunschweig zusammenträgt, wird am Samstag eine köstliche Gemüsesuppe gekocht, die anschließend kostenlos ausgegeben wird. Stars des Tages sind zweibeinige Möhren, knubbelige Pastinaken und Obst mit Druckstellen und Flecken. Jeder, der Spaß an dieser Aktion hat, ist herzlich eingeladen mitzuschnippeln. Und das Ganze natürlich mit Musik! Flyer

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Stimmen der Vernunft – Simone Lange ( III )

Dienstag, 17. April 2018 09:13
Andreas Matthies

Simone Lange: „Hört auf, über Militärschläge auch nur nachzudenken!“ (facebook, 13. April 2018)

 Simone Lange beklagt – einen Tag vor dem Militärschlag gegen Syrien – das „Schweigen der Bundesregierung, vor allem der SPD in der Bundesregierung“. Sie fordert die Bundesregie-rung auf, ihre „eingeschnappte“ Haltung gegenüber Russland zu überdenken. Sie fährt fort:

„Ich fordere von meiner SPD die Aufnahme von Friedensgesprächen!“

 Deutschland sollte die Rolle eines Vermittlers vor allem zwischen Russland und den USA einnehmen und dabei „alles tun, um auch undenkbare Gespräche zu erreichen“. Denn ein Konflikt zwischen Russland und den USA auf syrischem Boden bedrohe den Frieden in Deutschland und Europa unmittelbar.

Wer ist Simone Lange?

Auf dem Parteitag der SPD am kommenden Sonntag wird sie gegen Andrea Nahles für den Vorsitz der SPD kandidieren. Sie ist Oberbürgermeisterin von Flensburg und war Abgeordnete im schleswig-holsteinischen Landtag. Der Parteitag soll auch der Auftakt der Programmdebatte sein.

„Härterer Kurs“ gegen das „zunehmend feindseliger werdende Russland“ (Heiko Maas)

oder

„Aufnahme von Friedensgesprächen“ (Simone Lange)?

 Während Lange also die Entspannungspolitik wieder beleben will, den alten Markenkern der SPD, bewegt sich der neue Außenminister in die entgegengesetzte Richtung. Im aktuellen SPIEGEL lässt er daran keinen Zweifel. Den Militärschlag hat er begrüßt. Die Politik seiner Vorgänger Gabriel und Steinmeier macht er schlecht.

Die FAZ triumphiert:

„Es ist erfreulich, dass der Blick des neuen Außenministers nach Moskau nicht von jener Verklärung getrübt wird, die in der SPD … das Wort Ost-Politik bis heute rosarat erscheinen lässt.“  Maas tritt in Worten für einen Dialog mit Russland ein. Wie wenig ernst das zu nehmen ist, wird an einer interessanten Personalie deutlich. Auf Maas´ Vorschlag hin ist ein in außenpolitischen Dingen völlig unerfahrener junger Abgeordneter (Dirk Wiese) zum neuen Russlandbeauftragten der Regierung bestellt worden, der bisher im Landwirtschaftsausschuss war (und wohl auch Sprecher für das Thema „Wald und Forst“).

 (Nächste Folge: George F. Kennan)

Grundsicherung bei Erwerbsminderungsrente: 11.914 Menschen in Region Braunschweig

Dienstag, 17. April 2018 09:45
Thorsten Böttcher, SoVD-Kreisverband Braunschweig

Aktuelles GroKo-Rentenpaket – schon wieder gehen Erwerbsminderungs-Bestandsrentner leer aus.

Aktuell berichten die Medien wieder drüber: die Erwerbsminderungsrente werde verbessert. Was viele nicht berichten ist, dass das die dritte Verbesserung der letzten Jahre ist, bei der die Bestandsrentner jedes Mal leer ausgehen, denn die Vorteile beziehen sich nur auf Neu-Rentner, die zeitlich nach dem neuen Gesetz ihre EM-Rente beantragen. Dabei sind die Zahlen dramatisch.

1.813.534 Erwerbsminderungsrentner gibt es in Deutschland. Der durchschnittliche Zahlbetrag ist 756 Euro im Westen, 771 Euro im Osten. Dabei gibt es viele Erwerbsminderungsrentner, die zusätzlich noch Grundsicherung beantragen müssen. In der Region Braunschweig sind das 11.914 Personen, in der Stadt Braunschweig 1.975 Personen, eine Steigerung um 400% seit 2003

Die Politiker argumentieren die Nicht-Berücksichtigung von EM-Bestandrentnern u. a. mit dem hohen Aufwand, da es mehrere verschieden Renten in diesem Bereich mit und ohne Abschlägen gäbe, so auch der Braunschweiger Bundestagsabgeordnete Carsten Müller. Ob das Argument im durch-digitalisierten Computer-Zeitalter allerdings wirklich begründet ist, kann man bezweifeln. Die Bundestagsabgeordneten und die Regierungsmitglieder werden allerdings mit mindestens rund 30% Ihrer Bezüge im Falle einer Erwerbsminderung auch keine Grundsicherung beantragen müssen

"Krieg und Völkerrechtsbruch als Normalfall"

Dienstag, 17. April 2018 10:13
Jens Berger, nachdenkseite.de

"Die Welt des 21. Jahrhunderts wird nur dann ihre Stabilität bewahren können, wenn sie von der Stärke des Rechts und nicht vom Recht des Stärkeren bestimmt wird.“ Hans-Dietrich Genscher

Am Samstagmorgen sollten eigentlich die Chemiewaffeninspektoren der OPCW im syrischen Duma eintreffen und dort den Tatort untersuchen, an dem es angeblich eine Woche zuvor zu einem Giftgasangriff gekommen sein soll. Doch dazu kam es nicht mehr. Wenige Stunden vor Dienstantritt der Inspektoren nahmen Donald Trump, Theresa May und Emmanuel Macron die Sache selbst in die Hand und befahlen den Abschuss von 105 Raketen auf drei Landziele, die angeblich mit dem syrischen Chemiewaffenprogramm in Verbindung stehen sollen. Ein angeblicher Verstoß gegen das Völkerrecht wurde mit einem eindeutigen Verstoß gegen das Völkerrecht „geahndet“. Bemerkenswert auch: Die Bundesregierung und mit ihr sämtliche NATO-Mitgliedsstaaten unterstützen den Völkerrechtsbruch ihrer Verbündeten ganz offen. Für das angebliche Verteidigungsbündnis ist Krieg der Normalfall und das Völkerrecht offenbar ein Auslaufmodell. Das lässt Schlimmes befürchten. Weiter auf "nachdenkseiten.de"

Drei Stühle, eine Meinung?

Dienstag, 17. April 2018 10:22
Alexander Becker, MEEDIA

Drei Stühle, eine Meinung? Anne Will lädt gleich drei Mitglieder der Atlantik-Brücke zum Thema Syrien ein, erwähnt es im TV aber nicht

Oft wird an der Gästeauswahl der politischen Talkshows der öffentlich-rechtlichen Sender herumgemeckert. Das gehört längst zur Kritik-Folklore. Am Sonntag eröffnete Anne Will jedoch ohne Not eine ganz neue Flanke: Sie lud gleich drei Vorstandsmitglieder des deutsch-amerikanischen Netzwerkes Atlantik-Brücke ein, ohne die Mitgliedschaft der Gäste beim Thema Syrien-Konflikt transparent kenntlich zu machen. Quelle

Jugendweihe ... die JugendFEIER in Braunschweig

Dienstag, 17. April 2018 10:32
Jan Kiegeland Jugendbildungsreferent,Naturfreundejugend Braunschweig

Jugendweihe? Das stammt doch aus der DDR? Nein, die Jugendweihe ist schon viel länger ein wichtiger Bestandteil weltlicher Feierkultur, welche den Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter kennzeichnet.

Die Naturfreundejugend Braunschweig (NFJ), der Deutsche Freidenker Verband Niedersachsen (DFV) und der Humanistische Verband Niedersachsen (HVD) veranstalten jährlich, anknüpfend an eine über hundertjährige Tradition der Braunschweiger Freidenker, die Jugendweihe in unserer Region. Sie versteht sich als nichtchristliche und religionsfreie Alternative zur evangelischen Konfirmation oder katholischen Firmung.

In Vorbereitung auf die gemeinsame JugendFEIER, also die abschließende Festveranstaltung der Jugendweihe, fahren Mädchen und Jungen ab dem 14. Lebensjahr an mehreren Wochenenden in den Harz, besuchen dort kleine Workshops zu Themen wie Philosophie, Ökonomie, Geschichte und Vorurteilen und nehmen an tollen Aktionen teil wie Kistenklettern, Bogenschießen, Nachtwanderung und vieles mehr. Gebührend gefeiert wird der Abschluss der Jugendweihe mit der JugendFEIER am 21.04.2018 von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Congress Saal der Stadthalle Braunschweig.

Als besonderen Gast und Festredner dürfen wir dieses Jahr Oberbürgermeister Ulrich Markurth begrüßen. Er richtet sein Wort an die 46 Teilnehmer*innen der diesjährigen Jugendweihe und an ca. 400 Gäste.

Kunstverein: it's not late it's early #21: Korpys/Löffler + Dieter Schmal

Mittwoch, 18. April 2018 15:13
Kunstverein Braunschweig

 

Kunst und Alchemie: Ausgehend von der Werkserie "Geist" (2012-14), in denen Korpys/Löffler existierende Werke von Joseph Beuys oder Yves Klein zu einer Essenz reduzierten, wird der Abend dem Destillieren von Geistern und Bränden gewidmet – professionell begleitet von Brennmeister Dieter Schmal und den Künstlern. Verkostung inklusive!/
Art and alchemy: Taking the series of work "Geist" (2012-14) as a starting point, in which Korpys/Löffler destilled existing artworks by Joseph Beuys or Yves Klein to an essence, the evening is dedicated to ghosts and spirits, professionally accompanied by master distiller Dieter Schmal and the artists. Tasting included!

 

kostenlos, keine Anmeldung erforderlich/
free of charge, no registration required


03.03. – 13.05.2018
KORPYS/LÖFFLER Personen Institutionen Objekte Sachen
Villa Salve Hospes
MARVIN LUVUALU ANTÓNIO Yellow Solar Human
Remise

 

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Public Viewing auf dem Platz an der Martinikirche

Mittwoch, 18. April 2018 15:24
Stephanie Horn, Stadtmarketing

Fußballweltmeisterschaft in Braunschweig verfolgen

Wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft vom 14. Juni bis zum 15. Juli 2018 in Russland ihren Titel verteidigt, herrscht auch in der Löwenstadt Fußballfieber. Fußballfans können die Spiele nicht nur in zahlreichen Cafés, Kneipen und Restaurants verfolgen, sondern auch bei einem großen Public Viewing auf dem Platz an der Martinikirche.

Auf dem Platz an der Martinikirche errichtet Spot up Medien die WOLTERS-Arena. Dort überträgt sie auf einer rund 20 Quadratmeter großen LED-Wand alle Weltmeisterschaftsspiele der deutschen Nationalmannschaft sowie das Finale – gegebenenfalls auch ohne deutsche Beteiligung. Die Arena bietet Platz für bis zu 3.000 Personen und Einlass ist ab 16 Jahren. Auf der Internetseite www.spotupmedien.de gibt es demnächst weitere Informationen zum Public Viewing wie Einlasszeiten und Sicherheitsbestimmungen.

Museum für Photographie: Stephen Gill. Vom Dokument zum Experiment und Nobody´s Library

Mittwoch, 18. April 2018 15:49
Anne Wriedt, Museum für Photographie

Stephen Gill, aus der Serie: Hackney Wick, 2005, C-Print on Crystal Archive Paper © Stephen Gill / Courtesy Christophe Guye Galerie, Zürich

Stephen Gill. Vom Dokument zum Experiment
Fotografien, Projektionen, Bücher, Objekte

28. April  - 24. Juni 2018, Torhäuser Museum für Photographie Braunschweig

Nobody´s Library. STEPHEN GILL´S PHOTOBOOKS & Young PhotoBook

29. April - 27. Mai 2018,  halle267 - städtische galerie braunschweig 

Ab dem 28. April 2018 zeigt das Museum für Photographie Braunschweig in seinen beiden Torhäusern die erste museale Einzelausstellung des britischen Künstlers Stephen Gill in Deutschland: »Stephen Gill. Vom Dokument zum Experiment - Fotografien, Projektionen, Bücher, Objekte«.

An einem weiteren Ausstellungsort, in der halle267 - städtische galerie braunschweig, findet parallel dazu eine Ausstellung zum Thema Fotobuch statt. Präsentiert wird »Nobody’s Library. STEPHEN GILL’S PHOTOBOOKS« in einer besonderen Inszenierung durch The PhotoBookMuseum. Darüber hinaus wird im zweiten Teil der Ausstellung »Young PhotoBook« eine Auswahl von Fotobuchprojekten zu sehen sein, die aktuell an deutschen Kunsthochschulen und Fotoschulen entstanden sind. 

Eröffnungen:
Museum für Photographie Braunschweig, Torhäuser: Freitag, 27.04.2018 um 19.00 Uhr
halle267 - städtische galerie braunschweig: Samstag, 28.04.2018 um 19.00 Uhr

Anfrage/Stellungnahme zur AfD-Bundestagsanfrage "Schwerbehinderte in Deutschland"

Donnerstag, 19. April 2018 09:53
Sabine Rossow-Braun

Sehr geehrte Schwerbehinderten-Vertrauensleute und Gewerkschafter,

es gibt bestimmte Ereignisse, da wird eine Grenze überschritten und man merkt: das kann man so nicht stehen lassen. Da muss man aufstehen und hinstehen und sagen: „So nicht!“. So ging es mir, als ich gestern den aktuellen Antrag der Afd zum Thema „Schwerbehinderte in Deutschland“ gelesen habe. Indirekt bezeichnet man mich (als schwerbehinderten Menschen) als „unwertes Leben“. So viele fragen sich immer wieder, wie all die Grausamkeiten in Nazi-Deutschland einst möglich waren. Jetzt können wir uns selbst die Antwort geben. Tun wir etwas oder schweigen wir weiter still unter dem Motto „Sind ja nur ein paar Spinner, wird schon nicht so schlimm werden!“

Ich habe eine solche mail noch nie verfasst. Aber diese abscheuliche, menschenverachtende Anfrage kann und will ich so nicht stehenlassen. Und ich bitte Sie um Ihre Unterstützung. Bitte schicken auch Sie eine Anfrage wie die beigefügte an die/den Behindertenbeauftragten Ihrer Landesregierung. Machen Sie deutlich, dass es dringend notwendig ist, Kante zu zeigen und tätig zu werden. Nicht stillzuschweigen. Hier sind die Kontaktdaten: http://www.behindertenbeauftragte.de/DE/Wissenswertes/Links/links_node.html

Viele Grüße aus Ludwigsburg,

Sabine Rossow-Braun

Schwerbehinderten-Vertrauensfrau der Stadtverwaltung Ludwigsburg

 

Sehr geehrte/-r Frau/Herr xxx,

die aktuelle kleine AfD-Anfrage „Schwerbehinderte in Deutschland“ ist Ihnen sicher bereits bekannt. Hier trotzdem noch einmal der link dazu http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/014/1901444.pdf

Viele Menschen in unserem Land sind wirklich geschockt, empört und auch geängstigt nicht nur wegen der Diktion dieser Anfrage, sondern auch darüber, war sinngemäß dahinter steht.

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Der braune Schwamm - Netzwerk AfD

Donnerstag, 19. April 2018 10:00
Nina Juliane Rink TAZ

Die AfD im Bundestag zieht Rechte aus allen Milieus an. Das wird von ExpertInnen und auch dem Verfassungsschutz unterschätzt.

Der Einzug der Alternative für Deutschland (AfD) in den Bundestag war eine Zäsur: Rechts von der Union konnte sich jahrzehntelang keine Partei etablieren. Seit 2017 existiert nun eine Fraktion, in der mit völkischen Vokabeln jongliert und offener Rassismus, Nationalismus und Antifeminismus integraler Bestandteil der programmatischen Ausrichtung sind. Eine Zäsur mit Ansage – denn bereits seit der Gründung der Partei ist ein Annäherungsprozess verschiedener rechter Spektren an die AfD zu beobachten. Kommentar in der TAZ

Dazu in der "Deutsche Welle": "Terrorverdächtiger arbeitet für AfD-Bundestagsabgeordneten"

„Mit unbekanntem Ziel verlassen“: Stadt zum Bomben-Räumungs-Flop

Donnerstag, 19. April 2018 10:05
Klaus Knodt

Die Evakuierung nach dem Bombenfund in der Hennebergstraße ist gründlich schief gegangen. Foto: Klaus Knodt

Die Evakuierung von rund 10.400 Menschen nach einem Bombenfund in der Hennebergstraße in der vergangenen Woche geriet den Behörden zum Flop. Nur 750 Bürgerinnen und Bürger (weniger als 7,5 Prozent) wurden im Evakuierungszentrum Schulzentrum Heidberg aufgenommen. Die restllichen 9650 Personen hätten „das Evakuierungsgebiet mit unbekanntem Ziel verlassen“, behauptet die Stadtverwaltung.

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Stimmen der Vernunft – George F. Kennan ( IV )

Donnerstag, 19. April 2018 14:19
Andreas Matthies

George F. Kennan: „Wir zwingen die russische Außenpolitik in Richtungen, die uns entschieden missfallen werden!“

(New York Times, 5. Februar 1997)

Vor mehr als 20 Jahren warnte George F. Kennan sehr entschieden vor der Ab-sicht der Regierung Clinton, die NATO Stück für Stück bis zu den Grenzen Russlands auszudehnen. Diese Warnung – ohne Zweifel eine sehr wichtige Stimme der Vernunft – wurde aber von Clinton bekanntlich in den Wind geschlagen. Obwohl sie sehr gut begründet war. Und Kennan war nicht irgendwer, erst recht nicht in den USA. Hier seine Vorhersage:

 „Diese Entscheidung muss erwarten lassen,

 * dass die nationalistischen, antiwestlichen und militaristischen Tendenzen in der Meinung Russlands entzündet werden,

* dass sie einen schädlichen Einfluss auf die Entwicklung der Demokratie in Russland haben,

* dass sie die Atmosphäre des Kalten Krieges in der Atmosphäre zwischen Osten und Westen wiederherstellen…

 Prophetische Worte, inzwischen Punkt für Punkt in der Realität eingetreten. All das, was viele westliche Stimmen in der Gegenwart beklagen (und was sie mitunter bis zur Dämonisierung Russlands und vor allem „Putins“ zuspitzen), hat die Politik der USA selber hervorgerufen.

Wer war George F. Kennan?

Er wird in jedem Schulbuch als derjenige vorgestellt, der nach 1945 für eine harte Linie gegenüber der Sowjetunion auftrat. Vielen gilt er als Vater der „Eindämmungspolitik“. Er war ein intimer Kenner der Sowjetunion, vor allem Russlands und des russischen Volkes. Er arbeitete auch wissenschaftlich und dachte – ungeachtet seines Falken-Images – sehr differenziert. So bezeichnete er die Befürchtung, dass die Sowjetunion Westeuropa angreifen könnte, als „irrationale Befürchtung“. Auch die Logik des Wettrüstens sei nicht zwingend. Er starb 2005 im gesegneten Alter von 101 Jahren.

(Nächste Folge: die Mehrheit des deutschen Volkes)

EuGH am 17.04.2018: Verbot der Diskriminierung von Arbeitnehmern wegen der Religion oder Weltanschauung

Donnerstag, 19. April 2018 20:30
Helmut Kramer

Dr. Helmut Kramer bei einem Vortrag über Willi Geiger im Dezember 2017 in Karlsruhe. Ausführliche Berichterstattung mit Verlinkungen unter www.kramerwf.de/id=810html   Foto: Uwe Meier

Pressemitteilung vom 17.04.2018 von Dr. Helmut Kramer

Mit seiner Entscheidung vom 17. April 2018 zum Fall Egersberger und dem Verbot der Diskriminierung von Arbeitnehmern wegen der Religion oder Weltanschauung hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) nicht nur allgemein eine vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG) geschaffene Altlast beseitigt, sondern auch eine Hypothek, die der Bundesverfassungsrichter und ehemalige Staatsanwalt an einem NS-Sondergericht Willi Geiger hinterlassen hat.

Achsenbruch zwischen Paris und Berlin?

Freitag, 20. April 2018 09:39
Uwe Meier

So überschreibt Tomasz Konicz seinen kritischen Beitrag zum Spitzentreffen von Emmanuel Macron und Angela Merkel. Nicht nur dieser Beitrag in TELEPOLIS ist lesenswert, sondern auch die Kommentare dazu:

"Das deutsche Modell ist eben nicht beliebig kopierbar, weil es von den anderen (in der EU) schmarotzt und das funktioniert nur, wenn es einen gibt der sich aussaugen lässt. Ein Frankreich das ebenfalls zukünftig unter Niedriglohn Flagge segeln will, ist da nur ein weiterer Konkurrent."

"Hier sollen unterschiedliche Taschen gefüllt werden. Merkel will die Exporte hochhalten, während Macron die Banker und Finanzspekulanten bedienen will. Keiner von beiden aber hat ernsthaft das Interesse seiner oder aber dem der EU-Bürger im Sinn."

"Zur Behauptung: "Merkel denkt alles "vom Ende" her."

Und dieses Ende wird ein total zerstrittenes, schwaches Europa sein, welches den USA und den Briten auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. - Mission accomplished.
Angefangen hat das ja schon seinerzeit, als Merkel den Stolz der Türken mit ihrer dämlichen "Privilegierten Partnerschaft" verletzt hat.
Und dann, als sie Putin am 25. September 2001, als er seine Rede im Bundestag hielt, in der er ein langfristiges und umfassendes Kooperationsangebot machte, kühl hat abblitzen lassen."

 

Friedrich Walz (BIBS) will „City Point“ in "Robert Schuman Quartier" umbenennen

Freitag, 20. April 2018 10:04
Friedrich Walz, BIBS

Friedrich Walz (BIBS) fordert, den „City Point“ nicht in „Konrad-Koch-Quartier“ umzubenennen. Stattdessen schlägt das BIBS-Mitglied im Bezirksrat Innenstadt vor, dem „City Point“ künftig den Namen des ehemaligen französischen Ministerpräsidenten, Außenministers und Präsident des Europäischen Parlamentes Robert Schuman zu verleihen, der als einer der Gründerväter der Europäischen Union gilt.

Friedrich Walz erklärt dazu: „Der ehemalige Gymnasialprofessor Konrad Koch am Martino Katharineum hat in Braunschweig bis heute einen guten Ruf, weil er das beliebte Fußballspielen in Braunschweig an Schulen durchgesetzt hatte. Er war nicht nur ein friedlicher, harmloser, spielverliebter Lehrer, der auch Griechisch und Latein unterrichtete, sondern er war auch ein hochpolitischer Deutscher.

Konrad Koch hatte 1900 ein Buch herausgebracht mit dem Titel:

"Die Erziehung zum Mute durch Turnen, Spiel und Sport. Die geistige Seite der Leibesübungen."

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Braunschweig bietet 1.060 freie Lehrstellen – Hotels und Restaurants suchen 40 Azubis

Freitag, 20. April 2018 13:46
Manfred Tessmann NGG

Heute Schüler, morgen Azubi – der Countdown läuft: Rund fünf Monate vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres registriert die Arbeitsagentur noch 1.060 offene Lehrstellen in Braunschweig. Darunter sind 40 freie Ausbildungsplätze in Hotels und Gaststätten. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Die Palette an Berufen in der Gastro-Branche reiche vom Koch über die Hotel- und Restaurantfachfrau bis zum Kellner als Fachkraft im Gastgewerbe. „Wer in die Hotellerie einsteigt, kann die Karriereleiter hochklettern. Aber: Ob Küchenchef oder Hoteldirektorin – eine solide Ausbildung ist immer das Fundament für eine gute Laufbahn im Beruf“, sagt Manfred Tessmann. Weiter in der Pressemitteilung.

Stimmen der Vernunft – die Mehrheit des deutschen Volkes ( V )

Samstag, 21. April 2018 16:29
Andreas Matthies

„Die Mehrheit der Deutschen gegen Luftschläge der westlichen Allianz“ (Spiegel Online, 15. April)

Spiegel online und das Institut Civey haben eine repräsentative Umfrage durchgeführt, einen Tag nach den Luftschlägen der USA, Frankreichs und Großbritanniens. Das Ergebnis:

 „59,9 Prozent lehnen das Vorgehen der drei Regierungen ab, 30,8 Prozent befürworten es und 9,3 Prozent sind unentschieden.“

Selbst bei den CDU – nahen Wählern sind 46,2 Prozent dagegen, während 43,3 Prozent zustimmen. Erhebliche Unterschiede gibt es zwischen alten und neuen Bundesländern:

in letzteren sind sogar drei Viertel der Bevölkerung gegen die Militärschläge.

Doch damit nicht genug. Das Institut FORSA hat im Auftrag der Firma Wiese Consult eine weitere repräsentative Umfrage durchgeführt (2025 Wahlberechtigte, darunter 412 SPD-Wähler; zusätzlich wurden 506 SPD-Mitglieder um ihre Einschätzung gebeten).

Diese Umfrage fand zwischen dem 10. und dem 13.April statt, also vor den Militärschlägen.

 

Hier einige Ergebnisse:

* Die größere Gefahr für den Weltfrieden geht für 79 Prozent von Trump aus, für 13 Prozent von Putin.

 

* 89 Prozent befürworten eine „eigenständige Außenpolitik, bei der auch russische Interessen berücksichtigt werden“

 

* Den Schwenk des neuen Außenministers Maas und der SPD-Spitze (?), einen härteren Kurs gegenüber Russland zu verfolgen, finden 68 Prozent falsch, bei den SPD-Wählern sind es sogar 72 Prozent!

 

* Die Ausweisung russischer Diplomaten wegen der Skripalaffäre finden 69 % nicht richtig, obwohl immerhin 46 Prozent glauben, dass Russland für die Vergiftung verantwortlich sei. (Quelle: Blog Dr. Norbert Häring, dort auch link)

Bundeskanzlerin und Außenminister: Militärschläge „erforderlich und angemessen“

Eine tiefe Kluft zwischen Regierung und der Mehrheit der Bevölkerung tut sich also auf, ebenso eine tiefe Kluft zwischen SPD-Außenminister Maas und den sozialdemokratischen Wählern und Mitgliedern. Angesichts des unwürdigen Trommelfeuers der meisten deut-schen Medien in den letzten Wochen in Sachen Skripal und Douma ein erstaunlicher Befund!

Das Manipulieren hat nicht so recht geklappt. Zu Ende geht es deshalb noch lange nicht, jede Wette! Ein Grund mehr, dass die „schweigende Mehrheit“ sich selber zu Wort meldet.

 

(Nächstes Mal: Stimmen der UNvernunft – Christoph von Marschall)

Grüne fordern WM-Boykott

Samstag, 21. April 2018 16:52
Lost in Europe

Im Europaparlament wächst wegen der Weltlage die Nervosität. Nach einem Appel an den US-Kongreß, den Atomdeal mit Iran zu retten, kommt nun ein Boykottaufruf für bzw. gegen die Fußball-WM in Russland.

Die Regierungen Deutschlands, Frankreichs und der anderen EU-Staaten sollten es Großbritannien gleichtun und dem Spektakel fernbleiben, so die Forderung, die 60 Europaabgeordnete unterschrieben haben.

Zitat aus dem Offenen Brief “an alle Regierungen der EU”:

Auch wir sind der Überzeugung, dass Sport helfen kann, metaphorische Brücken zu bauen. Aber solange Putin echte Brücken in Syrien in die Luft sprengt, können wir nicht so tun, als sei diese Weltmeisterschaft ein Sportereignis wie jedes andere. Solange Putin illegal die Krim besetzt, Ukrainer als politische Gefangene hält und den Krieg in der Ostukraine unterstützt, können wir nicht so tun, als sei der Gastgeber dieses Turniers unser gastfreundlicher Nachbar.

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Grüne begrüßen Durchbruch bei der Schulsozialarbeit

Samstag, 21. April 2018 17:03
Elke Flake

Bei der Ratssitzung am kommenden Dienstag (24.04.2018) wird es einen echten Durchbruch im Bereich der Jugendhilfe geben. Zu dem zentralen Thema „Kommunale Schulsozialarbeit“ hat die Verwaltung einen ehrgeizigen Ausbauplan vorgeegt. Das vorhandene Personal soll in den nächsten Jahren (bis 2020) auf insgesamt 15 Stellen aufgestockt werden, um den dringendsten Bedarf abdecken zu können. In den zuständigen Fachausschüssen (Jugendhilfeausschuss, Finanz- und Personalausschuss, Schulausschuss) ist die genannte Vorlage jeweils einstimmig (bei einer Enthaltung) beschlossen worden.       

Dazu die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und der Grünen Ratsfraktion Dr. Elke Flake:

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  1. Asse-Geologie: Neue Erkenntnisse statt veralteter Mutmaßungen
  2. Zum 8. Mai in der Vita-Mine: Diether Dehm singt Lieder der Befreiung
  3. Aufruf von fünf prominenten Politikern
  4. Agrarchemie und Landgrabbing, da wächst zusammen, was zusammen gehört
  5. Etappensieg: Nordkorea kündigt Teststopp an
  6. Oberbürgermeister Ulrich Markurth ehrt die Teilnehmer*innen der Jugendweihe 2018
  7. Korea: Annäherungen im Stakkato
  8. Fashion Revolution Week
  9. Stimmen der UNvernunft – Christoph von Marschall ( VI )
  10. We are the champions
  11. Offener Brief: Kein radioaktiver Abfall aus Leese nach Braunschweig!
  12. Weg zu Leistungen der Pflegeversicherung weiterhin mühsam
  13. Stimmen der UNvernunft – Josef Joffe und 5 weitere ZEIT-Redakteure ( VII )
  14. Nachruf auf die Ausstellung „Sonst geht’s uns gut. Braunschweiger Biographien 1916“
  15. Critical Mass: „Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!“
  16. Kanonenboote
  17. Kann man Schwarzfahren lernen?
  18. Niedersächsische ASF im Gespräch mit Sozialministerin Dr. Carola Reimann
  19. Heilmittel aus der Natur: Die neue Umweltzeitung ist da!
  20. 1. Mai Veranstaltungen in Braunschweig
  21. Stimmen der UNvernunft – Donald Trump, John Bolton, Mike Pompeo (VIII)
  22. Hochschulhistorische Spuren entlang der Pockelsstraße
  23. UN-Resolution zum Schutz des Eigentums der Vertriebenen in Syrien
  24. Mit Luther, Marx und Papst den Kapitalismus überwinden
  25. Die Kriegsvorbereitungen gehen weiter (II)
  26. Quo vadis, Korea?
  27. Ver.di-Chef Bsirske in Braunschweig: Zusammenhalt stärken statt „parasitärem Kapitalismus“
  28. Streit beim Baumschutz: Mundlos will nichts sehen
  29. Manfred Kemper stellt aus: Spiegelungen – Portrait – Solidarität – Haltung
  30. Stellungnahme des Asse II-Koordinationskreises

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