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Julia Schmid -Sehenswert ist-

Mittwoch, 03. November 2010 13:54
Anne Mueller von der Haegen

Eröffnung: 4. November, 20.00 Uhr
Einführung: Anne Mueller von der Haegen
Katalogpräsentation mit Linsensuppe: 18. November, 20.00 Uhr
Ausstellungsdauer: Bis 12. Dezember - geöffnet jeweils donnerstags 16.00 bis 20.00 Uhr, Samstag und Sonntag 14.00 bis 18.00 Uhr
Ausstellungsort: Allgemeiner Konsumverein e.V., Hinter Liebfrauen 2

alt

Die Malerin und Zeichnerin, die New-York-Stipendiatin des Landes Niedersachsen, die HBK-Meisterschülerin Julia Schmid lebt in Hannover und Stuttgart. Sie wird an den Ort ihrer Ausbildung, Braunschweig, zurückkehren - im doppelten Sinne: Sie wird nach Jahren der Abstinenz hier Arbeiten vorstellen. Und sie wird, ihrer konzeptuellen Arbeitsweise entsprechend, sich Braunschweig in sehr spezieller Weise nähern.
Mit -Fahrten nach Hause- fotografiert und bearbeitet die Künstlerin die auf Besonderes aus der Region hinweisenden Schilder an Autobahnen und zeichnet so ihre -Heimfahrten- ab.

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Stuttgart und die Angst der Braunschweiger CDU

Dienstag, 02. November 2010 22:02
Sigrid Probst

Da reibt man sich die Augen - wenn man vor 4 Tagen die BZ und gestern die NB gelesen hat. „ Wir machen eine Bürgerbefragung“, und das aus dem Mund der CDU. Herr Sehrt will nun damit punkten.

In der NB klingst der Oberbürgermeister ganz verzweifelt: „Jahrelang wird so eine Befragung gefordert, jetzt machen wir es – und es ist auch nicht richtig“..... Klingt das nicht schon alles nach Wahlkampf - und dies quasi mit Lautsprecher (Megaphon) über die Medien aus dem Munde des Chefs der Verwaltung, der eigentlich der politischen Neutralität verpflichtetet ist!

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Debatte über Geld und Gier

Montag, 01. November 2010 21:07
Michael Strauss

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Die Evangelische Akademie fragt nach Werten angesichts der Finanzmarktkrise

Zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema "Geld, Gier, Genügsamkeit" lädt die Evangelische Akademie Abt Jerusalem am Donnerstag, 4. November, um 18 Uhr in das Theologische Zentrum Braunschweig ein (Alter Zeughof 2-3). Einige Fragestellungen lauten: Ist Geiz geil? Ist Profit um jeden Preis die oberste Maxime wirtschaftlichen Handelns? Ist der genügsame der Dumme? Welche Instanzen definieren unsere (Lebens-)Werte? Brauchen wir eine neue Finanzethik? Experten beziehen hierzu Position und stellen sich der Diskussion zu Fragen, die sich Jedem im Alltag bei der Regelung seiner Lebensumstände und Lebensplanung stellen. Details.

Privatisierung von Wasser schlägt Wellen

Montag, 01. November 2010 20:29
Uwe Meier

alt

Jede Bürgerin und jeder Bürger weiß es. Schulden müssen bezahlt werden! Das gilt natürlich auch für Braunschweig. Oberbürgermeister Dr. Hoffmann, der selbsternannte große kommunale Finanzsanierer, meinte den goldenen Weg gefunden zu haben. Er privatisierte die kommunale Daseinsvorsorge – Wasser, Abwasser, Energieversorger, diverse Immobilien, einschließlich Schlosspark und die Lichtanlagen. Die Verträge sind geheim oder waren es. Es ist Absicht, sie der demokratischen Kontrolle zu entziehen; Monopole wurden gebildet – und das bei der Daseinsvorsorge. Die Braunschweiger Zeitung macht mit, und das ist besonders wichtig. Die Presse muss kompromisslos einbezogen werden – so die neoliberalen Handbücher der Privatisierung. Bürgerbegehren wurden natürlich abgeschmettert. Von Bürgerbeteiligung hält der OB und die CDU/FDP nichts. Das ist bekannt. Die nun von der CDU hochgelobte Bürgerbefragung für den Stadionausbau zeigt im Grunde nur die Verachtung, die diese Partei mit ihrem Oberbürgermeister für den Bürger der Stadt hat. Dieses wahltaktische Manöver im Lichte von Stuttgart 21 soll mit Salbe das Krebsgeschwür der gezielten und bewusst herbeigeführten Ent-Demokratisierung unserer Stadt zudecken.

Privatisierungen kommunalen Eigentums und Ent-Demokratisierung sind Zwillinge. Und das ist in unserer neoliberalen Markt(un)ordnung gewollt. Von Markt ist nur noch in braven Lehrbüchern die Rede. Wenn sich der Nebel um den Markt, der wie eine Monstranz vor der neoliberalen Wirtschaftsordnung vorweg getragen wird, gelichtet hat, bleibt nur noch Monopolbildung und neoliberale Gleichmacherei übrig. So wie die Monopole von Veolia in unserer Stadt.

Inzwischen beginnt sich der Strudel der Privatisierungsskandale immer schneller zu drehen.

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Die drei Probleme der Braunschweiger CDU

Montag, 01. November 2010 19:05
Andreas Matthies

In einem Jahr wird der Rat der Stadt neu gewählt. Gut möglich, dass die CDU und die
angeschlossene FDP ihre hauchdünne Mehrheit verlieren. Dann wäre auch der Oberbürgermeister
politisch schachmatt gesetzt. Man kann wohl davon ausgehen, dass er seit
einiger Zeit an nichts anderes mehr denkt und auf einen Weg sinnt, doch noch
bis 2014 an der Macht zu bleiben. Es muss unbedingt verhindern, dass die Bürger
der Stadt seiner Partei die Mehrheit entziehen.

Das Hauptproblem: die Braunschweiger „Monarchie“

Einer, der die Braunschweiger CDU recht gut von innen kennt, schreibt dazu in einem
Leserbrief an die Braunschweiger Zeitung in treffenden Worten:

„ .. hat sich gezeigt, dass sich Braunschweig politisch zu einer „Monarchie“  entwickelt hat,
die einem Manne huldigt (und nach dessen Meinung auch zu huldigen hat), alles verteufelt,
was sich diesem Diktat nicht beugt, und nicht davor zurückschreckt, mit diffamierenden
Äußerungen Andersdenkende abzuwatschen.“
(BZ, 11. Mai 2010)

Der Verfasser Klaus Langhardt war selber bis 2001 für die CDU im Rat und – nebenbei bemerkt –
25 Jahre Redakteur der Braunschweiger Zeitung. Auch seine Beurteilung der  Braunschweiger
„CDU-Spitze“ fällt wenig schmeichelhaft aus:

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Leserbrief der Schlossallianz: "Meistbesuchtes Schloss der Welt"

Montag, 01. November 2010 10:40
Matthias Witte

Dr. Bernd Wedemeyer, promovierter Kunstgeschichtler, Schlossfreund der ersten Stunde und Verfasser der einzigen Monographie über das Braunschweiger Residenzschloss (und zwar über das wirklich originale Schloss, nicht das original rekonstruierte Schloss), leistete mit einem in der BZ am 22.10 erschienenen Leserbrief wesentliche Aufklärungsarbeit über Charakter und angemessene Nutzung des heutigen Schlosses. Er schrieb:

Herr Fiene und Herr Rauschenbach und einige andere Unverbesserliche haben es immer noch nicht richtig verstanden. Vielleicht sollten sie das neue Schloss mal von innen besuchen und würden dann feststellen - auch wenn`s schwer fällt - , daß es sich doch um ein echtes Schloss handelt.
Das hat sich mit Bibliothek, Archiv, Quadriga und vielem anderen und bald auch mit dem neuen Museum zum echten kulturellen Mittelpunkt von Stadt und Region gemausert. Da gehört sich es doch eigentlich, wenn es etwas weniger schrill und grell zur Abendparty geht. Das ist dann höflich, Herr Fiene!

Ich schrieb daraufhin folgenden Leserbrief an die BZ:

Herr Dr. Wedemeyer hat recht. Natürlich ist unser Schloss ein richtiges Schloss. Ich empfehle jedem, der das bezweifelt, einmal durch den Haupteingang zu gehen, ehe er weiter die Realität leugnet. Dann wird er feststellen, dass das Schloss auch hinter der Fassade 1:1 original rekonstruiert ist. Ganz so wie versprochen.
Die Besucherzahlen sprechen im übrigen für sich. Schätzungsweise 10 Millionen Besucher hat das Braunschweiger Schloss jährlich, vier mal so viel wie Neuschwanstein, das angeblich meistbesuchte Schloss der Welt. Hand aufs Herz: Würden so viele Menschen in unser Schloss strömen, wenn es nur eine simple shopping mall wäre, wie leider immer wieder -unlängst sogar von der New York Times- in Unkenntnis der Sachlage behauptet wird?
Der an Tiziano verpachtete herzogliche Ballsaal ist das hochwertige Herzstück unseres Residenzschlosses. Uns Braunschweigern ist der Saal damit Inbegriff dessen, was wir unter Kultur, Identität und Würde verstehen. Ehrfurchtsvolle Demut in angemessener Kleidung ist an diesem Ort selbstverständlich. Partys bitte woanders!

Matthias Witte
Ehrenvorsitzender der Schloss-Allianz 1:1 original

Die BZ druckte meinen Brief einfach nicht ab. Offensichtlich haben dort einige Unverbesserliche Schwierigkeiten, zu akzeptieren, dass unser Schloss ein Riesenerfolg ist. Schade! Aber auch ohne BZ wird sich die Wahrheit über unser Schloss (der Welt meistbesuchtes!) durchsetzen.

Der "Rosenbaum-Prozess“ – Zweiter Akt!

Freitag, 29. Oktober 2010 13:52
Jörn Halusa

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Nun, fragte ich die Dame, die ich vor dem ersten Verhandlungstag von einem politischen Prozess sprechen hörte in der ersten Verhandlungspause des zweiten Verhandlungstages: „Welchen Eindruck haben Sie, noch immer politischer Prozess? Nein entgegnete sie, „ich habe gegoogelt. Das ist ein politisch motivierter Prozess gegen Herrn Rosenbaum.“ „Mein Eindruck ist“, so sie weiter, „dass hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. „Nichtigkeiten werden aufgebläht – allein acht Zeugen der Anklage, die läppische Verfehlungen kund taten. Hier wird bewusst ein Klima der Einschüchterung erzeugt. Die Demonstrationsfreiheit wird systematisch und scheibchenweise demontiert. Was soll der Quatsch, dass man nicht vor weniger als 50 Leuten ein Megafon benutzen darf, während die Harvester einen Höllenlärm machen. Schikane eines Obrigkeitsstaates, mehr ist das nicht. Ich bekomme den Eindruck, dass im Hintergrund Absprachen gelaufen sind.“ Und warum das alles, unterbreche ich ihre Redeflut? „Um ihn politisch fertig zu machen natürlich. Das was der alles so aufdeckt in der Verwaltung, stört all die Kungler und Hinterstubenpolitiker.“

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Das braunschweiger forum wird 30

Donnerstag, 28. Oktober 2010 09:37
Wolf Nehmiz

alt

Am kommenden Wochenende feiert das braunschweiger forum, Verein zur Förderung für bürgernahe Stadtplanung, das 30-jährige Bestehen mit einem vielfältigen Programm. Es rankt sich rund um die Thematik ökologischer Stadtumbau. Alle Mitglieder und Freunde/Freundinnen des Vereins sind herzlich eingeladen.

Schulpolitik Niedersachsen - Die Oberschule kommt

Donnerstag, 28. Oktober 2010 09:15
Uwe Meier

alt

In Niedersachsen sollen die Kommunen die Hauptschulen künftig abschaffen und mit Realschulen verschmelzen. Die neue Schule wird voraussichtlich den Namen Oberschule tragen, wie am Wochenende  bekannt wurde. Möglich sei zudem die Angliederung eines Gymnasialzweiges an die neue Oberschule. Allerdings sollen die bisher 256 niedersächsischen Gymnasien in ihrem Bestand keinesfalls bedroht werden.

Die Koalition sieht sich wegen des demographischen Wandels zur Reform der Schulstrukturen gezwungen. In den nächsten zehn Jahren sollen die Schülerzahlen in Niedersachsen um 230.000 auf 700.000 sinken. In vielen Städten und Lankreisen bluten die Hauptschulen aus, an den Gymnasien dagegen herrscht Gedränge.

Weitere umfassende Informationen zu diesem Thema mit einem Interview mit dem GEW-Vorsitzenden Eberhard Brandt in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Publik".

Schwerpunkt Gentechnik - Abt-Jerusalem-Akademie lädt ein

Dienstag, 26. Oktober 2010 20:49
Kerstin Lindner

alt

Grüne Gentechnik - Ein Konflikt mit Perspektiven? Agrarethik I
Akademie-Tagung

Die Abt-Jerusalem-Akademie (AJA) beginnt am Freitag, den 29.10.2010, einen Themenblock zur sog. grünen Gentechnik. Die insgesamt vier Veranstaltungen werden im Rahmen des Gesamtprogramms der AJA die grüne Gentechnik aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven betrachten: Am Freitag zuerst aus naturwissenschaftlicher Sicht und am Samstag, den 30.10.2010, aus sozialethischer Sicht. Im Februar wird die grüne Gentechnik aus theologischer und philosophischer Sicht betrachtet. Dem schließen sich grundlegende agrarökonomische Betrachtungen und Perspektiven an.

Die Veranstaltungen sind kontrovers geplant. Jeweils zwei Wissenschaftler werden ihre Position im Vortag und im anschließenden Disput vertreten. Das Publikum wird in die Diskussion einbezogen.

Folgende Naturwissenschaftler werden am Freitag diskutieren:
Prof. Dr. Tebbe, Institut für Biodiversität, Johann Heinrich von Thünen-Institut
Dr. Angelika Hilbeck, Geobotanisches Institut , Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Schweiz
Diskussionsleitung: Dr. Uwe Meier, Akademie Abt Jerusalem

Am Samstag werden folgende Wissenschaftler die sozialethischen Auswirkungen diskutieren:
Prof. Dr. mult. Nikolaus Knöpffler, Ethikzentrum Jena, Lehrstuhl für Angewandte Ethik
Dr. Clemens Dirscherl, Evangelisches Bauernwerk in Württemberg e.V., Agrarsozialbeauftragter der EKD
Diskussionsleitung: Dr. Ekkehard Schulz, Kammer für Umweltfragen der Ev.-luth. Landeskirche Braunschweig

Infos:
Freitag, 29.10.2010, 18.00 Uhr, bis Samstag, 30.10.2010, 13:00 Uhr.
Mit Anmeldung. Teilnehmergebühr.
Alter Zeughof 2-3
38100 Braunschweig
Tel. 0531 - 120540

  1. An diesem Samstag, dem 23. Oktober: Deutschlandweite Proteste gegen Atommülltransporte
  2. Der "Rosenbaum-Prozess" - Erster Akt!
  3. Der "Castor" rollt ------- nach Berlin
  4. Regelmäßige Treffen
  5. Stuttgart 21 - das kennen wir in Braunschweig, denn Stuttgart ist überall
  6. Buchlesung Graff - Nationalsozialistische Verfolgung an der TU
  7. Nachruf auf Hermann Scheer
  8. Drittes internationales Capoeira Treffen der Gruppe Cordao de Ouro in Braunschweig
  9. Impressum
  10. Kontakt

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