Göring-Eckardt kritisiert das Wachstumsdenken
- Freitag, 04. Februar 2011 11:25
- Uwe Meier und EPD
Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt hat beim Jahresempfang der braunschweigischen Landeskirche in der Klosterkirche Riddagshausen das Wachstumsdenken und den Perfektionswahn kritisiert. Immer deutlicher werde in der Gesellschaft die Kritik an der Wachstums-Euphorie und es beginne sich eine "Kultur des Weniger" zu etablieren. Mit dem "Weniger" könne auch eine Kultur der Freiheit verbunden sein.
Solidarische Gesundheit muss gegen Gier geschützt werden
- Donnerstag, 03. Februar 2011 14:28
- Wolfgang Wodarg
STILLE Fotografie in der Torhaus-Galerie
- Donnerstag, 03. Februar 2011 13:32
- Edith Grumbach-Raasch
"Früher brachte der Lärm die Menschen aus der Ruhe, heute ist es die Stille". (Ernst Ferstl)

Christa Zeißig
Die BBK Torhaus-Galerie präsentiert im März die Gruppenausstellung STILLE Fotografie.
Ausstellung mit Arbeiten von Christa Zeißig - Yvonne Salzmann - Klaus G.
Kohn - Jonas Karnagel - Birte Hennig - Andreas Greiner-Napp- Michael
Ewen - Gerd Druwe
11. März - 17. April 2011
Konsumverein - Daumenkinomatografie
- Donnerstag, 03. Februar 2011 10:59
- Anne Mueller von der Haegen
Volker Gerling, Daumenkinomatografie: 10. Februar, 20.00 Uhr - Ein Abend magischer Portraits

Verehrtes Publikum, zum Berlinalebeginn gibt es im Allgemeinen Konsumverein
Daumenkinomatografie - es verspricht ein außergewöhnlicher Abend zu werden.
Der Abend findet für Sie kostenfrei statt (Spenden sind natürlich
willkommen). Wir werden für unsere Mitglieder, sofern sie sich anmelden,
gerne Plätze reservieren. Auch für auswärtige Gäste, die sich schon
angekündigt haben, werden wir einige Plätze freihalten.
Allen anderen möchten wir empfehlen frühzeitig zu kommen - "das Handtuch
abzulegen" und in der Bar noch ein Getränk zu nehmen.
Freuen Sie sich mit uns auf einen ganz besonderen Abend!
Herzliche Grüße
Anne Mueller von der Haegen
Der Dauerskandal - die industrielle Landwirtschaft
- Dienstag, 01. Februar 2011 20:12
- Kristine Schmieding

Frontal 21 (ZDF) bei der Bürgerinitiative Üfingen/Alvesse zu Besuch
Trotz großer Nachfrage nach Bio-Produkten unterstützt die Bundesregierung vor allem die konventionelle Agrarwirtschaft. Bio-Produkte bei uns auf dem Markt werden vielfach im Ausland produziert, und Bio-Hähnchen gibt es fast gar nicht. Die ideologischen Eiferer im Bauernverband mit seinem Lobbyministerium, dem Frau Aigner in Berlin vorsteht, verhindern seit Jahren einen Strukturwandel hin zum Biolandbau, zum Schaden der Verbraucher, der Umwelt und der Landwirte und zum Nutzen der Agrarindustrie. Tierquälereien und Dioxine im Futter und Fleisch sowie ein zu hoher Nitrateintrag durch die intensive Gülledüngung werden in Kauf genommen. Die immer wieder sehenswerten Zehn-Punkte-Programme der Politik, sollen seit Jahren helfen die Bevölkerung zu beruhigen und die Geschäfte nicht zu stören. In die Tat umgesetzt wurde noch nie etwas.
Vor allem in Niedersachsen entstehen derzeit hunderte von Hühnermastbetriebe rund um einen gigantischen Hähnchenschlachthof in Wietze, der jährlich 135 Millionen Tiere verarbeiten soll. Auch dort wehrt sich eine Bürgerinitiative.
Die TAZ berichtet heute von der giftigen Kornkammer Niedersachsen, die das Grundwasser schädigt und die Umwelt verkeimt. Der Bericht basiert auf den Aktivitäten der BI Üfingen/Alvesse. Diese hat daher am 30.01.11 einen offenen Brief und eine Studie von Ärzten an den niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister geschickt. Die Studie soll belegen, wie gefährlich der Staub und der Hhnerkot aus den Mastanlagen ist.
Die Bürger der betroffenen Regionen, in denen die Hähnchenmastanlagen entstehen sollen, wehren sich. Das Frontal21-Fernsehteam hat die Bürgerinitiative in Üfingen//Alvesse besucht. Sie ist besonders aktiv im Kampf gegen eine drohende Hähnchenmastanlage. Die Sendung Frontal 21 vom ZDF ging dem Dauerskandal heute Abend zum wiederholten Male nach. Hier der Bericht.
Blaues Auge
- Dienstag, 01. Februar 2011 15:16
- Uwe Meier
Herzlichen Glückwunsch Frau Seiffert!

Sie sind, obwohl reichlich unbekannt in der Bevölkerung, auf Listenplatz 1 der SPD zur Kommunalwahl gewählt worden. In der Bevölkerung weiß natürlich niemand warum. Hauptsache die SPD weiß warum. Wenn die SPD ihre Wahl geplant hatte, stellt sich die Frage, warum der Mann mit dem "Blauen Auge" sie nicht schon seit geraumer Zeit stärker in den Mittelpunkt gerückt hat, um sie bekannter zu machen. Aber vielleicht war es nicht geplant und eher "zufällig". Wir werden sehen, wie sie nun im Mittelpunkt der SPD im Mittelpunkt auch sein dürfen, oder ob der "Alte Fahrensmann Manfred Pesditschek" (der mit dem Blauen Auge), seine Eitelkeiten in der SPD weiter ausspielen darf. Es wird eine ihrer ersten schwierigen Aufgaben sein, Herrn Pesditschek Paroli zu bieten. Kaum jemand hat das in der SPD bisher gewagt. Wenn sie das nicht schaffen, warum sollte man sie dann wählen bei der Kommunalwahl. Warum sollten Wähler dann die Hoffnung haben, dass Sie dem Frauenschmeichler OB Dr. Hoffmann paroli bieten können. Wir werden sehen!
Einführung der Oberschule
- Dienstag, 01. Februar 2011 12:58
- Bernd Siegel
Auch in Braunschweig findet die Diskussion zur neuen Oberschule statt. Die Stadt hat sich entschieden zunächst mal abzuwarten, um zu sehen, welche Anweisungen aus Hannover aus dem Kultusministerium kommen werden.

Eindeutig ist zunächst, dass die sog. neue Oberschule nicht eingeführt wird, weil da ein gutes pädagogisches Konzept oder eine fortschrittliche Schulpolitik dahinter stehen, sondern weil die Hauptschule von den Eltern abgewählt wurde und die Eltern ihre Kinder dort nicht mehr hinschicken. Damit ist das über viel Jahrzehnte von der CDU und FDP geförderte Prinzip der Dreigliedrigkeit (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) gescheitert, und damit auch abertausende Kinder in der Vergangenheit. Nun soll die Oberschule retten, was zu retten ist - hauptsache das Gymnasium bleibt erhalten und es entstehen keine neuen Gesamtschulen. Das heiß, die schulpolitischen Versager von CDU und FDP wollen nun der Bevölkerung deutlich machen, dass die Oberschule das einzig Sinnvolle ist.
Wenn Sie weiterlesen finden Sie die Info „publik“ von Bernd Siegel zum Thema Einführung der Oberschule (Red.).
Vernissage: Gänseblümchendilemma
- Montag, 31. Januar 2011 00:14
- Uwe Meier

Inoffizielle Kultur atmet nicht nur in dieser Stadt dünne Luft und so ist es zu begrüßen, dass sich in dieser Hinsicht seit ein paar Jahren wieder etwas mehr tut.
Seit Oktober 2010 gibt es eine neue Projektgalerie in der Braunschweiger Innenstadt. Gegenüber des Cafés „Riptide“, das schon längst die Szene bereichert, mieteten sich „fünf Freunde“ ihren 29 Quadratmeter großen „einRaum“, den sie für Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stellen.
König: Das Vertrauen der Bevölkerung wieder herstellen
- Sonntag, 30. Januar 2011 21:09
- Simone Leunig
"Wir müssen das Vertrauen der Bevölkerung wieder herstellen, wir müssen sie mitnehmen." Das sagte Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vor mehr als 200 Besuchern im Haus der Wissenschaft. Das Thema Atommüll besorgt viele Menschen in Deutschland, und insbesondere die Situation in der Asse erfüllt viel Menschen der Region zu Recht mit tiefer Besorgnis.

Viele fanden keinen Platz mehr. Über 200 Menschen waren am Freitag in das "Haus der Wissenschaft" gekommen, um an einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion teilzunehmen zu können. Moderatorin Regina Methler begrüßte vier Gäste auf dem Podium: Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Beck, Prof. Dr. Claudia Kemfert,
NDR Info Moderatorin Regina Methler, Prof. Dr. rer. nat. Wernt Brewitz und
Dipl.-Ing. Wolfram König. Hier im NDR können sie in Bild und Ton einen Eindruck von der Veranstaltung gewinnen, einschließlich einer Parodie auf den EU-Energiekommissar Öttinger. In der Braunschweiger Zeitung ist Henning Noske auf die Veranstaltung eingegangen.
Der Norddeutsche Rundfunk und die Braunschweiger Zeiung organisieren in regelmäßigen Abständen das Diskussions-Forum rund um aktuelle Themen im Haus der Wissenschaft.
Warum geht es nicht rascher mit der Bergung der Atommüllfässer in der Asse? Lesen Sie dazu im Spiegel: "Strahlende Fäkalien"
Informationsdienst Gentechnik - Wie geht es weiter?
- Freitag, 28. Januar 2011 14:53
- Heiner Schrobsdorff
Von der "normalen" Presse eher beiläufig erwähnt, kann man über diesen "Informationsdienst Gentechnik" einen Eindruck über die bisher größte Demonstration gegen Gentechnik, Massentierhaltung und Dumpingexporte und damit gegen die herrschende Agrarpolitik in Berlin am vergangenen Samstag gewinnen und euch bei der Kampagne im Wahljahr 2011 "Meine Landwirtschaft - unsere Wahl" weiterhin einbringen!

Niemand hat damit gerechnet, dass so viele Menschen kommen. 22.000 Bürgerinnen und Bürger haben letzten Samstag mit einem bunten und lauten Demozug ein ordentliches Zeichen gegen Gentechnik, Dumping-Exporte und Massentierhaltung gesetzt. Der Infodienst Gentechnik war mit einem analogen Infoticker vor Ort - eine Aktion in Kooperation mit dem Verein KUNSTrePUBLIK: 64 Hände formten mit 32 Plakaten eine große Leinwand neben der Haupttribüne mit Botschaften gegen Agro-Gentechnik. In einer Dia-Show haben wir die Aktion dokumentiert: http://www.keine-gentechnik.de/aktionen/fotos-wir-haben-es-satt-demo.html
