Erschlichene Ehren? - Peditschek: Zauner verdankt Rosenbaum renommierten Journalistenpreis

Es ging in der letzten Ratssitzung unter Anderem um die geplante Ehrenbürgerschaft von Gerhard Glogowski. Störend habe Ratsherr Rosenbaum gewirkt. Manfred Pesditschek: "Insbesondere der BIBS-Ratsherr Peter Rosenbaum versuchte mehrfach, Gerhard Glogowski in Zusammenhang mit dem Kauf der Firma Mundstock in Misskredit zu bringen." Wir erinnern uns: Ernst Johann Zauner brachte damals die "Mundstock-Affäre" an die Öffentlichkeit und wurde dafür mit allerhöchsten Ehren und 2500,-€ Preisgeld beschenkt: er bekam den Preis des Bundes der Steuerzahler "Die spitze Feder" ... "für seine herausragende Recherche-Leistung in der so genannten Mundstock-Affäre."

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"Peng" hinter der rekonstruierten Schlossfassade

Kaum ist die Katze (BZ-Lokal-Chefredakteur Ralph-Herbert Meyer) im Urlaub, tanzen die Mäuse (BZ-Redakteur/in Dr. Jonscher/Habermann) auf dem Tisch und berichten doch tatsächlich wahrheitsgemäß von einer „Silvesterfeier am neuen Ort hinter der rekonstruierten Schlossfassade“. Hoffentlich hat das OB Dr. Hoffmann nicht mitbekommen, der (einschließlich der grammatikalischen Unzulänglichkeit) zum Investitionsprogramm der Stadt Braunschweig meinte, „dass alle diese Investitionen freilich überstrahlt werden von der 200 Mio. Euro-Investition der Schlossarkaden und dem Wiederaufbau unseren Welfenschlosses.“

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Schloss - Schlösser - am Schlössigsten

Ein einziger Satz in Die Welt: "Die Rückkehr der Schlösser in Braunschweig, Berlin, Hannover und Potsdam gibt den Städten Identität zurück - Peter Zumthors Diözesanmuseum in Köln: ein Bollwerk gegen modische Ausstellungsarchitektur - Prado-Erweiterung in Madrid von Rafael Moneo, auf Augenhöhe mit dem Altbau." lässt Schloss-Troubadour Ralph-Herbert Meyer wie gewohnt heftigst in die Saiten greifen (assistiert von N. Jonscher). Einmal mehr schmettert er eine vierspaltige Hymne auf das Braunschweiger "Schloss" und seinen Erbauer Dr. Gert Hoffmann.

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4. IGS: Braunschweigs OB Dr. Hoffmann ohne Souveränität

- Negativbeispiel für IGS-Schüler -

Es war ein großer Tag, jedoch ohne Überraschungen. OB Dr. Hoffmann hatte nicht die Souveränität die über einige Monate gesammelten Unterschriften von der Aktion 4. IGS entgegenzunehmen. 2500 Unterschriften wurden gesammelt und als Geschenk überreicht. Als Geschenk vieler Bürger an den Rat und den OB. Solche Geschenke werden in Braunschweig arrogant vom OB nicht entgegengenommen.

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Etwa 60 Bürger waren gekommen, um der Übergabe der Unterschriften für eine vierte IGS in Braunschweig an den OB beizuwohnen – doch der OB ließ sich nicht mal entschuldigen, er schickte seinen Büroleiter.


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2500 Unterschriften für eine 4. IGS in Braunschweig

"Aktion 4. IGS" will mehr Chancengleichheit in der Bildung

Die "Aktion 4. IGS" in Braunschweig, ein Zusammenschluss von Bürgern und den Parteien SPD, B90/Die Grünen, Linkspartei, BIBS und den Gewerkschaften DGB und GEW, fordert die Stadtverwaltung und die CDU auf, sich nicht länger einer 4. IGS in unserer Stadt entgegen zu stellen. Vor der Ratssitzung am 18.12.2007 um 10:30 wird die "Aktion" der Verwaltungsspitze der Stadt 2500 Unterschriften überreichen. Es soll damit deutlich werden, dass Ratsmitglieder und Landtagskandidaten aller Parteien, für eine 4. IGS, und damit einer zukunftsorientierte Bildungspolitik in unserer Stadt, aktiv eintreten sollen. 328 Abweisungen in diesem Jahr sind 328 zu viel. Respekt vor dem Elternwillen wird eingefordert und das Eintreten für die Streichung des weltweit einmaligen Errichtungsverbots von Gesamtschulen im niedersächsichen Schulgesetz.
Uwe Meier (Sprecher Aktion 4. IGS)
Homepage der Initiative für eine 4. IGS

Die Mär von der heißesten Forschungsregion Europas

In ihrer Internationalen Ausgabe vom 5.11.2007 titelte die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) „Braunschweig auf dem Weg zur heißesten Forschungsregion Europas“.

Gleich zu Beginn wird allerdings darauf verwiesen, dass andere Universitätsstädte im öffentlichen Bewusstsein höher rangieren als Braunschweig und dass sich einige Hochschulen sogar mit dem Attribut „Exzellenz“ schmücken dürfen. Große Chancen sieht der Präsident der TU Braunschweig, Jürgen Hesselbach, deshalb auch in einem fahrzeugtechnischen Zentrum, das der Volkswagen-Konzern gemeinsam mit der TU Braunschweig und dem Land Niedersachsen nach der ein wenig glücklos erscheinenden AutoUni von Volkswagen gründen möchte. Ist die altehrwürdige Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig also auf dem Weg fort von einer Universitas, welche die Interdisziplinarität, den Dialog der Natur- mit den Geisteswissenschaften sowie die Lehre als Quell des primordialen Kanons gemeinsamer Interessen und Überzeugungen aller beteiligten Fachrichtungen fördert, hin zur profitableren Wirtschafts-Uni? Bei einer Auslastung von nur 47 v. H. im Durchschnitt des Zeitraums 2001/02 bis 2005/06 (Siehe Bericht des Rechnungshofes S. 130 ff.) sieht man offenbar keinen anderen Ausweg.

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Die Ergebnisse der jüngsten IGLU Studie liegen vor

„Lesen gut, Integration mangelhaft“, „Falsche Auslese“ oder auch „Im Lesen gut – Chancengleichheit mangelhaft“ sowie „Ohrfeige fürs Schulsystem“. Dies sind einige der Headlines der Kommentare zur Veröffentlichung der jüngsten IGLU Studie*.

Was wird in dieser Studie deutlich?

Hiernach haben sich einerseits alle (!) Grundschulschülerinnen und Grundschulschüler in ihrer Leseleistung verbessert; die schwachen ebenso wie die starken.

Außerdem hat sich gezeigt, dass auch die Leseunterschiede zwischen Mädchen und Jungen verringert wurden.

Die Ursachen dafür sieht der Bildungsforscher Wilfried Bos darin, dass an Grundschulen schon seit längerem moderner unterrichtet wird als an weiterführenden Schulen. So arbeiteten viele Schulen mit Wochenarbeitsplänen. Außerdem seien Grundschullehrerinnen gezwungen, sich unterschiedlich starken Kindern individuell zuzuwenden. Sie könnten schwächere Kinder – im Unterschied etwa zu Gymnasiallehrern – nicht abschieben. (Die Zeit, 29.11.2007)

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Der Kampf um die vierte IGS in Braunschweig

In Niedersachsen existiert seit dem Regierungsantritt der konservativ-liberalen Union ein so genanntes „Errichtungsverbot“ für Gesamtschulen – ein schulpolitisches Unikum, dessen verfassungsrechtliche Zulässigkeit von vielen kritischen Beobachtern infrage gestellt wird.

Seit 2002 durften keine neuen Gesamtschulen mehr gegründet werden, obwohl Jahr für Jahr mehrere tausend Schüler abgewiesen werden mussten, was dem sonst geheiligten Elternwillen erheblich widersprach.

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Konsequenz aus der Bürgerferne der Politik ...: Bürgerferne der BZ?

Nicht gedruckter Leserbrief zum Artikel "Konsequenz aus der Bürgerferne der Politik", BZ vom 18.11.07

Sie berichten vom großen Zulauf zu den Bürgerinitiativen. Die BIBS ist ein Zusammenschluss mehrerer Bürgerinitiativen und kann das nur unterstreichen. Sie wurde vor einem Jahr auf nur wenige Monate nach ihrer Gründung von vielen BürgerInnen auf Anhieb ins Stadtparlament gewählt (4 Ratssitze).

Es ist schon ein besonderes Kunststück des Redakteurs, Herrn Zauner, die BIBS in diesem Artikel zu übersehen und nicht zu erwähnen, geschweige denn mit einem gewählten Vertreter der BIBS zu sprechen. Ist das Ihre überparteilichkeit?

Die von Ihnen berichteten Zahlen geben Rätsel auf: unterschiedliche Angaben in einem Artikel.
Die Bürgerinitiativen sind entstanden, weil sie ihre Anliegen nicht mehr im Rat vertreten sahen oder es erlebt haben, dass sie völlig undemokratisch im Rat abgewürgt wurden. Eine weitere Bürgerinitiative hat sich gegründet. Nach dieser Umfrage wird es spannend sein, ob die BZ weiterhin die BIBS ignorieren wird.

 

Ihre Redakteure haben es geschafft, nur über eine einzige Bürgeranfrage im Rat zu berichten. Gibt es auch eine Bürgerferne der BZ?

Elke Almut Dieter Braunschweig

Willkür-Aussagen bestätigt: Verwirr-Taktik soll Bürger gleichgültig machen

Braunschweiger Zeitung, Gert Hoffmann und ECE auf Wahrheits-Schlingerkurs

Die Bürger in Braunschweig sind in einer schlechten Situation: Als einziges Organ haben sie die Braunschweiger Zeitung (BZ), die über Politik und Wirtschaft berichtet. So müssen die Leser dem Wahrheitsgehalt ihrer Tageszeitung vertrauen und davon ausgehen, dass sie tatsächlich über alles Relevante informiert werden. Nur kritischen und aufmerksamen Lesern kommt gelegentlich einiges seltsam vor. Stimmen werden laut, dass so manche Aussage aus Rat und ECE in der BZ vielleicht unvollständig, geschönt oder schlicht unwahr sei.

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