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Die Veränderungen die in der Amtszeit von Ex-OB Dr. Gert Hoffmann stattfanden (https://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Hoffmann#Oberb%C3%BCrgermeister_in_Braunschweig) sind hier dokumentiert. Hierunter fallen umstrittene Privatisierungen, Flughafenausbau, Schlossparkvernichtung, und Errichtung von ECE-Schlossarkaden ...

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Brief: Artgerechte Nutztierhaltung im Ökologischen Landbau?

Der Vorsitzende vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, schrieb einen Brief  zum Thema „Artgerechte Nutztierhaltung", nachdem in letzter Zeit zunehmend von quälerischer Tierhaltung in Biobetrieben in den Medien berichtet wurde.

"Ökologischer Landbau – Chance für Tiere und Umwelt oder unmöglich?“.

Betrifft: Artgerechte Nutztierhaltung im Ökologischen Landbau – Chance für Tiere und Umwelt oder unmöglich?

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Ökologischen Landbaus,

In den letzten Tagen mehren sich Berichte in den Medien, in denen katastrophale Bilder aus der Nutztierhaltung in Bio-Betrieben gezeigt werden. Ich finde solche Bilder fürchterlich. Manche davon sind so verstörend, dass es mir schwer fällt, darauf angemessen und sachlich zu reagieren. Denn sie vermitteln den Eindruck, als sei unser Versprechen als Ökolandbau, artgerecht und respektvoll mit den uns anvertrauten Nutztieren umzugehen, nichts wert.

Ich will als jemand, der seit vielen Jahren Verantwortung in der Bio-Branche trägt und als seit 20 Jahren ökologisch wirtschaftender Landwirt trotzdem versuchen, diese Eindrücke und die Situation in unseren Betrieben einzuordnen. Weiterlesen

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft

Marienstr. 19-20, 10117 Berlin,

Tel.: 030-28482-307, Fax: 030-28482-309

www.boelw.de

NEUAUFLAGE: Broschüre „28 Antworten zum Stand des Wissens rund um Öko-Landbau und Bio-Lebensmittel“

 

 


Kommentare

0 #1 Katharina Rosch 2012-12-06 21:39
Ich denke, dass sich Massentierhaltung und Ökologie ausschließt. Und ausreichend Bio-Eier, Bio-Fleisch und Bio-Milch, wenn die Tiere wirklich artgerecht gehalten werden, zu produzieren ist bei der heutigen Verzehrmenge, die zudem noch anwächst, nicht möglich.

Ich habe daher den einzigen konsequenten Weg gewählt: Keine Produkte von Tieren oder gar aus Tieren mehr zu essen. Für mich muss von keinem Rind das Horn abgeschnitten werden, kein Eber kastriert, kein Huhn geschreddert, keine Kuh dauerschwanger gehalten werden.

Im Grunde ist es doch schon überhaupt pervers, Tiere einfach nur dafür zu halten, um sie zu töten.

Aber: ich bin unbedingt für Bio! Keine Chemie auf das Korn, das Gemüse und Obst! Wir müssen auch nicht mehr so viel herstellen, wenn wir uns aus der Nutztierhaltung zurückziehen.

Unser Leben im Überfluss und fern von der Kulturtechnik "Kochen" hin zum Fastfood und Convenience-Produkten hat nun einmal sehr hässliche Folgen!
 
 

 

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