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Umweltzeitung 2/11- Die Haut der Erde

altDie neue Ausgabe der Umweltzeitung ist erschienen. In der rechten Spalte dieser Seite erscheint das neue Titelblatt mit den dahinter liegenden Informationen und Textauszügen oder auch hier.


Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Stadtmensch als solcher hat kaum noch eine Beziehung zum Boden, auf dem er steht, geht und baut. Auf dem und vor allem vom Boden leben wir, und wie alles, was für uns absolut elementar lebensnotwendig ist, behandeln wir den Boden schlecht.

Monokulturen und schwere Maschinen reißen die Äcker auf, rauben den Böden die Nährstoffe und Jahr für Jahr schrumpft die Ackerkrume um ein paar Zentimeter – Böden, in Jahrtausenden gewachsen, erodieren in wenigen Jahrzehnten. Doch nicht alles ist schlecht um den Boden bestellt – es gibt Hoffnung, durch neues Wissen und durch Rückbesinnung auf zum Teil steinzeitliche Methoden.

Wer Blumen in seiner Wohnung oder auf dem Balkon hat – so man einen hat –, der besorgt sich die Erde meist in Plastiksäcken aus dem Bau- oder Verbrauchermarkt. Dass man dann meistens Torf eintopft, der Jahrtausende brauchte, um zu reifen, stört die wenigsten. Wohl denen, die einen Garten oder Freunde mit Garten haben, können sie doch manchmal gute Gartenerde oder sogar Kompost für ihren Zimmergarten verwenden. Das ist nützlich, brauchen sie doch nicht jährlich umzutopfen. Aber auch der eigene Garten kann zum Paradies werden, und wer keinen hat, kann trotzdem für viele kleine Gärten in der Stadt sorgen. Wie? Das lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Die Stadt Braunschweig wird demnächst einen Klimaschutzbeauftragten einstellen, ob es eine Fachkraft oder ein Parteikandidat wird, ist noch nicht endgültig geklärt – wir unterziehen diesen und andere Aspekte des Klimaschutzprogrammes einer kritischen Würdigung. Wie es regional um eine nachhaltige und zukunftsträchtige Entwicklung bestellt ist, beleuchtet unser Hintergrund. Ein Schwerpunk ist dabei auch der Nahverkehr: Was kann man nach dem RSB-Desaster noch erwarten?

Der frühere Braunschweiger Generalstaatsanwalt Fritz Bauer wurde nicht nur bekannt, weil er Adolf Eichmann in Argentinien aufspüren half, sondern auch als Mitbegründer der Humanistischen Union und unermüdlicher Verfechter der Menschen- und Bürgerrechte. Ihm und dem nach ihm benannten Preis ist ein weiterer Beitrag gewidmet.

Wir haben wieder fleißig für Sie gelesen, lassen die Kröten wandern und wer nach unserem letzten Heft begann, Socken zu stricken, und nicht weiß, wie Ferse und Spitze gefertigt werden – nun, auch denen wird in dieser Umweltzeitung geholfen.

Eine anregende, interessante, aufregende und bei allem auch kurzweilige Lektüre wünscht


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