BS Energy: Der Strom geht ins Netz, der Dreck bleibt hier
- Donnerstag, 24. August 2017 17:24
- Klaus Knodt
Das Heizkraftwerk (HKW) Mitte. Aus Schweröl, Kohle und Gas produziert BS Energie rund 40 Prozent mehr Energie, als die Braunschweiger kaufen. Luftbild: Klaus Knodt
Die Veolia-Tochter BS Energy versorgt die Hälfte der Braunschweiger Haushalte mit Strom und Wärme. Dass sie dies „ökologisch“ tut, ist eine Irreführung.
Wie grün ist eigentlich Strom? Oder wie blau-gelb? Was wir aus unserer Steckdose beziehen, hat zwar physikalische, aber keine physischen Eigenschaften. Strom ist nicht einmal farblos. Strom ist nur ein Energiefluss, der sich anhand Spannung und Stärke definieren lässt.
Wer also grünen, blauen, gelben, schwarzen oder knallvioletten Strom kauft, erhält für seinen Küchenmixer das haargenau selbe Produkt wie alle anderen Abnehmer in Europa. Für „grünen“ Strom aus Biomasse, Solar-, Wind- oder Wasserenergie zahlt er nur deshalb einen höheren Preis, weil er mit dem Versorger einen Vertrag schließt. Da steht dann sinngemäß drin: Du, mein lieber Versorger beschaffst Dir soviel Strom aus regenerativen Quellen, wie ich Dir abnehme. Wenn ich 2500 kwH „Ökostrom“ im Jahr verbrauche und bezahle, dann produzierst Du gefälligst 2500 kwH Ökostrom im Jahr oder besorgst ihn Dir irgendwo anders auf der Welt.
"Wir pfeifen auf die AfD" am 26. August
- Donnerstag, 24. August 2017 18:08
- Bündnis gegen Rechts
Das Bündnis gegen Rechts ruft zum Protest gegen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD mit dem Landesvorsitzenden Paul Hampel und der Bundestagskandidatin Alice Weidel am kommenden Samstag (26.
Augus 2017) auf dem Braunschweiger Schlossplatz auf.
Unter dem Motto "Wir pfeifen auf die AfD - Rassismus, Nationalismus und sozialer Chauvinismus sind keine Alternative!" hat das Bündnis ebenfalls auf dem Schlossplatz eine Kundgebung angemeldet, die um 14 Uhr beginnen wird. Als Rednerinnen sind Eva Stassek, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Braunschweig und Sabine Resch-Hoppstock, Sprecherin Bündnis gegen Rechts Wolfenbüttel, angekündigt. Weiter
Gedanken im August 2017 - Flohwalzer -
- Donnerstag, 24. August 2017 22:08
- Stefanie Wahl, Stiftung kulturelle Erneuerung
Der Verkäufer im Handyladen ist offenbar ein erfahrener Mann. Unaufgefordert erklärt er seinem verdutzten Kunden, dass dieser für allenfalls ein Zehntel der Funktionen seines soeben erworbenen Smartphones Verwendung haben dürfte. Um alles, was darüber hinausgehe, solle er sich nicht kümmern. Das frustriere nur. Denn schließlich solle das Gerät ja für ihn und nicht er für das Gerät da sein.
Was zunächst wie eine dieser trivialen Episoden im anhaltenden Ringen des Menschen mit der Technik anmutet, erweist sich bei näherem Hinsehen als etwas sehr Grundsätzliches. Worüber wird in Büros und Fabrikhallen, in Universitätsmensen und Betriebskantinen seit vielen Jahren tagein, tagaus geredet und nicht selten geflucht? Diese unberechenbare und mitunter geradezu heimtückische IT-Technik, die urplötzlich große Datenmengen verschwinden lässt, sich beharrlich weigert, Unerwünschtes zu löschen, die aberwitzigsten Verknüpfungen herstellt und die einfachsten Operationen nicht auszuführen vermag.
Zwar liegen alledem zumeist Bedienungsfehler zugrunde. Diese zu vermeiden und gewandt mit moderner Technik umzugehen, erfordert viel Zeit und Übung. Für anderes bleibt da wenig Raum. Wer andere Prioritäten hat, muss sich damit abfinden, dass er es auf seinem Computer oder Smartphone nicht weiterbringt als das klavierspielende Kind, dessen Künste im Flohwalzer gipfeln.
"Friedenszug zum Antikriegstag"
- Freitag, 25. August 2017 09:12
- Elke Almut Dieter, Friedenszentrum

"Friedenszug zum Antikriegstag" durch die Braunschweiger Innenstadt
Am Samstag, 2. September 2017, 11.00 bis 13.00 Uhr,
Beginn: 11.00 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit vor dem Rathaus
"Keine Kriege, keine Waffen: die Welt will LEBEN LIEBEN LACHEN!"
Unter diesem Motto gehen wir auf die Straße
Eine Veranstaltung des Friedensbündnisses Braunschweig
Zehn Jahre Haus der Wissenschaft
- Freitag, 25. August 2017 09:30
- SPD-Fraktion
"Pressemitteilung"
SPD-Fraktion möchte Diskussion zu zukünftigen Zielen und Konzepten des Hauses führen
Wie geht es weiter mit dem Haus der Wissenschaft? Mit einer Anfrage zur nächsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses am Freitag, 8. September möchte die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig die Diskussion über die kommenden Ziele des Hauses diskutieren: „Im Haus der Wissenschaft als Schaufenster für den Wissenschafts- und
Forschungsstandort Braunschweig wird gute Arbeit geleistet“, erklärt die SPD-Ratsfrau Annette Schütze, die die Anfrage gestellt hat. „Nun möchten wir eine gemeinsame Leistungsbilanz ziehen und Konzepte erstellen, um das Haus für eine erfolgreiche Zukunft auszurichten.“ Das Haus der Wissenschaft besteht in diesem Jahr seit zehn Jahren.Zu den Fragestellungen der Anfrage gehört es laut Schütze daher, die bei der Eröffnung des Hauses gesteckten Ziele und Konzepte rückblickend auf ihren Erfolg hin zu bewerten. „Es gilt zu prüfen, welche Strategien erfolgreich waren und welche verbessert werden könnten“, sagt Schütze. Klar ist, dass das Haus der Wissenschaft mit seinen verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten eine wichtige Bedeutung für den Forschungsstandort Braunschweig besitzt und zugleich eine attraktive Plattform für Veranstaltungen ist: „Nicht unterschätzt werden darf der Faktor des Hauses der Wissenschaft als Impulsgeber für die Wirtschaft und die Möglichkeit, den Menschen in der Region einen direkten Einblick in die Forschungseinrichtungen der Region zu bieten. Hier besteht unter Umständen noch weiteres Potenzial“, blickt Schütze voraus.
Warum nicht im „Schloss“-Museum?
- Freitag, 25. August 2017 12:18
- Redaktion
Das Städtische Museum Braunschweig präsentiert ab sofort eine Neuerwerbung im Lichthof des Hauses am Löwenwall: Es handelt sich um ein nicht spielbares, nur etwa 35 x 33 x 14,5 cm großes Klaviermodell, das in seiner eigenen historischen Glasvitrine steht. Es wurde von dem Braunschweiger Tischler Louis Prevot gefertigt, der hier 1854 geboren wurde.
Das Städtische Museum am Löwenwall freut sich über ein neues Exponat, das eigentlich im „Schlossmuseum“ ausgestellt werden müsste. Foto: Stadt Braunschweig / Dirk Scherer
Prevot wollte mit diesem handwerklichen Kleinod offenbar sein Können unter Beweis stellen und womöglich damit auch seine patriotische Gesinnung zeigen: Das Modell entstand 1881 zum Goldenen Thronjubiläum von Herzog Wilhelm, der das Herzogtum Braunschweig von 1830 (1831 von Österreich anerkannt) bis zu seinem Tod im Jahr 1884 regierte. Das Bildnismedaillon auf der Schauseite zeigt den Regenten, während sich der Tischler Prevot unter dem aufklappbaren Deckel verewigt hat. Das Klaviermodell befand sich im Besitz von Nachkommen Prevots, die es in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ erstmals öffentlich vorstellten. Ein dort anwesender Händler ersteigerte das Modell und bot es dem Städtischen Museum zum Kauf an.
Bemerkenswert ist, dass das Exponat im Städtischen Museum am Löwenwall und nicht etwa im ebenfalls städtischen „Schloss“-Museum“ ausgestellt wird, wo es eigentlich hingehört. Offenbar hat sich auch in der Stadtverwaltung herumgesprochen, dass dem Objekt dort die Betrachter fehlen
Wieder auf die falsche Karte gesetzt?
- Samstag, 26. August 2017 03:48
- Redaktion
Wir alle, auch wir in Braunschweig, sind immer wieder betroffen von fundamentalen Fehlentscheidungen im Nahen und Mittleren Osten. Das scheint System zu haben. Am deutlichsten erkennbar werden diese Fehlentscheidungen bei uns durch die Flüchtlinge sowie am Ort des Kriegsgeschehens an den vielen zivilen Opfer. Es ist eine Binsenweisheit, dass der IS und der Terror in Europa und im Nahen Osten nicht durch Waffengewalt gelöst werden kann. Im Gegenteil, der IS wird erstarken in Form von "IS 02" meint der afghanische Journalist Emran Feroz. Er berichtet regelmäßig über die politische Lage im Nahen Osten und Zentralasien. Feroz publiziert in deutsch- und englischsprachigen Medien und berichtet auch im Deutschlandfunk. Hören oder lesen Sie hier seinen Bericht über die sogenannte Befreiung Mossuls im Irak.
Die Reformation und die evangelischen Frauenklöster
- Samstag, 26. August 2017 06:00
- Ev. Akademie Abt Jerusalem
"Pressemitteilung"

Vortrag und Musik
Mi 06.09.2017, 19.00 Uhr, Domkirche St. Blasii
Dr. Heike Pöppelmann, Direktorin BLM In Kooperation mit dem Braunschweiger Dom
Der Unterschied ist bemerkenswert: In der Regel lösten sich die Männerklöster in der Reformationszeit fast geräuschlos auf, während die Konvente zahlreicher Frauenklöster sich gegen die Reformation wandten und ihrer Auflösung erheblichen Widerstand entgegensetzten. Am Ende überlebte eine Reihe von Frauenklöstern in veränderter Form, einige von ihnen bis heute. Der Vortrag skizziert das Verhältnis der Reformatoren zum Klosterleben und untersucht dann, woher die Frauen ihre Kraft für den Widerstand schöpften. In einem zweiten Teil wird dargestellt, unter welchen Bedingungen sich viele Konvente doch der Reformation öffneten und mit welchen
Strategien es Ihnen gelang, in einer evangelisch gewordenen Umgebung als Konvent gemeinschaftlich weiterzuleben.
Referent: Prof. Dr. Hans Otte, Universität Göttingen
Musikalische Begleitung: Ulrike Hecker, Hanna Reuter
Ohne Anmeldung, Eintritt frei
Aktuelle Informationen auch auf: www.abt-jerusalem-akademie.de
Der Spiegel kommt nach Braunschweig
- Samstag, 26. August 2017 20:41
- Mehr Demokratie e. V.
Wer ist der Souverän? Wer bestimmt in diesem Land? Diese Fragen stellen sich im Wahljahr 2017 im Kontext der aktuellen Demokratiediskussion und der bevorstehenden Bundestagswahlen ganz besonders. Wir von Mehr Demokratie wollen diese Fragen nicht nur uns selbst stellen – sondern vor allem den Kandidierenden für den Bundestag.
In unserer Kampagne wollen wir den Menschen den „Spiegel der Gesellschaft“ vorhalten – um die Erkenntnis zu ermöglichen, dass Jede und Jeder der Souverän ist.
Deswegen wird es eine Spiegeltour geben, in der wir mit einem 3 mal 4 Meter großen Spiegel durch die Wahlkreise ziehen, um mit Politikern, Journalisten und den Bürgern ins Gespräch zu kommen.
Satirischer Stadtrundgang am 30. August
- Sonntag, 27. August 2017 06:38
- Hans-W. Fechtel
Satirischer Stadtrundgang durch die Braunschweiger Innenstadt
Zu einem erneuten satirischen Stadtrundgang mit Rezitation und Gesang lädt an diesem Mittwoch, dem 30. August das braunschweiger forum e.V. ein. Treffpunkt zu der Führung ist um 15 Uhr am Marienbrunnen auf dem Altstadtmarkt.
An den „Originalschauplätzen“ trägt Hans-W. Fechtel vom Duo „Lyrik & Musik“ spöttische Gedichte und Lieder zur Braunschweiger Stadtgeschichte und zum aktuellen Tagesgeschehen vor. Nicht nur assimilierte Neu-Bürger, sondern auch humorvolle Klinterklater bekommen einen höchst vergnüglichen „neuen Blick“ auf die Löwenstadt.
Im Anschluss an die 90-minütige Führung ist eine Einkehr mit „Nachbesprechung“ vorgesehen. Die Teilnahme an der Führung ist frei (Hutkasse).
Klage Hora/Kraft vor dem Landgericht Braunschweig wegen Nachlass C. Weber
- Sonntag, 27. August 2017 13:49
- Ellen Hora
Der Braunschweig-Spiegel veröffentlicht in der Regel keine zivilrechtlichen Streitereien. In diesem vorliegenden Fall handelt es sich jedoch um einen Fall öffentlichen Interesses, was auch dadurch deutlich wird, dass der Fall seinerzeit eine große öffentliche Beachtung erfahren hat.
Pressemitteilung
In Absprache mit meinem Anwalt Michael Ebeling habe ich Ende März Klage beim Landgericht Braunschweig gegen Frau Hannelore Kraft als Ehefrau des Ex-Propstes Armin Kraft wegen der Ferienwohnung in Braunlage eingereicht. Bevor wir die Klageschrift als Stufenklage eingereicht haben, haben wir mehrfach Herrn Armin Kraft und seiner Frau Hannelore die Möglichkeit eingeräumt, die Angelegenheit insgesamt außergerichtlich zu regeln. Allerdings leider erfolglos, so dass mir nur der zivile Klageweg als letzte Einigungsmöglichkeit bleibt.
Kurz als Erinnerung der Sacherhalt, der bereits im NDR-Beitrag Markt vom 06.11.2016 von der Reporterin Susann Kowatsch und auch in der Braunschweiger Zeitung vom 02.12.2016 vom Lokalchefredakteur Henning Noske verkürzt dargestellt wurde. Der Braunschweig-Spiegel veröffentlichte zum Thema umfassend: "Krafts Wort und die Wahrhaftigkeit." (red.)
Opern-Nacht: „Feuertaufe“ im Sturzregen bestanden
- Sonntag, 27. August 2017 17:37
- Klaus Knodt
Vor der einmaligen Kulisse des Burgplatzes genossen die Liebhaber schöner Stimmen eine kurzweilige Opern-Nacht. Foto: Klaus Knodt
Die Musiksparte trägt dem Staatstheater Braunschweig seit Jahren überregionalen Ruhm und den Ruf eines „Sprungbretts“ für aussergewöhnliche Karrieren ein. Dass das Ensemble unter der Generalintendanz von Dagmar Schlingmann und der jungen Operndirektorin Isabel Ostermann diese Tradition fortführen möchte, wird langjährige Zuschauer erfreuen – und kann Opern-Novizen neugierig machen.
Auf Fipronil folgt Schimmel: Der Eier-Aufreger
- Montag, 28. August 2017 06:53
- AbL Newsletter
NDR - 21.08.2017
Geflügelwirtschaftsverband: Gängige Praxis
Die Eier sollen mehr als 600 Kilometer in Deutschland unterwegs gewesen sein, ehe sie auf dem Bio-Hof im Kreis Segeberg landeten. Mehrere Zwischenhändler in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen waren offenbar involviert. Dies ist nicht verboten. Der Geflügelwirtschaftsverband (ZDG) Schleswig-Holstein spricht von einer gängigen Praxis. Dass so viele Zwischenhändler beteiligt seien, sei zwar unüblich, erklärte Geschäftsführer Nicolai Wree im Schleswig-Holstein Magazin. Bei Engpässen sei der Zukauf aber üblich.
„Die Grünen sind doch auf dem Bio-Auge blind"
- Montag, 28. August 2017 08:01
- AbL Newsletter
DER FREITAG - Sebastian Puschner
Interview Martin Rücker kämpft als neuer Foodwatch-Chef für sauberes Essen und mehr Marktwirtschaft
Die Brunnenstraße in Berlin-Mitte, ein 1908 erbautes Fabrik- und Geschäftsgebäude: Hier, in einem der Hinterhöfe, befindet sich das Büro des Verbraucherschutzvereins Foodwatch, 2002 vom früheren Greenpeace-Geschäftsführer Thilo Bode gegründet. An der Eingangstür hängt noch das Plakat für die Großdemonstration gegen TTIP und CETA im Herbst 2016. Drinnen führt jetzt ein anderer die Geschäfte: Seit April kümmert sich Bode um den Wandel von Foodwatch zu einer europäischen Verbraucherschutzorganisation, sein Nachfolger ist Martin Rücker – früher Journalist, dann Sprecher, jetzt Geschäftsführer von Foodwatch, das seinen Drei-Millionen-Etat fast komplett aus Spenden und Förderbeiträgen bestreitet und damit gegen die Durchsetzung von Profitinteressen zum Nachteil der Verbraucher kämpft.
… gerade die, die laut für die Marktwirtschaft trommeln, wehren sich gegen alles, was Verzerrungen beseitigen, den Wettbewerb fair machen würde. Wir brauchen aber Regulierung, damit dieser Markt überhaupt einmal funktioniert. Es gibt heute kein Gleichgewicht zwischen Angebots- und Nachfrageseite, allenthalben fehlt es an Transparenz.
…. Ganz Ironie-frei: Herr Schmidt ist ein sympathischer Mann. Er ist sehr freundlich – und sehr nützlich für die Lebensmittelwirtschaft. Weil er die Themen zwar erkennt, sein politisches Handeln aber darauf beschränkt, eine Aufklärungskampagne nach der anderen zu starten und Umfrageresultate in die Kamera zu halten. Etwa, dass das Lieblingsgericht der Deutschen Nudeln sind.
Immerhin begründet Schmidt ein staatliches Tierwohllabel.
Das es den Tierhaltern überlässt, ob sie freiwillig ein bisschen bessere Haltungsbedingungen schaffen! Wenn wir wirklich eine gute Tierhaltung möchten, dann geht das nur mit verbindlichen Regeln für alle in Europa: mit formalen Kriterien zur Ausgestaltung der Ställe, zum Platzbedarf, aber auch zu einem Punkt, der in der Debatte bisher so gut wie gar nicht vorkommt, zur Tiergesundheit. Produkte, die nicht nach diesen Regeln hergestellt werden, dürfen gar nicht mehr auf den Markt kommen, auch nicht von außerhalb der EU. Ohne Außenhandelsschutz geht es nicht.
Deutsche Meisterschaft im „Bogenschießen im Freien“
- Montag, 28. August 2017 10:58
- Thorsten Wendt, Schützenverein Querum
Schützenverein Querum von 1874 e. V.

Foto: Schützin Johanna HEINZEL, Querum.
Bei den Deutsche Meisterschaften im „Bogenschießen im Freien“ in Hallbergmoos/Bayern vom vergangenen Wochenende haben die Querumer Schützinnen und Schützen wieder gut abgeschnitten.
Platzierungen der Starter aus Querum:
Jugendklasse weiblich Recurve Bogen:
3. Platz Johanna HEINZEL
Herrenklasse Compound Bogen:
3. Platz Kai Knechtel
Compound Bogen Herrenklasse Mannschaft:
2. Platz Schützenverein Querum
Teilnehmende Schützen:
Kai KNECHTEL 688 Ringe
Sascha PFLUG 685 Ringe
Markus GROß 670 Ringe
Ges.: 2043 Ringe
Ergebnisse/Qualifikationszahlen unter:
Die neue Umweltzeitung ist da! Haben wir (k)eine Wahl?
- Montag, 28. August 2017 14:07
- Stefan Vockrodt, Chefredakteur Umweltzeitung

Zwölf Jahre ist Angela Merkel Bundeskanzlerin, und seit inzwischen siebzehn Jahren vertritt Carola Reimann den Wahlkreis Braunschweig im Bundestag, seit 2002 als direkt gewählte Abgeordnete. Das ist viel Kontinuität, die sich wahrscheinlich kommende Legislaturperiode fortsetzt. Aber was haben Frau Dr. Merkel und Frau Dr. Reimann in diesen Jahren geleistet, wodurch fallen sie auf, positiv wie negativ? Welche umweltpolitische Bilanz lässt sich nach zwölf Jahren Merkel und zweimaliger großer Koalition ziehen und was darf man von den Parteien, die voraussichtlich den nächsten Bundestag mit Abgeordneten füllen werden, in Sachen Ökologie, Umwelt- und Naturschutz erwarten? Diesen Fragen geht das Titelthema der neuen Umweltzeitng nach und das Ergebnis ist eher mau, soviel vorweg.
ALDI Talk: Kein Anschluss für Flüchtlinge
- Montag, 28. August 2017 14:58
- Irina Prosenok VZ Niedersachsen
"Pressemitteilung"
ALDI Talk: Kein Anschluss für Flüchtlinge - Registrierung mit Aufenthaltstitel nicht möglich
· Flüchtlinge können SIM-Karte bei ALDI in Niedersachsen nicht aktivieren
· Video- und Post-Ident-Verfahren akzeptieren Aufenthaltstitel nicht
· Verbraucherzentrale Niedersachsen rät Kunden, nicht zu aktivierende Verträge rückgängig zu machen
„Die günstigen Prepaid Tarif-Optionen sprechen alle Kundenbedürfnisse an“ – so bewirbt ALDI Talk zurzeit sein Mobilfunkangebot. Ausgerechnet Geflüchteten bleibt der Zugang aber oft verwehrt, wie Beschwerden bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen zeigen. Das Problem: Seit 1. Juli 2017 gilt auch für Prepaid-Verträge eine Ausweispflicht. Nutzer von SIM-Karten auf Guthabenbasis müssen sich beim Kauf eindeutig identifizieren. Die von ALDI Talk eingesetzten Verfahren können jedoch keine Aufenthaltsgestattung verarbeiten. Damit ist die Aktivierung der SIM-Karte für viele Flüchtlinge nicht möglich, das gekaufte Prepaid-Paket nutzlos.
Zur Bundestagswahl: "Umweltpolitik abgemeldet?"
- Montag, 28. August 2017 15:02
- Vorstand Umweltzentrum e.V.

Pressemitteilung
Das Umweltzentrum Braunschweig e.V. lädt ein zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Titel:
„UMWELTPOLITIK ABGEMELDET?“.
Es diskutieren am Donnerstag, 7. September 2017 um 19.00 Uhr im
Haus der Kulturen Braunschweig, Am Nordbahnhof 1:
Dr. Carola Reimann (MdB, SPD),
Juliane Krause (Bündnis 90/Die Grünen),
Cihane Gürtas-Yildirim (Die Linke),
Carsten Müller (MdB, CDU),
Ingo Schramm (FDP),
Mirco Hanker (AfD) und
Paul Deutsch (MLPD)
unter der Leitung von Dr. Uwe Meier, ev. Akademie Abt Jerusalem und braunschweig-spiegel.de.
Es geht um aktuelle Themen der Umweltpolitik wie Landwirtschaft, Verkehr (auch mit Blick auf die Bodenversiegelung) sowie für unsere Region natürlich von herausragender Bedeutung: Atommüll.
Veranstalter ist das Umweltzentrum Braunschweig e.V., Hagenbrücke 1/, 38100 Braunschweig
Tel.: 05 31 / 12 59 92 - Fax: 05 31 / 12 59 95 www.umweltzentrum-braunschweig.de
Das Umweltzentrum wird gefördert von der Stadt Braunschweig
Neustart statt „neue“ Akteure
- Montag, 28. August 2017 15:11
- Ludwig Wasmuns, AG Schacht Konrad
Pressemitteilung"

"Vielmehr als eine neue Behördenstruktur braucht es eine neue Debatte um den Umgang mit Atommüll. Die Konzepte aus den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts haben an den Beispielen Asse II und Morsleben gezeigt, dass sie nichts taugen. Wer heute noch an einer nicht-rückholbaren Atommülllagerung unter Tage festhält, hat in den letzten 40 Jahren nichts dazu gelernt“, erklärt Silke Westphal vom Vorstand der AG Schacht KONRAD anlässlich der morgigen Einführungsveranstaltung der neuen Bundesgesellschaft für Endlagerung“ (BGE) in Salzgitter-Lebenstedt.
Als neuer Betreiber des größten Atommüllprojektes der Bundesrepublik Deutschland genügt es nicht, eine kritische Öffentlichkeit zu begrüßen und ein gegenseitiges Kennenlernen vorzuschlagen. Westphal: „Aus unserer Sicht kann ein wirklicher Neustart beim Umgang mit Atommüll nur gelingen, wenn als Konsequenz aus dem Desaster bei ASSE II und Morsleben die Projekte KONRAD und Gorleben ohne Wenn und Aber ad acta gelegt werden. Daran wird sich die BGE messen lassen müssen.“
Für Rückfragen: Ludwig Wasmus 05341 / 63123
Alternative zu Mais - Silphie als neue Energiepflanze
- Dienstag, 29. August 2017 09:23
- AbL Newsletter
Deutschlandfunk - 17.08.2017 – Gerd Stuhlfauth
Für die Produktion von Biogas wird in Deutschland bislang Mais angebaut. Doch je nach Standort kann der Anbau der Durchwachsenen Silphie sinnvoller sein, da sie deutlich weniger Dünger oder Pflanzenschutzmittel braucht und vielen Insekten Nahrung bietet.
Bei Windrädern sprechen Kritiker oft von "Verspargelung" der Landschaft. Wenn es um riesige, schier endlos erscheinende Maisfelder geht, dann ist von "Vermaisung" die Rede. Mais ist die Lieblingspflanze vieler Landwirte, die sich der Biogaserzeugung verschrieben haben. Auf etwa 1,4 Millionen Hektar wird hierzulande Mais als Energiepflanze angebaut. Drei von vier Energiepflanzen sind Maispflanzen.
Mais hat einige Vorteile, unter anderem ist der Biogasertrag recht hoch. Er hat aber auch Nachteile: Mais braucht einiges an Dünger und Pflanzenschutzmittel, er führt zu Bodenerosion und lockt Wildschweine an. Andererseits finden Insekten in Maisfeldern kaum Pollen und Nektar.
Zur alternativen Energiepflanze mausert sich inzwischen die sogenannte "Durchwachsene Silphie”, ein aus Nordamerika stammender Korbblütler. Sie erscheint wie eine kleine Sonnenblume. Besonders in Süddeutschland haben einige Landwirte die Silphie erfolgreich als Alternative zum Mais entdeckt. Aber auch in anderen Regionen ist Silphie schon im Einsatz oder Gegenstand von Feldversuchen. Insgesamt aber bisher auf nur wenig mehr als 2000 Hektar.
In der Eifel steht die Silphie-Ernte jetzt kurz bevor. Das Frühjahr war ungewöhnlich trocken. Trotzdem: die Durchwachsene Silphie steht mehr als mannshoch und kräftig auf dem Acker von Landwirt Erwin Theobald. In den kleinen Bechern sammelt sich Tauwasser. Die Blattpaare sind am Stängel verwachsen und bilden einen kleinen Behälter. Daher kommt auch der Name Becherpflanze.
Theobald hat 2014 erstmals die Durchwachsene Silphie auf einem Acker bei Alflen im Kreis Cochem-Zell ausgesät. Unterstützt vom Kreis im Rahmen eines Klimaschutzprojektes. Die erste Ernte war dann 2015.
Standort der Pflanze verantwortlich für die Erträge
Workshop „Permakultur, Ökologie und Nachhaltigkeit"
- Dienstag, 29. August 2017 15:53
- JugendUmweltPark
"Pressemitteilung"
Workshop „Permakultur, Ökologie und Nachhaltigkeit" 02.09.2017 (Samstag) 10 - 17 Uhr
Der JugendUmweltPark versteht sich als Projekt, in dem ein Leben im Sinne des Permakultur-Konzepts erlebbar gemacht werden soll. Hier versuchen wir, den Garten nach Prinzipien einer ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltigen Lebensweise zu entwickeln. Der Workshop richtet sich an alle, die speziell an der Permakultur sowie an nachhaltigem Gärtnern und Leben interessiert sind. In unserem wunderschönen Gemeinschaftsgarten möchten wir verschiedene Fragestellungen rund um diesen Themenkomplex bearbeiten. Dabei möchten wir insbesondere einen lebendigen Austausch und die Interaktion zwischen allen Teilnehmenden in den Vordergrund stellen.

Kräuterspirale
Da die Anzahl der TeilnehmerInnen begrenzt ist, wäre es nett, wenn Sie sich bis Donnerstag, 31.08. anmelden. Unser Workshop ist kostenlos. Es wird keiner verhungern, für einen kleinen Mittagsimbiss ist gesorgt.
Finden können Sie den JUP im westlichen Ringgebiet in der Kreuzstraße 62, nähere Infos findet Ihr auch hier: http://www.facebook.com/JugendUmweltPark
Für Nachfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Veranstalter: JugendUmweltPark (JUP) Braunschweig – ein Projekt der ökoscouts
Ort: JugendUmweltPark Braunschweig, Kreuzstraße 62
Betrifft Bundestagswahl und die Vorstellung der braunschweiger KandidatInnen zu Umweltthemen am 7.9.2017
- Dienstag, 29. August 2017 22:46
- Peter Rosenbaum
Warum kein Wort zu den Direktkandidaten ohne Partei-Unterstützung?
Die beiden lokalen BIBS-Funktionsträger Niels Salveter und ich selbst kandidieren ja nun genau wegen der Atomproblematik der Region SZ/WF/BS zum Bundestag - Niels im Wahlkreis 49 SZ/WF und ich selbst im WK 50 Braunschweig.
Wir hatten - vor allem wegen meiner Verhinderung durch eine bereits lange vor dieser Termin-Auswahl feststehenden Reise - meinen Ko-Kandidaten Niels für die Teilnahme vorgeschlagen; denn wir treten im engen Schulterschluss vor allem zum Atom-Thema der Region BS an.
Der Atommüll mit ASSE, Schacht Konrad, Atombahnhof Beddingen/Stiddien und Thune soll ja nun ein wesentliches Thema des Abends sein.
Dann ist Niels auch noch stellv. Bezirksbürgermeister im Grenzgebiet des Atom-Bahnhofs Beddingen/Stiddien, wobei Beddingen zu Salzgitter und Stiddien zu Braunschweig gehört.
Auch Fracking trifft genau diese Region. Es wäre daher doch überaus angebracht, die dafür kompetenten Kandidaten in der Runde dabei zu haben, oder?
Wenn Ihr nun meint, rein formal den anderen Kandidatinnen einen Braunschweiger stellv. Bezirksbürgermeister als Kandidaten zum Bundestag nicht zumuten zu können, schlage ich vor, ihn zumindest aus dem Publikum zu Wort kommen zu lassen.
Zur Vorbereitung auf die Diskussionsveranstaltung "Umweltpolitik abgemeldet" am 7.9.2017:
- Dienstag, 29. August 2017 22:55
- Niels Salveter
Dem Bezirksrat Timmerlah/Geitelde/Stiddien liegt eine Anfrage der BIBS zu einer Klimastudie der Umweltbehörde von Mai 2012 vor, die dem interkommunalen Versiegelungsgebiet Salzgitter-Braunschweig zuwider läuft.
Hier der Text der Anfrage mit einem Link zur Studie:
"Im Mai 2012 wurde eine von der Stadt Braunschweig beauftragte und durch die Firma iMA vorgelegte Stadtklimaanalyse als Fortschreibung der Analysen von 1992 und 2005 erstellt.
Hierin befinden sich einige Textpassagen, die nach meiner Auffassung einen nicht unerhebliche Einfluss auf das geplante interkommunale Gewerbegebiet Salzgitter-Braunschweig haben:
"Gewerbe- und Industriegebiete > 5 ha weitere Versiegelung kritisch prüfen, Schadstoffeinträge in Luftleitbahn vermindern (Emissionsreduzierung, Immissionsschutzmaßnahmen), Dach- und Fassadenbegrünung. (S. 88 Gutachten Stadtklima)
Fracking - Entwarnung war irreführend
- Dienstag, 29. August 2017 23:03
- Peter Rosenbaum

Am 11.8. gab die Stadtverwaltung in einer Pressemeldung Entwarnung, worüber die Braunschweiger Zeitung folgenden Beitrag brachte:
"Fracking: Keine Pläne für den Westen der Stadt"
Braunschweig. Das umstrittene Fracking-Verfahren zur Förderung von Erdgas wird im Westen der Stadt nicht zur Anwendung kommen. Das stand im Resultat eines Gesprächs zwischen dem Unternehmen RDG und der Stadt Braunschweig."
In der Ratssitzung am 22.8. konnte dagegen auf meine Nachfrage klargestellt werden, dass die Firma RDG zwar noch nicht im Status der Förderung steht, sehr wohl aber im Status der Aufsuchung von Gas und Öl im sog. Explorationsfeld Borssum.
Damit droht weiterhin aufgrund des neuen vom Bundestag beschlossenen Fracking-Gesetzes - bei erfolgreicher Bodenuntersuchung der aufsuchenden Firma RDG - die Förderung mithilfe Bodenvergiftung durch Fracking oder Fracking-ähnliche Förder-Verfahren.
Nur Wasserschutzgebiete könnten grundsätzlich das Fördern von Gas und Öl im Westen der Region Braunschweig verhindern. Allerdings wurde das Wasserschutzgebiet im Bereich Lamme in der letzten Ratsperiode mit den Stimmen aller Parteien abgeschafft.
Braunschweiger Bülow-Villa mit Park erhalten
- Mittwoch, 30. August 2017 00:09
- Wolfgang Wiechers
Wollen wir es so...
oder so?
Hartmut Gaedecke, 1.Vorsitzender, Wolfgang Wiechers, Beirat
Bürgerforum Wallring e.V. Braunschweig
Visualisierungen: AG Gebautes Erbe Braunschweig
Braunschweiger Kulturgüter erhalten
Hier: Villa von Bülow mit Park
Die Villa von Bülow mit ihrem Park ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Klassizismus in Braunschweig. Sie markiert in einzigartiger Weise neben der Okerbrücke an der Celler Straße den westlichen Eingang zur Stadt.
Sie wird vom Georg-Eckert-Institut für Schulbuchforschung genutzt. Das Institut will seine Standorte in Braunschweig hier zusammenlegen. In einem riegelartigen Bau an der Freisestraße soll eine neue Bibliothek entstehen und das angrenzende ehemalige Schwesternwohnheim zum Verwaltungsbau umfunktioniert werden. Durch den Neubau wird ein Teil des Parks zerstört und die Villa steht nicht mehr frei. Das ist ein nicht hinnehmbarer Eingriff in die geschützte Denkmallandschaft.
Neuer Termin - Hitlerjunge Salomon - im Jugendzentrum
- Mittwoch, 30. August 2017 06:00
- Jugendring Braunschweig e. V.
"Pressemitteilung"
Neuer Termin für Veranstaltung mit Sally Perel (Hitlerjunge Salomon) im Jugendzentrum Mühle
Nachdem einer der beiden Veranstaltung mit Sally Perel im Mai ausgefallen ist, steht nun der Nachholtermin fest.
Die Arbeitsgemeinschaft gegen Rechts im Jugendring Braunschweig e.V. freut sich sehr, Herrn Perel am
06.09.2017, 18.30 Uhr, im Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, begrüßen zu dürfen.
Der israelische Autor, Sally Perel, wurde 1925 in Peine geboren und überlebte den Nationalsozialismus, indem er seine jüdische Identität verbarg und Mitglied der Hitlerjugend wurde. Seine Autobiografie, "Ich war Hitlerjunge Salomon", wurde mit dem Titel Hitlerjunge Salomon verfilmt.
Der heute in Israel lebende Autor hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Erfahrungen im Dritten Reich weiter zu geben und kommt dazu etwa zwei Mal im Jahr nach Deutschland.
Alle Interessierten sind herzlich zu dem öffentlichen Vortrag von Sally Perel mit anschließender Diskussionsrunde eingeladen.
Die Veranstaltung ist kostenlos und es ist keine Anmeldung erforderlich.
Regionales aus Auschwitz
- Mittwoch, 30. August 2017 06:01
- Uwe Meier
Sally Perel (Hitlerjunge Salomon) ist in Peine aufgewachsen und hat in Braunschweig als unerkannter jüdischer Hitlerjunge unsere Stadt mit vielen "echten" Hitlerjungen an der Flak verteidigt. Die ankündigende Veranstaltung in der "Mühle" weist darauf hin.
Eine private Reise zum Thema "Jüdisches Leben im ehemaligen Galizien" führte mich in diesem Jahr von Auschwitz nach Lwiw (Lemberg) und in die Bukowina (Nord-Ost Rumänien). In Auschwitz begegneten mir neben all den furchbaren baulichen Dokumenten des Massenmordes im Grunde zwei Nebensächlichkeiten, die mich veranlassen hier zu schreiben, weil sie ein spezielles dokumentarisches Licht werfen können.
klangstaetten | stadtklaenge 2017 - internationale Klangkunst im Außenraum vom 09.09 - 08.10.2017
- Mittwoch, 30. August 2017 10:19
- Anne Mueller von der Haegen, Allg. Konsumverein
Temporäre künstlerische Projekte tragen zur Identifikation mit dem eigenen Ort und zur bewussten Wahrnehmung des öffentlichen Raums bei – in Braunschweig zeigt dies die Erfahrung mit dem „Lichtparcours“ oder auch mit den vorangegangenen klangstaetten | stadtklaenge 2009 und 2012 des Allgemeinen Konsumvereins. Gerade Weg- und Hinhören kann die Einzelnen mit ihrem Lebensumfeld verbinden. Zugleich kann es in sehr poetischer Weise ein In - Sich- Hineinhören und damit ein Hören auf den Ort sein. Menschen gehen mit offenen Ohren durchs Leben, immer, es sei denn man stöpselt sie zu. Klanginstallationen im öffentlichen Raum schärfen die Aufmerksamkeit auf die Töne der Stadt. Weiter
Geflügelmast: Hoher Einsatz von Reserveantibiotikum
- Mittwoch, 30. August 2017 16:24
- Eckehard Niemann
Damit geht die Zucker-Lobby zu weit!
- Mittwoch, 30. August 2017 20:21
- foodwatch
Die Zucker-Lobby agiert wie früher die Tabak-Lobby: Sie täuscht, manipuliert und verbreitet falsche Informationen, um ihr Geschäftsmodell zu verteidigen und wichtige gesundheitspolitische Gesetze zu blockieren. Jetzt belügt die Industrie sogar Abgeordnete des Deutschen Bundestages. Das Schlimme dabei: Die Lobbyisten kommen mit ihrer Masche durch. Wir müssen dagegenhalten. Unterschreiben Sie jetzt unsere saftige Protestmail an die Zucker-Lobby!
Die Weltgesundheitsorganisation spricht von einer "globalen Adipositas-Epidemie", deutsche Fachgesellschaften von einem "Tsunami chronischer Krankheiten". Allein durch Fettleibigkeit entstehen in Deutschland Folgekosten von mehr als 60 Milliarden Euro – jedes Jahr! Mitverantwortlich ist ein viel zu hoher Konsum von Zucker und besonders Zuckergetränken. Regierungen auf der ganzen Welt ziehen nun die Notbremse. Chile und Brasilien beschränken die an Kinder gerichtete Werbung für Lebensmittel, Großbritannien und Frankreich erproben eine bessere Nährwertkennzeichnung, und Mexiko und Großbritannien erheben Hersteller-Abgaben oder Steuern auf Zuckergetränke. Und in Deutschland? Die Bundesregierung möchte die Lebensmittelindustrie bitten, freiwillig (!) den Zucker zu senken!





