Kopf & Kragen VI – Bühnenliteratur und Musik 19. Sept. 14 in der Kaufbar
- Montag, 18. August 2014 20:37
- Andreas Reiffer
Kopf & Kragen VI – Bühnenliteratur und Musik
Die Autoren Finn Bostelmann und Marcel Pollex sowie der Musiker Sven Waida sind aus der Sommerpause zurück! Am 19. September um 20.30 Uhr treffen sie sich wieder in der KaufBar (Helmstedter Straße 135), um ihre neuesten Werke vorzutragen. Ob sie diesmal einen Gast haben, bleibt zu bezweifeln. Eintritt 5 Euro.
Das niedersächsische Gedenkstättengesetz: Irrgarten mit System
- Montag, 18. August 2014 20:49
- Helmut Kramer
Desinteressierte Gremien und schlampige Arbeit des Gesetzgebers
Eine kleine, aber noch rechtzeitig vor der Verabschiedung des niedersächsischen Gedenkstättengesetztes behobene Nachlässigkeit ist symptomatisch für die unprofessionelle Arbeit in der niedersächsischen Gedenkstättenverwaltung insgesamt:
„In der Beschreibung der Aufgaben der staatlichen Gedenkstätten (Bergen-Belsen und Wolfenbüttel) erscheinen die beiden Gedenkstätten lediglich „als Orte der Erinnerung an die Leiden der Opfer des Nationalsozialismus und der Opfer der Justizverbrechen“.
Mit dieser Formulierung hatte der Gesetzentwurf alle zuständigen Ausschüsse, darunter den Rechtsausschuss und Kulturausschuss des Landtages und anstandslos auch die 1. Lesung des Landtages (26. Mai 2004) passiert. Weiterlesen
VHS-Seminar "Alte Gemüsesorten aus der Region", 12. Sept. 2014
- Montag, 18. August 2014 22:05
- Kerstin Rohde

Alte Gemüsesorten aus der Region
Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation sind in den letzten hundert Jahren 75 % unserer Kulturpflanzen verloren gegangen - damit auch die Vielfalt in Gärten und auf Feldern und auf unseren Tellern!
Rosa Tannenzapfen, Guter Heinrich, Brauner Kohl, Queenbirne, Bortfelder Rübe: es gibt sie noch! In diesem Workshop werden alte und fast vergessene Kulturpflanzen aus der Region vorgestellt.
Zum Abschluss wird von Initiativen berichtet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Erhaltung alter, nützlicher Pflanzenarten und -sorten vor Ort zu fördern.
12. September 2014, Uhrzeit: 16:30 – 18:45 Uhr, Kosten: 8,- € inkl. kleiner Imbiss
Anmeldung: Ute Koopmann, Tel. 0531 2412-210, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gräberfeld für sowjetische Kriegsgefangene und NS-Justizopfer in Wolfenbüttel verwahrlost
- Montag, 18. August 2014 22:36
- Joachim Gottschalk
Ein Schreiben an die "Braunschweiger Zeitung" vom 17. August 2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
man will es nicht glauben: Die Grabfläche ist so beschaffen, dass ein angemessenes Trauergedenken nicht möglich ist. Das Gräberfeld 13 a ist eine schöne Wiese bzw. Rasenfläche, ermöglicht aber keine individuelle Trauer, denn wo sind die Gräber, wie kann man sie finden? (...)

Grenzen überschreiten - European Researchers Night in Braunschweig
- Mittwoch, 20. August 2014 11:56
- Redaktion
Unter dem Motto „Grenzen überschreiten – In jedem steckt ein Forscher" möchte die Braunschweiger Researchers' Night ForscherInnen und die allgemeine Bevölkerung näher zusammenbringen und zeigen, wie spannend Forschung sein kann und wie Forschungserkenntnisse unser alltägliches Leben verbessern können.
Der Name „Roselies" ist unerträglich
- Donnerstag, 21. August 2014 15:52
- Frieder Schöbel-Friedenszentrum
Stellungnahme des Braunschweiger Friedenszentrums, 17.08.2014
Da schleicht auf leisen Sohlen als Harmlosigkeit getarnt eine große Ungeheuerlichkeit in die Braunschweiger Öffentlichkeit:
Eine Kaserne wird entbehrlich – nicht mehr gebraucht, das Gelände als neues Wohngebiet umgewidmet, bauwilligen jungen Braunschweiger Familien verkauft und als kleines Schmankerl beschließt der Stadtrat bereits 2010, dass die „Gedenk-Steine" der Bundeswehr, die früher auf dem Gelände der Heinrich-der-Löwe-Kaserne standen, einen neuen Platz in der Gemeinde Rautheim finden. Ein Rasenplatz neben der Straße Möncheweg gegenüber dem Kindergarten wird als „Anlage" entsprechend gestaltet und gibt Raum für Ruhebänke und die unterzubringenden „Steine".
Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich diese Harmlosigkeit als eine Ungeheuerlichkeit. Neben den Findlingen, die kollektiv den „gefallenen Kameraden der 13. Panzerdivision", den namentlich aufgeführten Toten verschiedener Panzerdivisionen und früheren Regimentern ein Denkmal setzen sollen, gibt es einen Gedenkstein, der dem Andenken preußischer Traditionsverbände gewidmet ist. Hier geht es nicht nur um eine Ehrung von im Krieg getöteten Soldaten, sondern auch um die Verherrlichung von Divisionen mit höchst umstrittenen Kriegseinsätzen. Die Schutztruppe Deutsch-SüdWest hat in Afrika vor 100 Jahren den Kolonialismus militärisch gesichert, die Hereros in die Wüste getrieben und sie dort dem sicheren Tod ausgesetzt. Das Braunschweigische Infanterieregiment Nr. 92 hat im August 1914 mindestens eine ganze Straße der Stadt Roselies im neutralen Belgien niedergebrannt.
Fluchtschiff
- Donnerstag, 21. August 2014 17:56
- Sabine Lange
Informationen über die neue Tour von Heinz Ratz und seiner Band Strom & Wasser, mit der er am 22.08.14 in Braunschweig im Kinder- und Jugendzentrum im östlichen Ringgebiet zu Gast ist (Beginn - 20.00 Uhr) und am 23.08.14 in Wolfsburg im Biergarten des Hallenbad (Beginn - 20.00 Uhr):
Eine Floßtour zum Thema ‚Frauen und Kinder auf der Flucht', die die Gruppe gemeinsam mit vielen UnterstützerInnen ab heute von Nürnberg main-, neckar-, und rheinabwärts und entlang dem Mittellandkanal bis nach Berlin führen wird. Neben allabendlichen Konzerten wird es tagsüber ein Programm mit PuppenspielerInnen und Clowns in nahe gelegenen Flüchtlingsunterkünften geben.
0160 / 930 423 72
www.strom-wasser.de
www.fluchtschiff.de
Sommerferien auf dem Abenteuerspielplatz Melverode
- Donnerstag, 21. August 2014 18:19
- Bruno Niehoff
www.abenteuerspielplatz.bs4u.net
Natur und Tiere, Kunst und Kultur stehen im Mittelpunkt der Sommerferien auf dem Abenteuerspielplatz Melverode. Auf dem großen Gelände können Kids von 6 bis 12 Jahren viele Farben entdecken, genießen, verändern, Hütten bauen und bemalen und eigene Ideen verwirklichen. Bildergalerien zeigen Fotos der ersten beiden Wochen.
2-Tagesreise zum Thema „Glaube und Politik“ nach Berlin
- Donnerstag, 21. August 2014 21:48
- Werner Busch Pfarrer St. Katharinen
„Wir unternehmen eine Reise in die sehr wechselvolle Beziehung zwischen Kirche und Staat" kündigt Katharinenpfarrer Werner Busch eine 2-Tagestour nach Berlin an. Am 21. und 22. Oktober stehen verschiedene Besichtigungsstationen in der Hauptstadt mit geführten Besichtigungen zum Thema „Glaube und Politik" auf dem Programm.
OB Markurth nimmt Kontakt zur Gemeinde Roselies auf
- Freitag, 22. August 2014 00:00
- Uwe Meier
Das Thema Roselies-Kaserne in Verbindung mit dem Ehrenhain und der Benennung eines Baugebietes und Kindergartens nach dem belgischen Dorf Roselies, schlägt immer höhere Wellen. Es ist zu erwarten, dass noch einige Überraschungen aus der Hoffmann-Ära auf den braunschweiger Bürger zukommen werden. Hintergründe zur Roselies-Diskussion mit den entsprechenden Links.
Sehr erfreulich ist die Reaktion unseres neuen Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD), der in einem Brief an den Bürgermeister der belgischen Kommune zu der Roselies gehört, Kontakt aufnimmt und eine "Erinnerungspatenschaft" vorschlägt. Brief von Herrn Markurth.
Braunschweiger Anteilnahme an der Zerstörung von Roselies im August 1914 wird auch in Belgien zur Kenntnis genommen
- Freitag, 22. August 2014 13:41
- Karl Fr. Eckhardt
Auch im Flanderninfo, einem öffentlich-rechtlichen belgischen Nachrichtenportal, das auch in deutscher Sprache publiziert, wird die Braunschweiger Anteilnahme an den Vernichtungen in Roselies von 1914, an denen Braunschweiger entscheidend beteiligt waren, anerkennend zur Kenntnis genommen.
Kommentar zur Diskussion in Braunschweig
Hier wird gerade nicht die Meinung vertreten, dass der Name Roselies nach den Ereignissen von 1914 nicht mehr verwendet werden darf. Man sollte dem Namen, besonders von Braunschweiger Seite, mit angemessener Erinnerung und angemessenem Respekt begegnen. Das schuldet man vor allem denen, die im belgischen Roselies unter dem schönen Namen leben, gern leben und sicher auch gern weiter leben wollen. Gerade ihnen gegenüber ist es nicht fair, die Verwendung des Namens als "menschenverachtend" und "unerträglich" zu brandmarken.
Beschwerde von Angehörigen des Justizopfers Moritz Klein an die Gedenkstättenleitung der JVA Wolfenbüttel
- Freitag, 22. August 2014 15:56
- Claus-Dieter Klein

Sehr geehrte Frau Staats,
in bin der Enkel des am 22. September 1942 in Wolfenbüttel hingerichteten Moritz Klein. Schon vor einigen Jahren bin ich darüber unterrichtet worden, dass sich das Grab meines Großvaters auf dem Wolfenbütteler Friedhof nicht in der Verfassung befindet, die einem Opfer des NS-Terrors zusteht.
Schon bald nach der Legung eines Stolpersteins für meinen Großvater in Helmstedt waren mir Bemühungen um eine würdige Herrichtung des Grabes meines Großvaters angekündigt worden. Jetzt höre ich, dass sich das Grab noch immer in einem unwürdigen Zustand befindet. Weiterlesen
EU-Energielabel jetzt auch für Staubsauger Top-Geräte tragen die Note „A"
- Samstag, 23. August 2014 00:29
- Maximilian Gehr, Beratungsstelle Braunschweig

Beratungsangebot in Braunschweig
Braunschweig, 21.08.2014 Den Stromverbrauch elektrischer Geräte europaweit zu senken – dieses Ziel haben die europäische Ökodesign-Richtlinie und die Energieverbrauchskennzeichnungs-Richtlinie. Detailliert werden darin Mindestanforderungen für die Energieeffizienz und Kennzeichnungspflichten für Elektrogeräte festgelegt. Aufschluss darüber gibt seit 2011 das neue EU-Energielabel.
Die skrupellosen Welfen
- Samstag, 23. August 2014 15:21
- Jürgen Kumlehn, Wolfenbüttel
Andreas Berger bereitete am Tag der Ausstrahlung der NDR-Sendung über die Verstrickung der Welfen in die Alltäglichkeit des "Dritten Reiches" die Braunschweiger in Stadt und Land mit einer Inhaltsangabe der Sendung vor. (BZ, 18.8.2014, "Die skrupellosen Welfen") Trotz Beginns der Sendung um 23 Uhr hatte sie sicherlich viele Zuschauer. Ausgelöst hat der Inhalt seitdem bestimmt vielerlei Gespräch und Ansichten, rangierend von Aussagen wie "das haben wir schon geahnt oder gewusst" bis zum üblichen Abwickeln mit dem allseits bekannten Spruch: Kann man denn die Familie nicht in Ruhe lassen?
Silver Club am 27. September
- Samstag, 23. August 2014 15:37
- Matthias Bosenick
Kurzinformation
Silver Club: „AfterSummer Independent KulturNacht“, Rebenpark, Rebenring 31, 38106 Braunschweig, Samstag, 27. September 2014, Einlass: 20.00 Uhr (Lesung ab 20.30 Uhr), Eintritt frei
Im Westen nichts Neues, 27. Aug. 14, 18.30 Uhr im Universum
- Samstag, 23. August 2014 23:32
- Daniel Gottschalk

Das Friedenszentrum Braunschweig e.V. und das Braunschweiger Friedensbündnis als gemeinsame Veranstalter zeigen den Filmklassiker am 27. Aug. 2014 um 18.30 Uhr im Universum, Eintritt: 8 €
Gedenken in Roselies an die Massaker des 1. Weltkriegs
- Sonntag, 24. August 2014 17:44
- Redaktion

In den belgischen Orten an der Sambre zwischen Namur und Charleroi wurde am Wochende der Zerstörungen und der Massaker gedacht, denen Ende August 1914 zahlreiche Zivilisten zum Opfer fielen. Das deutschsprachige Flanderninfo berichtet in einigen Beiträgen über die damaligen Ereignisse. Gedenkfeiern fanden auch in Roselies statt, wo vor allem Braunschweiger Truppen beteiligt waren. Vom Braunschweiger Ratsherrn Peter Rosenbaum, der mit seiner Frau an den Gedenkfeiern teilnahm, veröffentlichte das Flanderninfo ein Interview.
Friedenszentrum zum 1. Weltkrieg
- Montag, 25. August 2014 00:42
- Frieder Schöbel-Friedenszentrum
Das Braunschweiger Friedenszentrum e.V. gedenkt der Auslösung des 1. Weltkriegs 1914 mit mehreren Veranstaltungen.
1) Sondervorstellung des Films IM WESTEN NICHTS NEUES in Originalfassung von 1930 nach dem weltberühmten Roman von Erich Maria Remarque am Mittwoch, 27.8. um 18.30 h im "Universum", Neue Straße 8, Eintritt 8 €, mit anschließender Diskussion.Trailer!
2) Dienstag, 2. September, 14-17 Uhr:
Das FRIEDENSMOBIL für den Zivilen Friedensdienst macht Station in Braunschweig auf dem Kohlmarkt für die
AKTION "Friedensband", die am 6.9. von der Berliner Siegessäule zum Bundeskanzlerinamt 10.000 Postkarten für mehr Friedenspolitik aufhängen wird.
3) Ausstellung der Berliner Friedensbibliothek "BESIEGTE MENSCHHEIT – Deutschland im Ersten Weltkrieg" vom 15. September bis 1. Oktober gemeinsam mit der Volkshochschule in der VHS Alte Waage. Eröffnung 15.9., 18 h, mit Bürgermeisterin Annegret Ihbe und Geschäftsführer Peter Lorenzen, Eintritt frei. Führungen können unter 351147 angemeldet werden.
4) Vortrag in der Reihe WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS mit Heinz Günther Halbeisen, Oberstudienrat i.R.:
Rüstungswahn am Beispiel der Flottenpolitik vor dem Ersten Weltkrieg, am Donnerstag, 18.9., 19 Uhr
KZ Schandelah – und seine Friedhöfe
- Montag, 25. August 2014 01:35
- Diethelm Krause-Hotopp
Erste Gedenkstätte bei Schandelah. Foto: Bernhard Brockmann
Es wird über eine Ortsbegehung auf dem Gelände des ehemaligen KZ Schandelah zu informiert.
In Schandelah, Ortsteil Wohld, bestand ab Mai 1944 bis zum 10. April 1945 ein Außenlager des KZ Neuengamme. Über 800 Gefangene aus verschiedenen Ländern mussten hier unter unmenschlichen Bedingungen Ölschiefer abbauen. Aufgrund extrem schlechter Arbeitsbedingungen, Unterernährung, Misshandlungen und Erschießungen durch das Wachpersonal starben ca. 200 Häftlinge, 97 von ihnen sind seit Juli 1954 auf dem Friedhof von Scheppau begraben.
DGB-Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag auf dem Friedhof Jammertal in Salzgitter 1. September 2014
- Montag, 25. August 2014 20:37
- Michael Kleber, DGB

Die zentrale Gedenkveranstaltung der DGB-Region SüdOstNiedersachsen zum Antikriegstag findet am Montag, den 01. September auf dem Friedhof Jammertal in Salzgitter-Lebenstedt statt und beginnt 17.00 Uhr. Es sprechen Marion Koslowski-Kuzu (Vorsitzende DGB-Stadtverbandsvorstand Salzgitter) sowie ein Vertreter der Stadt Salzgitter. Hauptredner ist Wolfgang Lemb (geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall). Für die musikalische Umrahmung sorgt das Hamburger Klezmer-Ensemble "A Mekhaye".
Bereits um 16.00 Uhr bietet der Arbeitskreis Stadtgeschichte thematische Führungen auf dem Friedhof Jammertal an. Weiterlesen
Offener Brief an Herrn Ulrich Markurth
- Dienstag, 26. August 2014 10:15
- Bernhard Schnelle
Offener Brief an
Herrn Ulrich Markurth, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
mit großem Entsetzen habe ich den Bericht der Braunschweiger Zeitung vom 23. August 2014 betreffs des Kletterparks im Timmerlaher Busch zur Kenntnis nehmen müssen.
Braunschweig-Spiegel bei Radio Okerwelle
- Dienstag, 26. August 2014 10:36
- Uwe Meier
Aktive und Freunde des Braunschweig-Spiegels sind heute bei Radio Okerwelle zu Gast. Um 20:00 Uhr beginnt die Sendung mit Werner Altstädt als Moderator und den Braunschweig-Spiegel-Freunden Frau Sigrid Probst, Artur Schmieding und Uwe Meier. Die drei haben auch ihre Lieblingsmusik mitgebracht.
Man darf gespannt sein, was da so rüberkommt, denn der Braunschweig-Spiegel als Internetzeitung der Bürger und Bürgerinnen unserer Stadt in den Bereichen Politik und Kultur, gilt als das ultimativ kritische Korrektiv vermeintlicher kommunalpolitischer Wahrheiten. Aber nur dann, wenn die Bürger und Bürgerinnen mitmachen.
Lüge in Kriegszeiten
- Dienstag, 26. August 2014 14:39
- Redaktion
Derzeit scheint die Welt aus den Fugen zu geraten - sie ist voller Kriege. Auch bei uns vor der Haustüre. Selber kann man sich kaum ein objektives Bild machen - und den üblichen Medien sollte man auch nicht unbedingt glauben, denn wir wissen: "Im Krieg stirbt zuerst die Wahrheit." Dazu ein Beitrag von Mathias Bröckers von Telepolis in Heise online.
"Am Beispiel des Ersten Weltkriegs formulierte Arthur Ponsonby 1928 die Strukturgesetze der Kriegspropaganda – sie gelten, wie die aktuelle Berichterstattung über die Ukraine zeigt, noch immer.
Von Lord Arthur Ponsonby (1871-1946), einem britischen Politiker und Friedensaktivisten, stammt nicht nur das berühmte Diktum, dass das erste Opfer des Kriegs die Wahrheit ist – "When war is declared, truth is the first casualty". In seinem 1928 veröffentlichten Buch "Falsehood in Wartime" ("Lüge in Kriegszeiten") versuchte Ponsonby auch die Strukturelemente dieser Lügen und Fälschungen zu beschreiben, wie er sie am Beispiel des Ersten Weltkriegs beobachtet hatte:
Ausverkauf Europas
- Dienstag, 26. August 2014 15:12
- Redaktion
ARTE Dienstag, 26. August um 20:15 Uhr (73 Min.)
Wiederholung am Freitag, 29.08. um 8:55 Uhr
Von Parks und Kulturdenkmälern bis hin zu Wäldern und Bergen - die Privatisierung von staatlichem Eigentum wird zunehmend zu einem Instrument, das zur Sanierung angeschlagener Haushalte in Europa dienen soll. Warum geben Länder und Städte ihr öffentliches Gut aus der Hand? Und wer sind die Investoren? Die Bürger wehren sich dagegen, und in manchen Fällen haben sie damit Erfolg. Ankündigung
Die LINKE fordert Gerechtigkeitswende
- Dienstag, 26. August 2014 15:55
- Redaktion
Die Linke hat in einem Sieben-Punkte-Papier eine „Gerechtigkeitswende" für Deutschland gefordert. Fraktionschef Gregor Gysi und die Doppelspitze der Partei, Katja Kipping und Bernd Riexinger, warfen der Bundesregierung vor, durch eine Politik des Stillstands einen „Gerechtigkeitsstau" auszulösen. Ein Positionspapier von Katja Kipping und Bernd Riexinger, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, und Gregor Gysi.
Seltsam ist, dass von den bundesdeutschen Medien dieses Positionspapier kaum zur Kenntnis genommen wird.
Zu viel Reichtum kostet Wachstum: Die Kritik am Kapitalismus nimmt zu
- Dienstag, 26. August 2014 16:07
- Redaktion
Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Sogar Ökonomen der Wall Street sind jetzt besorgt. Die Konzentration von Geld in den Händen Weniger kostet Wirtschaftswachstum. Ist die Marktwirtschaft noch zu retten? Theoretisch ja.
LINKE beantragt wieder Einrichtung der 6. IGS
- Mittwoch, 27. August 2014 14:51
- Fraktion Die Linke im Rat der Stadt
Pressemitteilung
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Linksfraktion die Einrichtung einer 6. IGS zum Schuljahr 2015/2016 beantragt, da 240 Kinder aufgrund fehlender Plätze nicht an einer IGS beschult werden konnten. Dieser Antrag wurde nicht nur von der CDU, sondern auch von SPD und Grünen mit dem fadenscheinigen Argument abgelehnt, dass damit der Schulentwicklungsplanung vorgegriffen würde.
Die unbewältigte Sprache von Joachim Gauck
- Mittwoch, 27. August 2014 15:00
- Redaktion
Selten ein Bundespräsident an dem nicht rumkritisiert wurde. Nach dem vorzeitigen Rücktritt von Horst Köhler und dem "Rauswurf" von Christian Wulff, sollte es eigentlich der Herr Pastor Gauck besonders gut machen. Köhler und Wulff hat seinerzeit Kanzlerin Frau Merkel mit Macht durchgesetzt. Sie war aber gegen Gauck, doch diesmal wollten Mehrheiten in den Fraktionen Herrn Gauck. In weiten Bevölkerungskreisen ist er inzwischen unten durch. Anscheinend auch bei der Journalistin Daniela Dahm, die ihn bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien beobachtete. Lesen Sie den Beitrag von Daniela Dahn in "Kritisches-Netzwerk.de".
Reflektiertes Erinnern geht nicht ohne Sprache. Dabei ist es nicht ohne Belang, ob der Sprechende sich zu den Besiegten oder zu den Siegern rechnet.
Im Sport gibt es da, anders als in der Politik, klare Kriterien: 7:1, Deutschland gegen Brasilien. Was für ein demütigendes Ergebnis vor der ganzen Weltöffentlichkeit für die Gastgeber, die oft ein sorgenvolles Dasein fristen. Und sich mit dieser Fußballweltmeisterschaft 2014 so viel Hoffnung auf etwas Freude und Stolz gemacht haben. Brasilien war bereit, aus der Staatskasse viel Geld für die Fußballfans aller Welt zu zahlen. Geld, das im Lande, in dem der Hunger nicht besiegt ist, anderweitig gebraucht worden wäre, wie zahlreiche Proteste bewußt machten.
1914 - 2014 Einhundert Jahre danach: In Tamines wird noch immer eines guten Deutschen gedacht
- Mittwoch, 27. August 2014 16:21
- Karl Fr. Eckhardt
Zu den "Ereignissen, an denen Braunschweigische Truppen teilnahmen", gehörten gemäß dem Vaterländischem Kriegsgedenkbuch (S. 24) das "Gefecht bei Tamines und Roselies". Der Sohn des Braunschweiger Buchhändlers Neumeyer schreibt (S. 60): "Ohne Sicherung seitens der Artillerie gings über die Sambre bei Tamines. In Roselies ging eine Spitze vor", wo der Bericht Neumeyers über Roselies dann endet: "Die Rache war groß. Das ganze Dorf wurde von uns in Brand gesteckt, aber kein Gehöft blieb verschont." Auch ein "Überblick über den Vormarsch ... des Regiments 92" hält für den 22. August 1914 fest: "Roselies, Tamines" (S. 64). In Tamines ist aber auch die Geschichte eines "guten Deutschen" nicht vergessen:
Die Deutschen steckten aus Wut über die Verzögerung ihres Vormarsches auch Dutzende Häuser von Tamines in Brand und auch dabei starben Menschen. Doch in der Straße, die vom Zentrum zum Bahnhof der Stadt führt, steht hinter einer unscheinbaren Fassade eine Kapelle. Diese wurde aus Dankbarkeit gebaut und erzählt eine ganz andere Geschichte, nämlich die eines „guten Deutschen“. 12 Menschen befanden sich damals an dieser Stelle im Keller eines brennenden Hauses. Sechs kamen in den Flammen um.
Sechs weitere aber, fast alle aus einer Familie, überlebten, dank der Hilfe eines deutschen Soldaten, wie Noelle Van Herck, eine Nachfahrin, berichtet: „Er nahm sein Bajonett und das Werkzeug eines an der Hauswand stehenden Fahrrades und knackte die von außen verschlossene Klappe des Kellerlochs.“ Eine der Überlebenden war ein erst ein Jahr altes Mädchen: Noelles Mutter: „Manchmal berührt mich das immer noch. Wenn meine Mutter nicht gerettet worden wäre, dann würde ich heute nicht leben. Ein Großteil meiner Familie, fünf Leute, wurden gerettet und zwar von einem Deutschen.“
(aus: Flanderninfo.be, Kästchen am Schluss des Berichts)
Re-Kommunalisierung der Daseinsvorsorge
- Donnerstag, 28. August 2014 12:35
- Uwe Meier
Lassen wir die Wahrhaftigkeit der offiziellen Zahlen, ob der Vorteilhaftigkeit der braunschweiger Privatisierungen der Daseinsvorsorge unter dem früheren OB Dr. Hoffmann mal beiseite. Über den Verkauf des Tafelsilbers, also BS- Energy, Abfall oder Abwasser wurde hier viel berichtet und es wird noch viel berichtet werden. Nein, es geht hier um die Re-Kommunalisierung der ehemals städtischen Betriebe. Immer wieder flackert diese Diskussion auf, und das ist gut so. Lässt sie doch eine Wunde offen und gibt dadurch immer wieder Folgendes zu erkennen: den Verlust an kommunaler Selbstbestimmung, den Verlust an öffentlicher Daseinsvorsorge, den Verlust an erheblichen Einnahmen für die Kommune und den Verlust an wahrhaftiger kommunaler Identität und Bürgerstolz, abseits des peinlichen Marketingklamauks mit grün berockten Ballermännern vor einer Schlossfassade.
