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Veröffentlicht: Freitag, 10. Juni 2016 07:04
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Geschrieben von Klaus Knodt und Marcus von Bucholz

Die AWO-Radstation am Hauptbahnhof Braunschweig. Ein arbeitsmarktpolitisches Projekt, oder eine Geldquelle für den Sozialkonzern mit dem roten Herzen im Logo?
„Wir verbinden langjährige Erfahrungen in der sozialen Arbeit und beruflichen Förderung mit modernen Dienstleistungen. Wir bieten ein umfassendes Angebot für Menschen in schwierigen Situationen, mit dem Ziel sie in dauerhafte Erwerbsarbeit zu integrieren. Als sozialer und professioneller Bildungsanbieter bringen wir betriebswirtschaftliches und soziales Handeln in Einklang. Wir ermöglichen Menschen, die sich in schwierigen Situationen befinden, an Arbeitswelt und Gesellschaft teilzuhaben.“
So formuliert Ulf Kelchheuser, Bereichsmanager Arbeitsmarkt und Migration des AWO-Bezirksverbands Braunschweig, die Ziele seiner Sparte im größten Sozialkonzern der Region auf der offiziellen Homepage www.awo-bs.de. Was hinter den schönen Worten und tollen Agenturbildern des Internetauftritts jedoch auf der Strecke bleibt, sind nackte Informationen. Nicht einmal einen Geschäftsbericht mag die AWO veröffentlichen. Da nimmt es nicht Wunder, dass die Geförderten halblaut murren.
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