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FAST WIE ZUHAUSE

Mittwoch, 26. Januar 2011 22:16
Edith Grumbach-Raasch

eine interaktive Rauminstallation von Ana Laibach mit Hermann Schulz vom 21. Januar - 27. Februar 2011

BBK und Torhaus-Galerie
0531- 34 61 66
www.bbk-bs.de
www.kunstbarkeit.de

Malerei, Zeichnung, Fotografie, Video, Tagebücher in der Torhaus-Galerie des BBK Braunschweig

alt


Bei der Betrachtung der Arbeiten von Ana Laibach www.ana-laibach.de, stellt sich schnell die Frage: "Wie real ist real?" oder wer ist Hermann Schulz. Hermann Schulz ist eine Kunstfigur der Mannheimer Künstlerin. Ein Stellvertreter, der in den Köpfen der Ausstellungsbesucher immer mehr Gestalt annimmt. Ähnlich wie in Second Life, nur realer, werden die Besucher mit Hermann Schulz, seinen Ahnen und ihren Vorahnungen auf subtile, tragische und komische Weise konfrontiert.

Die Künstlerin mit Braunschweiger Wurzeln präsentiert uns in der Torhaus-Galerie www.bbk-bs.de eine Welt die aus dem Ruder läuft, und hat dabei eine unbändige Lust am Sichtbaren und am Fabulieren.

Ihre Installationen gaukeln einem nicht vor, dass man Herman Schulz auf Anhieb lieben könnte. Eher im Gegenteil, die hilflose Hässlichkeit der "guten Stube" mit Stühlen und Teppich, die Bilder mit heroisch schrulligen Posen, erzeugen nicht gerade Empathie für den Helden der Geschichte.

BBK Torhaus-Galerie, Humboldtstr. 34, 38106 Braunschweig. Öffnungszeiten der Ausstellung: Di. - Fr. 15-18 Uhr So. 11-17 Uhr.

Der Eintritt ist frei

06.02.2011 ELF:UHR:DREIßIG

Künstlerführung mit Sabina Kaluza durch die Ausstellung "fast wie zuhause" von Ana Laibach

Hingehen – Demokratie ernst nehmen

Mittwoch, 26. Januar 2011 15:28
Hansi Volkmann

Seit einigen Wochen steht das Thema Bürgerbefragung zum Stadionausbau in der Diskussion. Der DGB Süd-Ost-Niedersachen hatte zu einer Diskussionsveranstaltung gestern Abend eingeladen. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des DGB SON (Red).

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Foto: DGB

Ausschluss militärischer Forschung auch an der TU Braunschweig?

Mittwoch, 26. Januar 2011 14:13
Lorenzo Poli

Unter dieser Fragestellung findet am Montag, 31. Januar, 18.30 Uhr, im Haus der Wissenschaft (Aula) eine Veranstaltung statt. Die Vortragenden sind Prof. Dr. Thomas S. Spengler, TU Braunschweig, und Reiner Braun, Berlin. Es moderiert Henning Garbers, Braunschweig.

"Die Gesellschaft verfolgt nur friedliche Zwecke." - So lautet die Zivilklausel aus dem Gesellschaftsvertrag der "Forschungszentrum Karlsruhe GmbH", 1956.

Diskussionen über den Ausschluss militärischer Forschung werden gegenwärtig an verschiedenen deutschen Hochschulen geführt. Einige Hochschulen haben bereits eine Zivilklausel eingeführt, die besagt, dass dort nur zu friedlichen Zwecken geforscht werden darf.

Die Problematik ist sehr vielschichtig. Zunächst steht die grundsätzliche Frage im Raum, ob sich die Hochschule in der Gesellschaft für eine Konfliktlösung ohne militärische Mittel überhaupt positionieren will. Auf nachfolgenden Stufen wäre zu diskutieren, wo die Trennlinie zwischen zivilen und militärischen Forschungsprojekten verlaufen sollte und wie man die Beachtung dieser Trennung kontrollieren könnte. Anhaltspunkte zur Einstufung einzelner Forschungsaufträge könnten beispielsweise in ihrer Transparenz, in den Quellen von Drittmitteln und in den Querverbindungen zu anderen Projekten liegen.

Ganz konkret geht es um die Frage, ob Hochschulen ihre Absicht, Forschung nur zu friedlichen Zwecken durchzuführen, in einer Zivilklausel erklären sollten. Ist dies für die TU Braunschweig vorstellbar?

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Gewaltfreies Aktionstraining

Mittwoch, 26. Januar 2011 12:50
Simone Leunig

Ein gewaltfreies Aktionstraining findet am Samstag den 5. Februar 2011 in Braunschweig statt.
Dieses Training ist interessant für alle, die gemeinsam aktiv werden wollen.

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Anlässe für ein gewaltfreies Aktionstraining gibt es reichlich:
Am 15./16.2. findet in Greifswald, wiederholt ein Castortransport statt.
Zu dem wir Anti Atom-Braunschweig wieder mobilisieren und vielleicht zur Auftaktkundgebung am 12.2. Mitfahrgemeinschaften bilden.
Es finden zudem viele Aktionen statt, an denen sich eine/r Beteiligen kann, siehe dazu www.ag-schacht-konrad.de
In Braunschweig wird es am 4. Juni einen Naziaufmarsch geben.

Es gibt Menschen, die sich vorstellen können sich querzustellen. Eine Aktion, vielleicht eine Blockade, bei der es zu schwierigen Situationen kommen kann.
In einem Aktionstraining kann u. a. mit Hilfe von Rollenspielen und mit erfahrenen Trainern Vieles vorab ausprobiert werden.
Rollenspiele helfen, mögliche Schwierigkeiten und Probleme vorherzusehen und kreativ damit umzugehen. Näheres dazu finden Sie auf diesem Flugblatt, das sich auf ein vergleichbares   Training in Hameln bezieht.

Kosten für das Training: Pro Person 10.- €, Ermäßigung auf 5.- € nach eigenen Ermessen.
Es wird um eine frühe Anmeldung gebeten.
Zusätzliche Spenden für den Trainer sind herzlich willkommen!

Von 11.00-18.00 Uhr in der Hamburgerstr. 273/ B2 (Klingel ist rechts neben den Eingang)

Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Agrarfabriken Stopp! Beginn einer neuen Bewegung

Dienstag, 25. Januar 2011 15:53
Astrid Goltz und Christoph Bautz

22.000 Menschen verlangten mit einer vielfältigen und kraftvollen Demonstration grundlegende Konsequenzen aus dem Dioxin-Skandal. Ein klasse Auftakt für ein Jahr der Auseinandersetzung um eine andere Agrarpolitik!

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Ausstellung zum Zivilen Friedensdienst in der IGS Franzsches Feld

Montag, 24. Januar 2011 00:14
Mio Hienstorfer

Der Politik-Leistungskurs des 13. Jahrgangs der IGS Franzsches Feld betreut eine Ausstellung über den Zivilen Friedensdienst (zfd). Der Kurs hat ein halbes Jahr lang zu Konflikten in der Welt gearbeitet und sich die Frage gestellt, ob es nicht auch friedliche Mittel zur Konfliktbearbeitung gibt. Eines der Ergebnisse des Leistungskurses ist die beeindruckende Ausstellung in der IGS FF,  Grünewaldstr. 12. Die Ausstellung kann von anderen Schulen besucht werden.

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Auf dem Foto von links: Mio Hienstorfer, Nicolas Veit und Fabienne Führmann

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"Responsibility to Protect"

Sonntag, 23. Januar 2011 23:35
Frieder Schöbel

Im Rahmen der langjährigen Vortragsreihe des Friedenszentrums "Wege zu einer Kultur des Friedens" hält Bastian Loges, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften der TU einen Vortrag zur Friedens- und Konfliktforschung. In seiner Dissertation untersuchte er den normativen Wandel bezüglich der "Responsibility to Protect". Der Vortrag soll zum Nachdenken über und zum Engagement für eine Kultur des Friedens anregen. Ankündigung

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Frieden nach außen und im Innern der Gesellschaft ist ein sehr gefährdetes Gut. Dauerhafter Frieden und gewaltfreie Lösungen von Konflikten setzen aber eine neue Lebenskultur weltweiter Gerechtigkeit und Solidarität voraus, um die wir uns ständig bemühen müssen. Die Kultur des Friedens baut auf präziseren Informationen auf, als sie die üblichen Medien liefern. Sie fordert selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger und einen anderen Umgang mit Tradition, Erziehung und Politik.

Sicher für Jahrtausende? Diskussionsveranstaltung am 27.01.11 im Haus der Wissenschaft

Sonntag, 23. Januar 2011 18:04
Michael Kaps

Logo-Moderatorin Regina Methler diskutiert mit Experten und dem Publikum über Atomenergie und Endlagerung

am 27.01.2011, 19 Uhr

in der Aula im Haus der Wissenschaft, Pockelsstr.11, Braunschweig

Die eingeladenen Experten sind:

Prof. Dr. Claudia Kemfert, Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance Berlin
Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz 
Prof. Dr. rer. nat. Wernt Brewitz, Technische Universität Braunschweig, Abfall- und Ressourcenwirtschaft

 

mehr Infos http://www.hausderwissenschaft.org/hdw/veranstaltungen/110127_logo.html

Zukunftsperspektiven der postfossilen Stadt

Freitag, 21. Januar 2011 21:24
Christof Görlich

Im Haus der Wissenschaft der TU fand am Di, 18.01. eine Podiumsdiskussion mit vorherigen Kurzreferaten der fünf eingeladenen Gäste statt.

Als Veranstalter stellte zuerst Prof. Stephan Rammler (HBK, Institut für Transportation Design) die Frage nach einer anderen Art der Mobilität. Um die Denkweise für eine andere Art der Mobilität zu begründen, nannte er - frei nach Helmut Schmidt - vier kulturelle Transformationsprozesse, die uns vor gewaltige Herausforderungen stellen werden:

  1. Die Zunahme der Weltbevölkerung
  2. Religiös-fundamental motivierte Kriege
  3. Den Klimawandel mit seinen Folgen
  4. Den Umgang der Politik mit Ressourcen


Rammler wirbt für eine Änderung der Region durch Strategien gelingenden Lebens.

Der ebenso rhetorisch begabte Prof. Mönninger (HBK, Geschichte und Theorie der Raum- und Baukunst) stellte einige Flächennutzungspläne der Stadt Braunschweig ab 1945 vor. Er hob hervor, dass 50% der zersiedelten Fläche in Braunschweig Verkehrsflächen sind. Das verwundert auch nicht, da der Städtebau in Verbindung mit der Zersiedelungspolitik die Wirtschaftskraft schlechthin im 21. Jahrhundert darstellte. Es wurde eine so genannte Konsumstimulanz geschaffen durch den Bau von Vororteigenheimen bevorzugt für den gehobenen Mittelstand (BS-Lincolnsiedlung).

Prof. Uwe Brederlau (TU Braunschweig, Institut für Städtebau und Landschaftsplanung) stellt ebenfalls ein Szenario bestehend aus drei Aspekten vor:

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Das Unwort 2010: „alternativlos“

Mittwoch, 19. Januar 2011 02:42
Ingeborg Gerlach

Das Unwort des Jahres 2010 ist „alternativlos“. Die Begründung finden Sie hier.

Die englische Premierministerin Maggie Thatcher war es, die das TINA-Prinzip in die Politik brachte:„There Is No Alternative!“ Damit erzwang sie die Einführung des Neoliberalismus, der seitdem als wirtschaftspolitisches Dogma die Köpfe vernebelt. Andere folgten: „Basta!“ erklärte Kanzler Schröder, wenn er seine „Reformen“ durchboxte bis hin zur „Agenda 2010“. (In diesem schicksalhaften Jahr sollte die Arbeitslosigkeit halbiert werden. Statt dessen wurde die Massenarmut verdoppelt.) In den Jahren 2008 und 2009 lernten wir, dass die Rettung der infolge neoliberalen Wirtschaftspolitik gescheiterten Banken „alternativlos“ sei (und der Steuerzahler demgemäß 500 Milliarden und mehr bezahlen müsse).
Dann kam 2010, und es zeigte sich, dass die Stuttgarter Bürger genug hatten von der amtlich verkündeten Alternativlosigkeit. Sie sagten Nein zu den Bahnhofsplänen und versetzten die Republik ins Staunen durch unermüdliche Demonstrationen. Beim Mediationsverfahren zeigten sie Alternativen auf, effektivere, billigere, naturschonendere, nachhaltigere. Ob sie damit zum Zuge kommen werden, wissen wir noch nicht. Aber „die da oben“ wurde belehrt, dass „alternativlos“, vor allem im Zusammenhang mit Großprojekten, nicht länger geschluckt wird.

Wie heißt doch der Slogan von Attac: „Eine andere Welt ist möglich!“ 

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