Ausschluss militärischer Forschung auch an der TU Braunschweig?
- Mittwoch, 26. Januar 2011 14:13
- Lorenzo Poli
Unter dieser Fragestellung findet am Montag, 31. Januar, 18.30 Uhr, im Haus der Wissenschaft (Aula) eine Veranstaltung statt. Die Vortragenden sind Prof. Dr. Thomas S. Spengler, TU Braunschweig, und Reiner Braun, Berlin. Es moderiert Henning Garbers, Braunschweig.
"Die Gesellschaft verfolgt nur friedliche Zwecke." - So lautet die Zivilklausel aus dem Gesellschaftsvertrag der "Forschungszentrum Karlsruhe GmbH", 1956.
Diskussionen über den Ausschluss militärischer Forschung werden gegenwärtig an verschiedenen deutschen Hochschulen geführt. Einige Hochschulen haben bereits eine Zivilklausel eingeführt, die besagt, dass dort nur zu friedlichen Zwecken geforscht werden darf.
Die Problematik ist sehr vielschichtig. Zunächst steht die grundsätzliche Frage im Raum, ob sich die Hochschule in der Gesellschaft für eine Konfliktlösung ohne militärische Mittel überhaupt positionieren will. Auf nachfolgenden Stufen wäre zu diskutieren, wo die Trennlinie zwischen zivilen und militärischen Forschungsprojekten verlaufen sollte und wie man die Beachtung dieser Trennung kontrollieren könnte. Anhaltspunkte zur Einstufung einzelner Forschungsaufträge könnten beispielsweise in ihrer Transparenz, in den Quellen von Drittmitteln und in den Querverbindungen zu anderen Projekten liegen.
Ganz konkret geht es um die Frage, ob Hochschulen ihre Absicht, Forschung nur zu friedlichen Zwecken durchzuführen, in einer Zivilklausel erklären sollten. Ist dies für die TU Braunschweig vorstellbar?
Hingehen – Demokratie ernst nehmen
- Mittwoch, 26. Januar 2011 15:28
- Hansi Volkmann
Seit einigen Wochen steht das Thema Bürgerbefragung zum Stadionausbau in der Diskussion. Der DGB Süd-Ost-Niedersachen hatte zu einer Diskussionsveranstaltung gestern Abend eingeladen. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des DGB SON (Red).

Foto: DGB
FAST WIE ZUHAUSE
- Mittwoch, 26. Januar 2011 22:16
- Edith Grumbach-Raasch
eine interaktive Rauminstallation von Ana Laibach mit Hermann Schulz vom 21. Januar - 27. Februar 2011
BBK und Torhaus-Galerie
0531- 34 61 66
www.bbk-bs.de
www.kunstbarkeit.de
Malerei, Zeichnung, Fotografie, Video, Tagebücher in der Torhaus-Galerie des BBK Braunschweig

Bei der Betrachtung der Arbeiten von Ana Laibach www.ana-laibach.de, stellt sich schnell die Frage: "Wie real ist real?" oder wer ist Hermann Schulz. Hermann Schulz ist eine Kunstfigur der Mannheimer Künstlerin. Ein Stellvertreter, der in den Köpfen der Ausstellungsbesucher immer mehr Gestalt annimmt. Ähnlich wie in Second Life, nur realer, werden die Besucher mit Hermann Schulz, seinen Ahnen und ihren Vorahnungen auf subtile, tragische und komische Weise konfrontiert.
Die Künstlerin mit Braunschweiger Wurzeln präsentiert uns in der Torhaus-Galerie www.bbk-bs.de eine Welt die aus dem Ruder läuft, und hat dabei eine unbändige Lust am Sichtbaren und am Fabulieren.
Ihre Installationen gaukeln einem nicht vor, dass man Herman Schulz auf Anhieb lieben könnte. Eher im Gegenteil, die hilflose Hässlichkeit der "guten Stube" mit Stühlen und Teppich, die Bilder mit heroisch schrulligen Posen, erzeugen nicht gerade Empathie für den Helden der Geschichte.
BBK Torhaus-Galerie, Humboldtstr. 34, 38106 Braunschweig. Öffnungszeiten der Ausstellung: Di. - Fr. 15-18 Uhr So. 11-17 Uhr.
Der Eintritt ist frei
06.02.2011 ELF:UHR:DREIßIG
Künstlerführung mit Sabina Kaluza durch die Ausstellung "fast wie zuhause" von Ana Laibach
Informationsdienst Gentechnik - Wie geht es weiter?
- Freitag, 28. Januar 2011 14:53
- Heiner Schrobsdorff
Von der "normalen" Presse eher beiläufig erwähnt, kann man über diesen "Informationsdienst Gentechnik" einen Eindruck über die bisher größte Demonstration gegen Gentechnik, Massentierhaltung und Dumpingexporte und damit gegen die herrschende Agrarpolitik in Berlin am vergangenen Samstag gewinnen und euch bei der Kampagne im Wahljahr 2011 "Meine Landwirtschaft - unsere Wahl" weiterhin einbringen!

Niemand hat damit gerechnet, dass so viele Menschen kommen. 22.000 Bürgerinnen und Bürger haben letzten Samstag mit einem bunten und lauten Demozug ein ordentliches Zeichen gegen Gentechnik, Dumping-Exporte und Massentierhaltung gesetzt. Der Infodienst Gentechnik war mit einem analogen Infoticker vor Ort - eine Aktion in Kooperation mit dem Verein KUNSTrePUBLIK: 64 Hände formten mit 32 Plakaten eine große Leinwand neben der Haupttribüne mit Botschaften gegen Agro-Gentechnik. In einer Dia-Show haben wir die Aktion dokumentiert: http://www.keine-gentechnik.de/aktionen/fotos-wir-haben-es-satt-demo.html
König: Das Vertrauen der Bevölkerung wieder herstellen
- Sonntag, 30. Januar 2011 21:09
- Simone Leunig
"Wir müssen das Vertrauen der Bevölkerung wieder herstellen, wir müssen sie mitnehmen." Das sagte Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vor mehr als 200 Besuchern im Haus der Wissenschaft. Das Thema Atommüll besorgt viele Menschen in Deutschland, und insbesondere die Situation in der Asse erfüllt viel Menschen der Region zu Recht mit tiefer Besorgnis.

Viele fanden keinen Platz mehr. Über 200 Menschen waren am Freitag in das "Haus der Wissenschaft" gekommen, um an einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion teilzunehmen zu können. Moderatorin Regina Methler begrüßte vier Gäste auf dem Podium: Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Beck, Prof. Dr. Claudia Kemfert,
NDR Info Moderatorin Regina Methler, Prof. Dr. rer. nat. Wernt Brewitz und
Dipl.-Ing. Wolfram König. Hier im NDR können sie in Bild und Ton einen Eindruck von der Veranstaltung gewinnen, einschließlich einer Parodie auf den EU-Energiekommissar Öttinger. In der Braunschweiger Zeitung ist Henning Noske auf die Veranstaltung eingegangen.
Der Norddeutsche Rundfunk und die Braunschweiger Zeiung organisieren in regelmäßigen Abständen das Diskussions-Forum rund um aktuelle Themen im Haus der Wissenschaft.
Warum geht es nicht rascher mit der Bergung der Atommüllfässer in der Asse? Lesen Sie dazu im Spiegel: "Strahlende Fäkalien"
Vernissage: Gänseblümchendilemma
- Montag, 31. Januar 2011 00:14
- Uwe Meier

Inoffizielle Kultur atmet nicht nur in dieser Stadt dünne Luft und so ist es zu begrüßen, dass sich in dieser Hinsicht seit ein paar Jahren wieder etwas mehr tut.
Seit Oktober 2010 gibt es eine neue Projektgalerie in der Braunschweiger Innenstadt. Gegenüber des Cafés „Riptide“, das schon längst die Szene bereichert, mieteten sich „fünf Freunde“ ihren 29 Quadratmeter großen „einRaum“, den sie für Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stellen.
Einführung der Oberschule
- Dienstag, 01. Februar 2011 12:58
- Bernd Siegel
Auch in Braunschweig findet die Diskussion zur neuen Oberschule statt. Die Stadt hat sich entschieden zunächst mal abzuwarten, um zu sehen, welche Anweisungen aus Hannover aus dem Kultusministerium kommen werden.

Eindeutig ist zunächst, dass die sog. neue Oberschule nicht eingeführt wird, weil da ein gutes pädagogisches Konzept oder eine fortschrittliche Schulpolitik dahinter stehen, sondern weil die Hauptschule von den Eltern abgewählt wurde und die Eltern ihre Kinder dort nicht mehr hinschicken. Damit ist das über viel Jahrzehnte von der CDU und FDP geförderte Prinzip der Dreigliedrigkeit (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) gescheitert, und damit auch abertausende Kinder in der Vergangenheit. Nun soll die Oberschule retten, was zu retten ist - hauptsache das Gymnasium bleibt erhalten und es entstehen keine neuen Gesamtschulen. Das heiß, die schulpolitischen Versager von CDU und FDP wollen nun der Bevölkerung deutlich machen, dass die Oberschule das einzig Sinnvolle ist.
Wenn Sie weiterlesen finden Sie die Info „publik“ von Bernd Siegel zum Thema Einführung der Oberschule (Red.).
Blaues Auge
- Dienstag, 01. Februar 2011 15:16
- Uwe Meier
Herzlichen Glückwunsch Frau Seiffert!

Sie sind, obwohl reichlich unbekannt in der Bevölkerung, auf Listenplatz 1 der SPD zur Kommunalwahl gewählt worden. In der Bevölkerung weiß natürlich niemand warum. Hauptsache die SPD weiß warum. Wenn die SPD ihre Wahl geplant hatte, stellt sich die Frage, warum der Mann mit dem "Blauen Auge" sie nicht schon seit geraumer Zeit stärker in den Mittelpunkt gerückt hat, um sie bekannter zu machen. Aber vielleicht war es nicht geplant und eher "zufällig". Wir werden sehen, wie sie nun im Mittelpunkt der SPD im Mittelpunkt auch sein dürfen, oder ob der "Alte Fahrensmann Manfred Pesditschek" (der mit dem Blauen Auge), seine Eitelkeiten in der SPD weiter ausspielen darf. Es wird eine ihrer ersten schwierigen Aufgaben sein, Herrn Pesditschek Paroli zu bieten. Kaum jemand hat das in der SPD bisher gewagt. Wenn sie das nicht schaffen, warum sollte man sie dann wählen bei der Kommunalwahl. Warum sollten Wähler dann die Hoffnung haben, dass Sie dem Frauenschmeichler OB Dr. Hoffmann paroli bieten können. Wir werden sehen!
Der Dauerskandal - die industrielle Landwirtschaft
- Dienstag, 01. Februar 2011 20:12
- Kristine Schmieding

Frontal 21 (ZDF) bei der Bürgerinitiative Üfingen/Alvesse zu Besuch
Trotz großer Nachfrage nach Bio-Produkten unterstützt die Bundesregierung vor allem die konventionelle Agrarwirtschaft. Bio-Produkte bei uns auf dem Markt werden vielfach im Ausland produziert, und Bio-Hähnchen gibt es fast gar nicht. Die ideologischen Eiferer im Bauernverband mit seinem Lobbyministerium, dem Frau Aigner in Berlin vorsteht, verhindern seit Jahren einen Strukturwandel hin zum Biolandbau, zum Schaden der Verbraucher, der Umwelt und der Landwirte und zum Nutzen der Agrarindustrie. Tierquälereien und Dioxine im Futter und Fleisch sowie ein zu hoher Nitrateintrag durch die intensive Gülledüngung werden in Kauf genommen. Die immer wieder sehenswerten Zehn-Punkte-Programme der Politik, sollen seit Jahren helfen die Bevölkerung zu beruhigen und die Geschäfte nicht zu stören. In die Tat umgesetzt wurde noch nie etwas.
Vor allem in Niedersachsen entstehen derzeit hunderte von Hühnermastbetriebe rund um einen gigantischen Hähnchenschlachthof in Wietze, der jährlich 135 Millionen Tiere verarbeiten soll. Auch dort wehrt sich eine Bürgerinitiative.
Die TAZ berichtet heute von der giftigen Kornkammer Niedersachsen, die das Grundwasser schädigt und die Umwelt verkeimt. Der Bericht basiert auf den Aktivitäten der BI Üfingen/Alvesse. Diese hat daher am 30.01.11 einen offenen Brief und eine Studie von Ärzten an den niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister geschickt. Die Studie soll belegen, wie gefährlich der Staub und der Hhnerkot aus den Mastanlagen ist.
Die Bürger der betroffenen Regionen, in denen die Hähnchenmastanlagen entstehen sollen, wehren sich. Das Frontal21-Fernsehteam hat die Bürgerinitiative in Üfingen//Alvesse besucht. Sie ist besonders aktiv im Kampf gegen eine drohende Hähnchenmastanlage. Die Sendung Frontal 21 vom ZDF ging dem Dauerskandal heute Abend zum wiederholten Male nach. Hier der Bericht.
Konsumverein - Daumenkinomatografie
- Donnerstag, 03. Februar 2011 10:59
- Anne Mueller von der Haegen
Volker Gerling, Daumenkinomatografie: 10. Februar, 20.00 Uhr - Ein Abend magischer Portraits

Verehrtes Publikum, zum Berlinalebeginn gibt es im Allgemeinen Konsumverein
Daumenkinomatografie - es verspricht ein außergewöhnlicher Abend zu werden.
Der Abend findet für Sie kostenfrei statt (Spenden sind natürlich
willkommen). Wir werden für unsere Mitglieder, sofern sie sich anmelden,
gerne Plätze reservieren. Auch für auswärtige Gäste, die sich schon
angekündigt haben, werden wir einige Plätze freihalten.
Allen anderen möchten wir empfehlen frühzeitig zu kommen - "das Handtuch
abzulegen" und in der Bar noch ein Getränk zu nehmen.
Freuen Sie sich mit uns auf einen ganz besonderen Abend!
Herzliche Grüße
Anne Mueller von der Haegen
STILLE Fotografie in der Torhaus-Galerie
- Donnerstag, 03. Februar 2011 13:32
- Edith Grumbach-Raasch
"Früher brachte der Lärm die Menschen aus der Ruhe, heute ist es die Stille". (Ernst Ferstl)

Christa Zeißig
Die BBK Torhaus-Galerie präsentiert im März die Gruppenausstellung STILLE Fotografie.
Ausstellung mit Arbeiten von Christa Zeißig - Yvonne Salzmann - Klaus G.
Kohn - Jonas Karnagel - Birte Hennig - Andreas Greiner-Napp- Michael
Ewen - Gerd Druwe
11. März - 17. April 2011
Solidarische Gesundheit muss gegen Gier geschützt werden
- Donnerstag, 03. Februar 2011 14:28
- Wolfgang Wodarg
Göring-Eckardt kritisiert das Wachstumsdenken
- Freitag, 04. Februar 2011 11:25
- Uwe Meier und EPD
Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt hat beim Jahresempfang der braunschweigischen Landeskirche in der Klosterkirche Riddagshausen das Wachstumsdenken und den Perfektionswahn kritisiert. Immer deutlicher werde in der Gesellschaft die Kritik an der Wachstums-Euphorie und es beginne sich eine "Kultur des Weniger" zu etablieren. Mit dem "Weniger" könne auch eine Kultur der Freiheit verbunden sein.
Ralph-Herbert Meyer
- Samstag, 05. Februar 2011 10:37
- Karl Fr. Eckhardt
verlässt die Braunschweiger Zeitung. Von Haus aus Sport-Reporter, blieb er engagiert und parteiisch, auch als er die Leitung der Lokalredaktion übernahm. Die Ära Hoffmann hat er mit seinem kongenialen Kollegen Ernst Johann Zauner geprägt.
Hoffmann hatte in ihm stets ein treues Sprachrohr, ein vorauseilendes Echo, dem er dann folgen konnte mit Macht. Hinter der unbedingten Parteilichkeit mussten journalistische Qualitäten und Tugenden zurücktreten. Matthias Witte machte sich einmal die Mühe, die Meyer-Zaunersche Berichterstattung zur Überbauung des Schlossparks* mit einem Einkaufszentrum mit Schlossfassade ausführlich und im Detail zu analysieren. Meyer und Zauner lieferten mit ihrer Berichterstattung ein bleibendes Lehrstück für parteiischen Journalismus im Dienste der politischen Macht.
Doch Meyers politische Wirkkraft war doppelt. Letztlich wirkte er auch als Geburtshelfer für neue Opposition. Medien wie "schlosspark-braunschweig", "unser-braunschweig" oder eben der "braunschweig-spiegel" verdanken ihm mittelbar mit ihre Existenz. Mit seinem parteiischem Journalismus betätigte er sich auch als Hebamme, indem er neuen Bürgerinitiativen und politischen Gruppierungen, wie etwa der BIBS, mit zur Geburt verhalf.
Und "Ralle" hatte auch ein menschliches Gesicht. Bei aller Kumpanei mit der Macht blieb er Kumpel für alle. Wer würde mit ihm nicht - mit wem würde er nicht mal auf die Schnelle ein Bier trinken?
*„Das wird keine Fassade für ein Einkaufscenter, das wird ein richtiges Schloss“ - Dokumentation und Analyse der Berichterstattung der Braunschweiger Zeitung in den Jahren 2004 bis 2006 zum so genannten "Wiederaufbau des Schlosses".
Diskussionsbeitrag - ‚Grüne Gentechnik‘
- Samstag, 05. Februar 2011 22:31
- Uwe Meier
Die DFG-Broschüre ‚Grüne Gentechnik‘ genügt ihrem eigenen Anspruch nicht‘ – Diskussionsbeitrag
Die brandneue wissenschaftliche Publikation, veröffentlicht in Environmental Sciences Europe 2011, 23:1, kommt als Diskussionsbeitrag zunächst recht harmlos daher. Das ändert sich, wenn bemerkt wird, dass am Gralshüter der deutschen Wissenschaft - der DFG - in einer renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift und von bekannten Wissenschaftlern, an der tendenziösen Öffentlichkeitsarbeit zur "Grünen Gentechnik" Kritik geübt wird. Eines kann man diesen Wissenschaftlern nicht vorwerfen, dass sie die "Grüne Gentechnik" ablehnen. Deshalb ist ihre Kritik um so schwerwiegender.
Diese DFG-Broschüre, erarbeitet von renommierten deutschen Wissenschaftlern, wird von Prof. Taube und Kollegen massiv kritisiert.
Friedhelm Taube, Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung,
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Michael Krawinkel, Institut für Ernährungswissenschaften – Ernährung in Entwicklungsländern
Justus-Liebig-Universität Giessen
Andreas Susenbeth, Institut für Tierernährung und Stoffwechselphysiologie,
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Werner Theobald Zentrum für Ethik, Ethik in den Lebenswissenschaften, Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung, Christian-Albrechts-Universität Kiel
ISSN 2190-4715
Article type Discussion
Submission date 25 January 2011
Acceptance date 2 February 2011
Publication date 2 February 2011
Entdemokratisierung Braunschweigs
- Sonntag, 06. Februar 2011 12:50
- Frieder Schöbel
Aus aktuellem Anlass zur Bürgerbefragung über den Stadionausbau veröffentliche ich nochmals den in der Umweltzeitung erschienenen Artikel zum Demokratieverständnis des Oberbürgermeisters Dr. Hoffmann.
Vernissage - Handelsweg 5-7
- Sonntag, 06. Februar 2011 13:00
- Uwe Meier
Etwas abseits des fast-food-Konsums mit 1 A-Lagen und den immer gleichen Modeketten sowie dem angeblichen "shopping in elegance", liegt der Handelsweg. Kunst auf 29 qm bieten dort vier engagierte Männer und eine Frau an. Sie eröffneten die Galerie am 1. Oktober 2010 im Herzen der Stadt. Am Freitag eröffnete die Ausstellung von Alexandra Funke und Sabine Kühn.

Eine wundervolle blau-gelbe Zukunft?
- Montag, 07. Februar 2011 18:30
- Stefan Vockrodt
Herzlich willkommen!
- Montag, 07. Februar 2011 18:36
- Redaktion
Die Vielfäligkeit unsere Stadtteile und die Vielfalt der seit 1972 eingemeindeten Dörfer rund um Braunschweig machen als Ganzes den kulturellen Reichtum unserer Stadt aus. Trotzdem ist jeder Stadtteil einzigartig. Die Bewohner identifizieren sich mit ihm, und das ist gut so. Es überrascht daher nicht, dass engagierte Bürger für jeweils ihren Stadtteil einen eigenen Internetauftritt eingerichtet haben. Es ist zu hoffen, dass sie dabei viel Unterstützung bekommen.
Wir vom Braunschweig Spiegel freuen uns über die Möglichkeit in einen engeren Austausch mit den Stadtteilen zu kommen und begrüßen unsere Partner bei uns. Braunschweig-Spiegel ist also zukünftig mit den Internetseiten der Braunschweiger Stadtteile vernetzt!
In der Linkliste vom Braunschweig-Spiegel "Links" >> "Stadtteile im Netz" haben unsere Leser nun einen Zugang zu den Stadtteilseiten von:
Bevenrode, Bienrode, Braunschweig-Ost, Braunschweig - Süd, Heidberg, Hondelage, Lamme, Lehndorf, Querum, Schuntersiedlung, Veltenhof, Volkmarode, Waggum, Watenbüttel, Weststadt.
Wenden und das Magniviertel fehlen noch. Sie sind noch in der Phase der Entscheidungsfindung, ob sie vernetzt werden wollen.
Also Herzlich willkommen! Mit allen Stadtteilseiten wünschen wir eine gute Zusammenarbeit und einen intensiven Informationsaustausch.
Appell gegen den Abbau von Bürgerbeteiligung
- Montag, 07. Februar 2011 22:14
- Kristine Schmieding
Die CDU/FDP-Fraktionen in den Bezirksräten 111 (Wabe-Schunter) und 112 (Bienrode-Waggum-Bevenrode) setzen sich für den Zusammenschluss dieser Stadtbezirke ein – mit ihrer knappen Mehrheit und gegen den Willen aller anderen Bezirksratsmitglieder. Als neuer Bezirk würde ein unhandliches, schlauchartiges Gebilde entstehen, der mit Abstand längste Stadtbezirk Braunschweigs. Begründet wird dies vor allem mit der Schwierigkeit, genügend eigene Bezirksrats-Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl zu finden, also mit parteitaktischen Erwägungen.
Wie passt das zu der neuerdings propagierten Öffnung der CDU/FDP-Ratsmehrheit für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger? Es hieß ja, man hätte aus Stuttgart 21 gelernt und deshalb die Bürgerbefragung zu dem Ausbau des Eintracht-Stadions beschlossen. Oder war das womöglich auch nur parteitaktisch motiviert?
Um diesem Eindruck entgegenzutreten, sollte der Rat in seiner Sitzung am 22. Februar die Zusammenlegung der Stadtbezirke ablehnen. Die Oppositionspolitiker der beiden Bezirksräte haben einen entsprechenden Appell an alle Ratsfraktionen geschickt. Darüber hinaus setzen sich viele Bürger in den Stadtteilen (auch CDU/FDP-Sympathisanten) für „ihre“ Bezirke ein. Sie würden ihre Motivation und Beteiligungsmöglichkeiten eingeschränkt sehen durch weite Anfahrtswege und lange, für sie weniger interessante Tagesordnungen. Bis zum 17.02. werden deshalb noch Unterschriften für eine Resolution an den Rat der Stadt gesammelt.
Wie Einkaufszentren Innenstädte zerstören
- Montag, 07. Februar 2011 22:43
- Uwe Meier
Die Geschäftspolitik von ECE bleibt im Gerede. Der NDR zeigte gestern Abend zu diesem Thema am Beispiel von Leer einen Bericht (siehe unten).
Braunschweig kann ein Lied davon singen. In dem Beitrag "Die Ansiedelung von Großeinkaufszentren: Braunschweiger Virus grassiert bundesweit" nahm Holger Pump-Uhlmann, Mitautor des Buches „Angriff auf die City“ damals Stellung (Herausgeber: Walter Brune, Rolf Junker, Holger Pump-Uhlmann, Droste Verlag, Düsseldorf).

ECE ist in Braunschweig längst vielfach präsent. Man denke nur an die "Schlossarkaden", die mit dem Versprechen des Oberbürgermeisters durchgesetzt wurden, den Braunschweigern das Schloss wiederzugeben. Herausgekommen ist eine ECE-Shopping Mall, mit vorgehängter Schlossfassade und einigen Funktionsräumen, die die Stadt auch noch langfristig angemietet hat. Von "Schloss wiedergeben" kann also keine Rede sein, denn weder gehört es den Braunschweigern sondern neuerdings dem DeKa-Immobilienfond, noch gab es ein Schloss.
Was aber nur wenige wissen: ECE betreibt auch das Management der Burgpassage, des Welfenhof` und des City Point`. Damit hat ECE den entscheidenden Einfluss über die Käuferströme in unserer Stadt.
In der Innenstadt kann man inzwischen, wie vorausgesagt, zahlreiche langfristige Leerstände erkennen. Und nicht nur das, in 1 A-Lagen nehmen die "Billigläden" zu, was als ein untrügliches Indiz auf den Wertverlust einer Innenstadt hinweist. Wie die Abwärtsspirale verläuft sehen Sie hier auf der Grafik (Quelle: Junker & Kruse, Stadtnachrichten 11, 2005)

Weiter zum NDR-Bericht von gestern Abend.
Marc D. in W. und weitere Termine
- Dienstag, 08. Februar 2011 11:15
- Matthias Bosenick
11. Februar: Marc D. im Sauna-Klub, Wolfsburg
11. Februar: The Band Without Glantz & emmapeel im Nexus
11. und 12. Februar: Valerie Montag in der KaufBar
12. Februar: Ludger und Kippen im Nexus (und weitere Nexus-Termine)
17. Februar: Axel Klingenberg im Guten-Morgen-Buchladen
17., 18. und 19. Februar: blackhole-factory in der Kunstmühle
18. Februar: Poetry-Slam im LOT-Theater
18. und 19. Februar: „Hunger“ in der KaufBar
19. Februar: Jetzt und Hier im LOT-Theater
24., 25. und 26. Februar: „my personal utopia“ in der Kunstmühle
27. Februar: „Händchen klein“ im Figurentheater Fadenschein
27. Februar: „Vom Fischer und seiner Frau“ im Gemeinschaftshaus Weststadt
12. März: Glam-Rock-Party in der RockBar, Wolfsburg
18. März: Bumsdorfer Auslese in der KaufBar
2. April: Jembker-Hof-Revival-Party im CCC, Wolfsburg
9. April: Silver Club (Details folgen)
15. April: The Punchliner Show in der Brunsviga
30. April: 8. Indie-Ü30-Party im Nexus.
"Natur ohne Lobby? Verantwortung für die Schöpfung!
- Mittwoch, 09. Februar 2011 01:09
- Uwe Meier
Die Abt Jerusalem Akademie veranstaltet am 18. und 19. Februar 2011 im Franziuskussaal neben der Brüdernkirche die Tagung
"Natur ohne Lobby?" Verantwortung für die Schöpfung! Agrarethik II.
Damit wird die Veranstaltungsreihe nach den Diskursen zur "Grünen Gentechnik" zu dem Wertedilemma "moderner Landwirtschaft" fortgesetzt.
Das Spiel mit der Datenbank
- Mittwoch, 09. Februar 2011 10:27
- Stefan Böhme
"Die Datenbank als mediale Praxis": Im Haus der Wissenschaft wird das Phänomen der Datenbank vom 3. bis 5. März erstmals intensiv aus der Perspektive der Medienwissenschaften diskutiert. Veranstaltet wird die Tagung vom Forschungsprojekt "Strategie spielen" der HBK Braunschweig. Denn insbesondere Computerspiele basieren auf Datenbanken, und lassen den Nutzer mit diesen "spielen".

Die Datenbank – sie ist aus unserer modernen technischen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken, ob bei der Suche nach Wissen mit Google, auf der Suche nach der neuen Liebe mittels einer Online-Partnerbörse oder der Suche nach weiteren Steuergeldern mit Hilfe von ELENA.
Hoffmann gegen Rosenbaum - Auf zur nächsten Runde!
- Mittwoch, 09. Februar 2011 19:03
- Jörn Halusa
Es ist in unserer Stadt bekannt geworden, dass der VW-Konzern die Volkswagen Versicherungs GmbH in eine so genannte gewerbesteuerliche Organschaft‘ mit dem Gesamtkonzern verschmelzen will. Dadurch will der Konzern Steuern sparen. Na und, fragt man sich. VW nutzt das Steuerrecht. Erstaunlich ist doch eher, dass VW das nicht schon längst macht. Hat deren Steuerabteilung gepennt? Im Grunde ist es keine Meldung wert, dass VW das Steuerrecht zu seinen Gunsten nutzt. Tun wir doch alle!
Aber so einfach ist das alles nicht, zumindest nicht in Braunschweig, denn hier gibt es einen Oberbürgermeister Dr. Hoffmann (CDU) und einen Ratsherrn Rosenbaum (BiBS), wobei es der OB reichlich an Souveränität vermissen lässt und der Ratsherr Rosenbaum gelegentlich bereit ist, auch mal Grenzen auszuloten. Mit Vorwahlkampf ist diese Auseinandersetzung jedenfalls nicht mehr zu begründen. Dem OB möchte man Größe empfehlen! Er sollte nicht über jedes Stöckchen springen, dass Rosenbaum ihm - bewusst oder unbewusst - hinhält. Braunschweig ist nicht so kleinkariert wie es manchmal den Anschein hat.
Gericht: Verordnung eines sinnenfeindlichen, grau-maoistischen Einheitslook ist rechtswidrig
- Mittwoch, 09. Februar 2011 21:19
- Uwe Meier
Vorerst kann auf dem Bohlweg weiter "Pommes rot-weiß" gegessen werden. Vielfalt obsiegte gegen die Einfalt! Oberbürgermeister Dr. Hoffmann hat vor Gericht verloren. Er wollte mit seinen Geschmacksberatern, dass die Werbung der Geschäfte nur in weiß vor sich hinleuchtet. Nun wurde der Verwaltung heimgeleuchtet. Das Verwaltungsgericht erklärte heute am 9.2. die 2007 von der Stadtverwaltung verfügte Einheitlichkeit der Leuchtreklamen für rechtswidrig. Nur die Farbe "Weiß" war seither zulässig gewesen. Siehe den Bericht der Braunschweiger Zeitung.

Bohlweg vom Ritterbrunnen: Rechts haben sich die Linden schon freiwillig dem Dekret der Verwaltung untergeordnet. Es dauert aber noch etwas. Erst wenn die Rinde abfällt werden die Bäume weiß. Links die noch renitenten Bäume, die zeitweilig noch Farbe auf den Bohlweg bringen. Nun dürfen sie bleiben!
Neue Oberschulen verfassungsrechtlich bedenklich
- Donnerstag, 10. Februar 2011 16:29
- Redaktion und Barbara Schulze
Rechtsgutachten zur neuen Oberschule hat verfassungsrechtliche Bedenken. Die politische Willkür über die Bevorzugung der neuen Oberschule gegenüber der Gesamtschule, könnte sich als verfassungswidrig erweisen.

Apfelallergie - unsere Region hat die Lösung
- Donnerstag, 10. Februar 2011 18:04
- Gisela Meier-Drawe
Jeder zehnte Mensch leidet unter Lebensmittelallergien. Die Tendenz ist zunehmend. Die Apfelallergie ist eine der häufigsten Nahrungsmittelallergien (25,6 % bei 11). Auch die Häufigkeit der Allergien gegen verschiedene Apfelsorten nimmt zu. Apfelallergiker können aber trotzdem frische Äpfel essen. Entscheidend ist die Apfelsorte, und die richtigen Sorten für die Allergiker werden in der Region angebaut, rund um Braunschweig.

Forscher haben herausgefunden, dass Apfelallergiker auf alte Sorten seltener reagieren als auf neuere Züchtungen. Besonders die in den Braunschweiger Supermärkten angebotenen Apfelsorten (z.B. Granny Smith, Golden Delicious, Jonagold, Braeburn, Cox Orange) besitzen eine hohe Allergenität. Boskoop, Gravensteiner, Altländer, Gloster, Berlepsch, Goldparmäne können von Allergikern oft symptomfrei verzehrt werden.
Der BUND befasst sich seit vielen Jahren mit diesem Thema. Der BUND Lemgo ist zu einen der fachkundigsten Organisationen in Sachen rund um den Apfel geworden, und ist damit ein wichtiger Kulturträger.
Ältere Apfelsorten, wie die oben genannten, bekommt man fast nur auf den Braunschweiger Wochenmärkten. Bis zu 40 Apfelsorten werden rund um Braunschweig auf den Obsthöfen angebaut und in Abhängigkeit von der Jahreszeit verkauft. Etwa 20.000 Sorten gibt es weltweit insgesamt. Eigentlich jämmerlich diese 5-6 Sorten, die uns die Supermärkte ständig anbieten.
Valentinstag - Der Tag des weltweiten Rosenskandals
- Donnerstag, 10. Februar 2011 21:31
- Uwe Meier

Wenn man in Braunschweig fair gehandelte Schnittblumen kaufen will muss man lange suchen - und findet nichts. Auch zum Valentinstag, dem Tag der Blumengeschenke. Es gibt sie nicht in Baunschweig! Kein Blumengeschäft in der Stadt verkauft fair gehandelte Blumen."Fair" heißt, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter in Würde arbeiten und leben können, dass die Kernarbeitsnormen der "International Labour Organization" ILO und die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" eingehalten werden.
„Photovoltaik 2011 – Eine lohnende Investition“
- Samstag, 12. Februar 2011 19:24
- Thomas Röver
Das "Energieforum BS" veranstaltet am 02. März 2011 einen Informationsabend rund um die Photovoltaik.
Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr mit einer Ausstellung. Um 19:00 Uhr schließt sich eine Vortragsveranstaltung an. Die Einladung mit näheren Informationen sehen Sie hier.

Es geht um die Zukunft der Energieversorgung (unser Ziel ist 100%!) und die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik. In unserer Region ist Photovoltaik neben der Windenergie und der Biomasse wesentlicher Bestandteil aller zukünftigen dezentralen und regenerativen Energieerzeugungskonzepte: Auch in Deutschland scheint ausreichend Sonne, um einen bedeutenden Anteil des Strombedarfs nachhaltig bereitzustellen.
