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Open Data: Kompensationsflächenkataster nun öffentlich

Ausschnitt der Übersichtskarte "Ausgleichs- und Ersatzflächen"

Beim Bau von beispielsweise Häusern, Wohnungen oder Parkplätzen wird meist in die Natur eingriffen, z.B. werden dabei Böden versiegelt. Als Ausgleich oder Ersatz dafür muss der Natur etwas zurück gegeben werden - in der Nähe der Baustelle oder an anderer Stelle im Stadtgebiet. Diese Ersatz- oder Ausgleichsflächenwerdenin einem Plan verzeichnet - dem Kompensationsflächenkataster. Gibt es keine Kompensationsflächen mehr, sind auch Ersatzzahlungen möglich. 

Wo sind diese Flächen in Braunschweig?

Die Veröffentlichung dieses Katasters hatte Die FRAKTION P² (Die PARTEI | PIRATEN)  erfolgreich beantragt, damit sich Einwohner, Umweltverbände und andere Interessierte darüber informieren können. Nun teilte die Stadtverwaltung mit, dass erste Daten online einsehbar sind. [1,2,3]

"Die Veröffentlichung ging jetzt viel schneller als gedacht", freut sich Christian Bley (PIRATEN)  über die Mitteilung im letzten Planungs- und Umweltausschuss. "Hier werden alle erfassten Flächen - die als Ausgleich oder Ersatz eine Rolle spielen - online für Jeden zugänglich gemacht. Das entspricht im Ansatz unserer Forderung nach Open Data - dem freien Zugang zu öffentlich finanzierten Daten, ohne Filterung oder anderen Beschränkungen. Denn nur mit den Informationen gibt es für alle eine Grundlage,um sich eine Meinung zu bilden und mitzudiskutieren. Ohne diese ist keine Beteiligung möglich! Mit dieser Informationsgrundlage werden auch Entscheidungen der Verwaltung transparenter und nachvollziehbarer", erklärt der Ratsherr.  Weiter

Wildbienenhauptstadt Braunschweig - ein Leserbrief

Holzbiene auf Muskateller-Salbei. Foto: Conni Marggraf

Die Stadt Braunschweig möchte sich zukünftig stärker um die Wildbienen in der Stadt kümmern. Ca. 6 Millionen EUR sollen  dafür in den nächsten Jahren bereitgestellt werden. Nachfolgend dokumentieren wir einen Leserbrief von Christine Schmieding hierzu, der von der Braunschweiger Zeitung nicht veröffentlicht wurde. Sie schreibt:

"Braunschweig zur „Wildbienenhauptstadt“ zu machen, ist auf jeden Fall eine gute Idee. Es wird aber zunächst viel Zeit und Mühe kosten, Lebensräume annähernd in dem Umfang wieder herzustellen, wie sie in den letzten Jahren vernichtet worden sind.

So wurde z. B. das Gelände im Holzmoor Nord im Vorgriff auf die geplante Bebauung gerodet, ohne dass zuvor das Vorkommen von Wildbienen untersucht worden ist. Es handelte sich bei diesem Gebiet um einen geradezu idealtypischen Lebensraum auch für Wildbienen. Die Fläche war reich strukturiert mit vielen blühende Pflanzen, Bäumen, Hecken- und Straucharten.

So wurde im Holzmoor u.a. auch die sehr seltene Holzbiene beobachtet. Leider ist man mit dem Baugebiet Dibbesdorfer Straße Süd und der Fläche südlich der Freyastraße genauso rücksichtslos umgegangen – um nur einige Beispiele zu nennen.

Damit sind die Startbedingungen für eine „Wildbienenhauptstadt Braunschweig“ leider denkbar schlecht!"

Umgestürzter Baum: CDU will Jasperallee schneller neugestalten

Der Unfall auf der Jasperallee mit einer durch einen umstürzenden Baum ver-letzten Radfahrerin bestätigt die schlimmsten Befürchtungen in Bezug auf die Standfestigkeit der dortigen Silberahorne. Mit einem Antrag zur nächsten Ratssitzung unterstützt die CDU-Fraktion deshalb nicht nur die von der Fach-verwaltung kurzfristig angesetzten Zugversuche, sondern fordert gleichzeitig einen strafferen Zeitplan.

Heidemarie Mundlos, Sprecherin der CDU-Fraktion im Grünflächenausschuss erklärt dazu: „Der Baumsturz in der Jasperallee und die zum Glück nur leichten Verletzungen einer Radfahrerin sollten uns allen eine Warnung sein. Es hätte viel schlimmer kommen können. Deshalb wollen wir den Ratsbeschluss zur Neuge-staltung der Jasperallee aus dem November aufheben und bereits in diesem Herbst den zweiten Abschnitt angehen. Der Abschluss sollte dann mit dem dritten Abschnitt im Frühjahr 2020 erfolgen.“ Vollständige Pressemitteilung

Einigung zwischen der Stadt Braunschweig und der Bürgerinitiative Baumschutz erreicht.

Diese Bäume der Jasperallee spalten nicht weiter die Stadt. Foto: Hans-Georg Dempewolf

Nach einem langen und kontroversen Diskurs konnten sich der Rat der Stadt Braunschweig und die Bürgerinitiative Baumschutz endlich einigen. Grund des über einen Jahr anhaltenden Streits war das Verfahren um die rund 90 Bäume in der Jasperallee zwischen Theater und Ring. Die Stadt wollte diese durch eine einheitliche Bepflanzung ersetzen. Die Fällung des ersten Viertels der Bäume wurde bereits unter anhaltenden Protesten der Bürgerinitiative durchgeführt. Diese fordert jeden Baum zu retten, bei dem es aus Gründen der Verkehrssicherheit tragbar sei, und lediglich die Lücken nachpflanzen.

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BIBS: Neubaugebiet "Trakehnenstraße" nur über Senefelder Straße anbinden!

 

 

 

 

Die BIBS-Fraktion unterstützt die Forderungen der BI ‚Baugebiet Trakehnenstraße Ost‘, das geplante Neubaugebiet „Trakehnenstraße / Breites Bleek“ ausschließlich über die Senefelder Straße zu erschließen.

„Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens haben die Gutachter die verschiedenen Verkehrsanbindungen geprüft und kommen zu dem Ergebnis, dass alle Varianten ‚leistungsfähig abgewickelt‘ werden können. Darunter fällt ausdrücklich auch die Erschließung über das Gewerbegebiet“, erklärt BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs. „Zudem wird der langjährigen Forderung der BI, die Kreuzung Senefelder Straße / Mascheroder Weg mit einem Kreisel auszustatten, endlich entsprochen. Damit ist unserer Meinung nach diese Anbindung des Neubaugebiets die beste aller Möglichkeiten.

“Die BIBS-Fraktion beantragt zur Ratssitzung am 02.04.2019, den Bebauungsplan im Sinne der Bürgerinitiative vor Ort so abzuändern, dass Durchgangsverkehr durch die bestehende Siedlung vermieden wird.

BIBS: Nahversorgung im Kanzlerfeld auch ohne Neubau gesichert

Die BIBS-Fraktion unterstützt die Forderungen der BI Kanzlerfeld, die Auslegung des Bebauungsplans „Franz-Rosenbruch-Weg“  zurückzustellen und auf den Neubau eines „Görge-Edeka-Marktes“ auf dem Bolzplatz am Franz-Rosenbruch-Weg zu verzichten. Die Nahversorgung im Kanzlerfeld ist nach Ansicht der BIBS-Fraktion auch ohne die Realisierung dieses Projektes gesichert.

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PANTAZIS vor Ort in Bienrode am Flughafen

Nein, ein Abstieg sei der Wechsel vom Großflughafen im saudi-arabischen Riad nach Braunschweig nicht gewesen, machte Michael Schwarz, neuer Geschäftsführer der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH, gleich zu Beginn der Veranstaltung deutlich. „Nach verschiedenen beruflichen Stationen wollte ich unbedingt einmal einen Flughafen selbst entwickeln. Hierfür ist Braunschweig die ideale Herausforderung“, so Schwarz, der bei der jüngsten Auflage von „PANTAZIS vor Ort“ am Dienstag, 19. März in einer seiner ersten öffentlichen Auftritte über sein neues Amt sprach. Gut 50 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung von Dr. Christos Pantazis zu dem Bürgerdialog in das Gemeindezentrum Bienrode gefolgt.

In regelmäßigen Abständen lädt der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD Braunschweig zu diesen Formaten in die Stadtteile seines Wahlkreises ein, um im engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu bleiben – auch in Bienrode war man bereits zu Gast. Dortiges Hauptthema damals wie heute: Die Zukunft des Flughafens. Weiter

Neue Ausgabe von "BIBS-Aktuell - Neues aus der Fraktion" erschienen

Der neue Bericht aus der BIBS-Fraktion ist da! Unter anderem mit Artikeln zur Jasperallee, der Verwaltungsmodernisierung, zur Burgpassage und dem investorenhörigen Braunschweig. Erhältlich im Fraktionsbüro (Rathaus), am BIBS-Stand Sonnabend (Kohlmarkt) oder über Eure BIBS-Bezirksräte.

Zum Bericht.

Update 2019: Fördervereins-Flyer und BAD-Kultur

Der bisherige Fördervereins-Flyer ist fast fünf Jahre alt und inhaltlich überholt. Damals ging es noch um die Verhandlungen zwischen der Stadt Braunschweig und Friedrich Knapp über den Fortbestand des Bades. Der Schwerpunkt des neuen Flyers liegt bei den Aktivitäten des Fördervereins und der Mitgliederwerbung. Er enthält aber auch noch mal eine kurze Standortbestimmung des Fördervereins und betont die Bedeutung des Gliesmaroder Bades in der Braunschweiger Bäderlandschaft.

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Jasperallee: Gefällte Bäume waren standsicher!

Foto BIBS-Fraktion im Braunschweiger Stadtrat

Jasperallee: Gefällte Bäume waren standsicher und durch den Boden nicht am Wachstum gehindert

Wie angekündigt, hat die BIBS-Fraktion die Baumstümpfe der an der Jasperallee gefällten Bäume fachlich in Augenschein genommen. Das Ergebnis: Bis auf einen Baum waren alle standsicher und somit auch nicht verkehrsgefährdend.

Der Blick in das Bodenprofil (siehe unten) scheint zu bestätigen, dass es sich um ein lockeres skelettdurchsetztes Bodenmaterial handelt, wie es in Siedlungsbereichen häufig anzutreffen ist. Der offenbar vitale Jahreszuwachs der Bäume, erkenntlich an der Jahrringbreite, scheint das zu bestätigen.

Der Zustand der Bäume in der Allee entspricht damit dem von vielen anderen Bäumen im Stadtgebiet, an deren Entfernung niemand ernsthaft denkt.

weiter "Gefällte Bäume waren standsicher"

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