• Home
  •    
  • Soziales
  • Politik ...
    • .. Allgemein
    • .. Soziales
    • .. Kultur
    • .. Umwelt
    • .. Wirtschaft
    • .. Stadtentwicklung
    • .. Korea-Blog
  • Wirtschaft
  • Umwelt
  • Stadtentwicklung
  • Kultur
  • 7+1 Fragen an
  • Verschiedenes
  • Sport
  •   
  • Links ...
    • ... Geschichte
    • ... Bürger|initiativen
    • ... Vertretungen im Rat
    • ... Regionales
    • ... Medien BS
    • ... Überregionales
    • ... Diskussionsforen
    • ... Hoffers Weblog †
    • ... Stadtteile
    • ... Kultur
  •     
  • Satzung
  •     
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  •  
  • Diese Zeitung seit 2005

zur Startseite

Liebe Leser und Leserinnen des b-s! Der b-s hat ab 1. Mai 2019 unter braunschweig-spiegel.de einen neuen Auftritt. Unter archiv.braunschweig-spiegel.de erreichen Sie den b-s von 2008 bis April-2019 in seiner letztmaligen Form, incl. funktionsfähiger interner Beitragslinks.

Zur Version für große Monitore wechseln

Neueste Beiträge

  • „Der EU-Handel mit Brasilien fördert den Klimawandel und verletzt die Menschenrechte“
  • Theaterabend „Alice im Wunderland“ an der Sally-Perel-Gesamtschule
  • Open Data: Kompensationsflächenkataster nun öffentlich
  • „Bachzeit“ im Braunschweiger Dom
  • Die "Gilets jaunes" und die Spaltung der Gesellschaft
  • "Fridays for Future" nimmt die Politik noch ernst
  • Entwarnung: Dürre in Deutschland wird bald durch steigenden Meeresspiegel beendet
  • E-Roller: Städte und Gemeinden protestieren – Senioren und Blinde demonstrieren
  • Eine Woche vor den Wahlen in Spanien: WhatsApp blockt Konto von linker Partei Podemos.
  • Die neue Umweltzeitung ist da! "Bedrohte Vielfalt"

Messungen der Radioaktivität in Thune sind zu 61% ungenau... ?

Mittwoch, 21. Dezember 2011 10:40
Heiner Waßmuß, Ortsheimatpfleger in Bevenrode

Liebe Bevenroder, Waggumer und Bienroder Mitbürger,

die Ereignisse in dem durch kriminelle Machenschaften missbrauchten „Versuchslagers Asse“ sind alarmierend! Die auf Tausende von Jahren veranschlagten Einlagerungskammern sind durch Wassereinbrüche und Verschiebungen im Salzgefüge nun schon nach nur wenigen Jahren marode. Die eingedrungene Salzlauge hat offensichtlich Fässer bereits zerstört und ist radioaktiv kontaminiert. Wo aber Wasser eindringt, dringt es auch wieder aus. Es besteht somit eine konkrete Gefährdung des Grundwassers im gesamten Großraum Braunschweig.

Erkenntnisse darüber wurden jedoch jahrelang wissentlich verschwiegen!

Der Räumungsbeschluß für die Asse war also nur eine notwendige – wenn auch teuere  – Reaktion auf diese Missstände. Die neuere Darstellung des Bundesumweltministeriums, dass „eine Herausholung nur dann noch erfolgen solle, wenn sichergestellt sei, dass wirklich auch der Großteil herausgeholt werden könne“ ist insofern kontraproduktiv und spekuliert darauf, dass die Kammern recht schnell in sich zusammenfallen werden und damit unserer Region diese Jahrmillionenlast einfach endgültig aufgebürdet würde. Dieses Szenario dürfen wir aber so nicht hinnehmen!

Ist denn die Asse soweit von unseren Dörfern entfernt, dass sie uns nicht berührt?

Weiterlesen ...

Schockstrategie für Europa

Montag, 19. Dezember 2011 17:20
Gabriela Simon - (DER FREITAG)

<pDie Kanzlerin ist keine „Getriebene“ der Finanzmärkte – sie folgt ihrem Kalkül: per Eskalation der Krise ganz Europa eine Politik der Entsolidarisierung aufzuzwingen. (Aus "der Freitag")

Wenn Historiker einst aus sicherer Distanz auf 2011 zurückblicken, werden sie vermutlich die Frage stellen, wie es zu einem so rasanten Abstieg Europas kommen konnte. Nur zwei Jahre, nachdem ein kleines, peripheres Euro-Mitglied seine Schuldenprobleme offenbarte, hat sich die gesamte Eurozone in eine finanzpolitische Krisenregion verwandelt. Der vor kurzem noch selbstbewusste, wirtschaftsmächtige europäische Kontinent, dessen Sozialmodell für viele weltweit eine Orientierungsgröße war, ist von der Unterstützung durch den Internationalen Währungsfonds abhängig und bittet in Schwellenländern um finanziellen Beistand; seine Staatsanleihen werden von Banken mehr und mehr wie Schrottpapiere behandelt, die sie schnellstmöglich loswerden wollen.

Weiterlesen ...

Forschungsreport: Ernährung - Landwirtschaft - Verbraucherschutz

Montag, 19. Dezember 2011 11:36
Redaktion

Es wird der "Forschungsreport" vorgestellt, der halbjährlich erscheint und allgemeinverständlich auf interessante Bundesforschungsprojekte eingeht. Es wird zudem auf Braunschweiger Bundes- Agrarforschungsinstitute eingegangen, die 2008 eine Umstrukturierung erfahren haben und die gemeinsam mit den weiteren Bundesinstituten den Forschungsreport über den Senat herausgeben.

"Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) unterhält einen Forschungsbereich (sog. Ressortforschung), der wissenschaftliche Grundlagen als Entscheidungshilfen für die Ernährungs-, Landwirtschafts - und Verbraucherschutzpolitik der Bundesreegierung erarbeitet. Dieser Forschungsbereich wird von vier Bundesforschungsinstituten sowie dem Bundesinstitut für Risikobewertung gebildet." (Quelle: Forschungsreport 2/11)

Braunschweig ist ein traditioneller Forschungsschwerpunkt in der Bundes-Agrarforschung. In BS-Völkenrode forschte die frühere FAL (Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft), in BS-Gliesmarode am Messeweg die frühere BBA (Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft).

Diese Agrar- Forschunganstalten wurden vor einigen Jahren umstrukturiert. Aus der FAL ist das vTI (Johann Heinrich von Thünen Institut oder das "Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei" geworden und aus der BBA das JKI (Julius Kühn-Institut) oder das "Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen". Ausgegliedert aus der ehemaligen BBA wurde eine Abteilung (Pflanzenschutzmittelprüfung), die dem BVL "Bundesamt für Verbraucherschutz" in Berlin angegliedert wurde. Es befinden sich also drei Bundesforschungsinstitutionen in Braunschweig, die sich mit Agrarforschung befassen.

Der Senat der Bundesforschungsinstitute gibt zweimal im Jahr das Wissenschaftsmagazin "ForschungsReport" heraus. In allgemeinverständlicher Weise informiert es über aktuelle Arbeiten und neue Projekte aus dem Forschungsbereich. Der Braunschweig-Spiegel wird zukünftig auf den Report hinweisen, sobald dieser erschienen ist.

Und das passend zur Jahreszeit aus dem Forschungsreport: "Ein Weihnachten ohne Zimtsterne?"

Die Tafeln sind ein politischer Skandal!

Sonntag, 18. Dezember 2011 20:30
Uwe Meier

Die  Tafeln haben sich als Sammelbegriff für freiwilliges Engagement für Lebensmittelausgabe und warme Mahlzeiten in den Städten etabliert. Immer mal wieder berichten die Braunschweiger Zeitung und die nB von Spendern und Empfängern. So auch die nB vom 18. Dezember ( „REWE-Märkte übergeben 240 Lebensmittel-Spendentüten an die Braunschweiger Tafel“). Die Zahl der regelmäßigen Tafelnutzer ist nach Schätzungen bundesweit auf etwa 1,3 Millionen Menschen jährlich gestiegen. Unter Hinzuziehung weiterer Organisationen ist die Zahl  inzwischen auf etwa 2 Millionen gestiegen - trotz hoher Konjunktur. Warum sind die Tafeln, trotz all der Spenden und Freiwilligen keine Erfolgsgeschichte?

Weiterlesen ...

Die neue Umweltzeitung: Finanz- oder Weltkrise?

Samstag, 17. Dezember 2011 00:45
Stefan Vockrodt

Als jüngst im südafrikanischen Durban wieder eine UN-Klimakonferenz tagte und nicht thematisierte, welche Folgen der Anspruch der chinesischen Regierung, jedem Haushalt bis 2020 mit einem Pkw auszustatten, für Ressourcen und Klima haben wird, sagte dies fast alles über den Wert solcher Konferenzen aus. Zynisch zusammengefasst: Netter Urlaub in angenehmer Atmosphäre und gut, dass wir uns wieder getroffen haben. Natürlich wird der Klimawandel die Umweltzeitung auch künftig beschäftigen, zumal das Jahr 2012 doch als das „Jahr 20 nach Rio“ vermarktet werden soll. Der Ausstieg Kanadas aus dem Kioto-Protokoll als erste Konsequenz der Konferenz in Durban verdeutlicht dies weiter.

Doch die Januar-Ausgabe der umweltzeitung befasst sich mit etwas anderem: Es geht ums Wachstum. Nicht das von Pflanzen, Tieren oder Menschen, sondern um jenes tagaus, tagein beschworene Wachstum, was als Hauptquelle der heutigen ökonomischen wie ökologischen Krise anzusehen ist. Und auch das ist neu: Wir haben dermaßen viele lesenswerte Beiträge zu diesem Thema erarbeitet, dass wir es zweiteilen mussten. Ist dieses Heft mehr der globalen Seite der Thematik „Wachstum und Nachhaltiges Wirtschaften“ gewidmet, so wird in der nächsten Ausgabe unsere Rubrik Hintergrund regionale Aspekte einer anderen, einer wirklich nachhaltigen und sozialen Ökonomie beleuchten. Denn in einer Zeit, in der Banken und Zahlen mit vielen Nullen das Denken und Handeln von Politik und Medien lähmen, ist es durchaus angebracht, das herrschende Mantra des „Mehr ist besser“ einmal kritisch zu hinterfragen. Das tun auch die Gastautoren Adelheid Biesecker, Johannes Hoffmann und Niko Paech.

Und noch ein Gastautor schreibt im Heft: Wilfried Wunderlich, der seit Langem in Tokio forscht und lehrt, zieht eine vorläufige Bilanz über den Umgang der japanischen Bevölkerung mit der Katastrophe von Fukushima.

Aus dem Inhalt:

 

Weiterlesen ...

BUND-Kindergruppe "Grasmücke"

Mittwoch, 14. Dezember 2011 12:48
Julia Sprengel - BUND

Wer sich für die Natur interessiert, ohne in der Schule Namen und Fakten auswendig zu lernen, ist bei uns genau richtig!

Wir (Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) wollen Kindern zwischen 5 und 10 Jahren die Natur zeigen, indem wir nach draußen in die Umgebung des BUND-Büros im östlichen Ringgebiet gehen, denn hier gibt es mehr Natur, als die meisten denken.

Während der letzten Termine forschten wir in der Mittelriede nach Wassertieren – mit Erfolg! –, probierten im Wald aus, wie sich Tiere eine Höhle aus Naturmaterialien bauen und wie Eich­hörn­chen ihre versteckten Nüsse wiederfinden oder besuchten einen Pferdehof, um aus der Nähe auch mal die großen Tiere unter die Lupe zu nehmen.

Wenn du dich nun angesprochen fühlst und mit uns einfach mal die Natur erkunden willst,

dann melde dich unter 0531/ 1 55 99 oder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) im

BUND-Büro in der Schunterstraße 17.

Und hier noch ein Film aus der Kreisgruppe Braunschweig des Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland zum deutschen Bürgerpreis - VZ Award 2011

Kohlmarkt: Terra Madre Day 2011 – Teller statt Tonne

Mittwoch, 14. Dezember 2011 10:46
Hans Helmut Oestmann

Slow Food Braunschweiger Land hat zusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz, BUND Braunschweig und Einzelpersonen gefeiert mit der Aktion. „Teller statt Tonne“: Eine Verkostung von weggeworfenen Lebensmitteln auf dem Kohlmarkt.

Am Samstag auf dem Kohlmarkt gab`s was zu essen. Essen aus der Mülltonne, von Slow Food Braunschweig organisiert (siehe B-S). Lebensmittel aus der Tonne nennt man „Containern“. Wir haben die Lebensmittel aus Containern von Lebensmittelgeschäften herausgeholt, gesäubert, und zu leckeren Speisen auf dem Kohlmarkt verarbeitet. Etwa 90 Liter verschiedene Eintöpfe wurden zubereitet, dazu etwa 20 kg Obstsalat und ca. 10 kg Früchte gab es pur zu genießen. Menschen, die sich mit dem Containern gut auskennen, haben uns unterstützt. Dafür herzlichen Dank von dieser Stelle an alle, die uns geholfen haben!

„Stammen die Lebensmittel wirklich alle aus der Tonne“ war eine häufige Frage. „Ja“, war unsere Antwort „bis auf die Kartoffeln. Die waren zu groß für die Vermarktung. Sie erfüllen kein Normmaß.“

Und geschmeckt hat es Allen. Übrig geblieben ist ganz wenig. Und das ist gut so!

 

 

 

Fotos: Karl-Christian Amme

 

Weiterlesen ...

"Die Deutschen werden die Eurozone eher zusammenbrechen lassen, als ihr Weltbild zu ändern" (Paul Krugman)

Dienstag, 13. Dezember 2011 17:23
nachdenkseiten.de

Die deutsche Presselandschaft ist voll des Lobes: Endlich hat Angela Merkel das Heft in die Hand genommen und zeigt der EU wo es lang geht. Sicher ist es gut, wenn die EU zukünftig enger zusammenarbeitet. Aber das kann es doch nicht gewesen sein. Die politisch verschuldete Finanzkrise, die hauptsächlich von Banken verursacht wurde und die von uns Bürgern mit Steuermitteln gerettet wurden, ist nach wie vor akut. Die allseits gelobte Frau Merkel schweigt sich aus. Lesen, sehen und hören (Misik) Sie, was andere dazu meinen. (Red)

Robert Misik – "Wie Angela Merkel Europa in den Abgrund führt. (...) Und wieder haben sie es vergeigt: Mehr als stures, phantasieloses Runterkürzen aller Budgets haben die Staats- und Regierungschefs der EU nicht zusammengebracht beim neuesten Not- und Krisengipfel.(...)"

       Wirtschaftsweise Peter Bofinger:  “Erkenntnisproblem der Kanzlerin kann Deutschland teuer zu stehen kommen”
Ökonom warnt vor Verschuldungsspirale durch zu hohe Zinsen. Peter Bofinger im Gespräch mit Jürgen Zurheide: „Was man braucht, ist ein Mechanismus, der die Staaten vor den Märkten schützt. Wir brauchen da keine Rettungsprogramme, sondern wir brauchen Schutzprogramme der Staaten, die sich wirklich um die Konsolidierung bemühen, dass das nicht durch hypernervöse Märkte unterlaufen wird.“

       Ulrike Herrmann – "Banken päppeln, Staaten strafen
Wie sehr Ideologie das Hirn vernebeln kann, zeigt sich bei der Europäischen Zentralbank (EZB). Denn sie sieht überhaupt kein Problem darin, die Banken mit Geld zu fluten. Diese dürfen sich jetzt für drei Jahre zu einem Zins von nur einem Prozent verschulden.
Die Banken bekommen diese Kredite also geschenkt, denn die Inflation liegt bekanntlich deutlich höher – aktuell bei 2,4 Prozent. Aber wehe, ein Staat will Geld von der Europäischen Zentralbank! Nein, das geht gar nicht. Stattdessen müssen sich die Euroländer auf dem freien Markt finanzieren – auch wenn sie dort wie Italien Zinsen von mörderischen 6 Prozent zahlen."

Ratssitzung am 13. Dezember 2011

Dienstag, 13. Dezember 2011 16:49
Redaktion

Es ist ein guter Dienst am Bürger, dass die Mitarbeiter der Fraktionsgeschäftsstelle der BIBS und die der Piratenpartei während der Ratssitzung ein Protokoll mitschreiben. Dadurch kann der Verlauf der Ratssitzung  mitgelesen werden. Am Ende der Sitzung stehen die Protokolle dann vollständig allen Bürgern zur Verfügung. So ist er immer sofort und umfassen informiert. Diese Protokolle können, weil simultan geschreiben, auch Fehler enthalten. Weil durch die Piraten nun zwei, unabhängig voneinander geschriebene Protokolle zur Verfügung stehen, relativieren sich mögliche Fehler oder Missverständnisse. Auch das trägt zur Transparenz der Ratssitzungen bei.

Lesen Sie hier das Protokoll der BIBS (Protokollführer: Norbert Fischer) und das Protokoll der Piratenpartei.(Protokollführer: Jan Ortgies)
 
 
 

Kommentare   
 
0 #1 Oliver Schönemann 2011-12-15 10:11
Außerdem hat das Piraten Radio unter http://www.piraten-radio.net wieder Live die Ratssitzung im Internetradio übertragen.

Unter http://piraten-radio.net/sendungen/ratssitzung/ratssitzung-braunschweig-vom-13-12-2011-429 ist der Mitschnitt zu finden.
 
 

Gorleben: Das Kartenhaus fällt zusammen

Dienstag, 13. Dezember 2011 15:18
Uwe Meier

Neue Studie: Gorleben kann kein Endlager sein.  In der Studie bewertet der frühere, langjährige Leiter der Entsorgungsabteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz, Ulrich Kleemann, den Salzstock Gorleben als ungeeignet. Er liege in einer „aktiven Störungszone“. Unter dem Salzstock verlaufe eine „potenziell gasführende Schicht“, darüber fehle eine schützende Tonschicht. Der Geologe warnt ausdrücklich vor einer möglichen Gasexplosion.

Eindrucksvolles Theater der gerufenen Geister in den Wäldern vor dem Endlager Gorleben.

Kleemann, der bis April 2010 als Fachbereichsleiter im Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) für die Endlagerung zuständig war, kommt zu dem eindeutigen Schluss: Gorleben erfüllt nicht einmal die vom Arbeitskreis Endlager (AKEnd) entwickelten Mindestkriterien. Bei einem ergebnisoffenen Standortvergleich käme der Salzstock nicht in die engere Wahl. Kleemann kritisiert in der Untersuchung auch die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Sie habe in ihrer Bewertung der Erkundungsergebnisse in Gorleben die Standortnachteile weitgehend ausgeblendet und kritische Publikationen nicht berücksichtigt.

Die Studie war im Auftrag der „Rechtshilfe Gorleben“ erstellt worden, die sich seit Jahrzehnten gegen Atomkraft engagiert. Sie soll heute Abend in Lüchow vorgestellt werden.

Die Bundesanstalt wies die Vorwürfe „entschieden zurück“ und widerspricht dem Gutachten insofern, indem es in einer Pressemitteilung darlegt: "Bis zum Ende der Erkundung und des Planfeststellungsverfahrens mit dem Langzeitsicherheitsnachweis kann weder von Eignung noch von Nicht-Eignung des Standortes gesprochen werden. . Vielmehr seien in zahlreichen Berichten die geologischen Verhältnisse am Standort Gorleben und in der Region detailliert dargestellt worden, sagte der zuständige Abteilungsleiter der Bundesanstalt, Volkmar Bräuer. Die Behauptung, die BGR habe sich früh auf eine potenzielle Eignung des Salzstocks festgelegt, entspreche nicht den Tatsachen. Position der BGR sei und bleibe weiterhin, dass bis zum Ende der Erkundung und des Planfeststellungsverfahrens weder von Eignung noch von Nicht-Eignung des Standortes gesprochen werden könne.

Die Atomkraftgegner sehen sich durch ein neues Gutachten zum Salzstock Gorleben in ihrer Forderung nach Aufgabe des Endlagerstandorts im Wendland bestätigt. „Jeder weitere Euro, der in Gorleben versenkt wird, ist ein verlorener Euro“, sagte der Sprecher der Anti-Atom-Organisation „ausgestrahlt“, Jochen Stay, am Dienstag.

Stay bezeichnete die Rolle der BGR als „erschreckend“. Auch weil die Bundesanstalt schon in der Vergangenheit Warnungen bezüglich der Endlagerprojekte Asse und Morsleben ignoriert habe, disqualifiziere sie sich als Ratgeber für Entscheidungen zu Gorleben. Die BGR hat für die Bundesregierung bislang vier längere Stellungnahmen zu dem Salzstock verfasst.

Die Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg erklärte, das „Gorleben-Kartenhaus“ sei „nicht zu retten“. “Die BGR wurde erwischt und verteidigt sich nach vorne”, stellt die Bürgerinitiative fest.

 

  1. Erfolge für die Piraten im Rat der Stadt
  2. Asse II - Zweifel an den Messstationen
  3. Sahra Wagenknecht – Europa in der Krise Schluss mit Mephistos Umverteilung!
  4. Uwe Walter auf der japanischen Bambusflöte "shakuhachi"
  5. Axolotl - was haben wir mit ihm gemeinsam?
  6. Sofortmaßnahmen zur Sicherung des Bahnübergangs Steinriedendamm
  7. Dynastische Heirat - unangenehme Fragen an das Kulturmanagement
  8. Telefon- und Internetaufzeichnungen im Rathaus: Antwort der Verwaltung
  9. Rechnungshöfe stellen öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) in Frage
  10. ASSE II und Schacht Konrad - Braunschweig soll sich wieder einreihen!

Seite 866 von 1066

  • Start
  • Zurück
  • 861
  • 862
  • 863
  • 864
  • 865
  • 866
  • 867
  • 868
  • 869
  • 870
  • Weiter
  • Ende
umweltzeitung
universum
nachdenkseiten
monde diplomatik
  • Switch to desktop site

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.

Akzeptieren
Weitere Informationen