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Das ist ein politisches Zeichen – Braunschweig und Region stark dabei!

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Die Anti-Atombewegung ist wieder da! Machtvoll, friedlich, phantasievoll, fröhlich, jugendlich und politisch hoch motiviert.

Niemand hatte erwartet, dass insbesondere in den bevölkerungsarmen Gebieten der Schleswig-Holsteinischen Unterelbe die Reihen geschlossen werden können. Endlos, bis zum Horizont standen die Atomgegner und Atomgegnerinnen aus vier Generationen und reichen sich die Hände oder Bänder. Die Stimmung war fröhlich und dennoch entschlossen. Kein Weg führt am zügigen Ausstieg aus der Atomenergie vorbei. Das politische Signal ist deutlich. Berlin soll es endlich begreifen, die Menschen in Deutschland wollen die Atomenergie nicht – sie wollten sie noch nie und sie werden noch zahlreicher wiederkommen, wenn die Laufzeitverlängerungen beschlossen werden sollten.
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Selbstverständlich war die Region Braunschweig stark vertreten und schloss die Kette über Kilometer vor dem Atomkraftwerk in Brokdorf. Asse, Schacht Konrad und Morsleben bringen die Menschen in der Region auf – vor allem die endlose Lügerei der über Jahre Verantwortlichen aus Industrie, Forschung und Politik. Vierzehn Busse und der Sonderzug aus dem Süden kamen aus Braunschweig.

Zunächst war bei herrlichem Wetter und seltener Windstille am Außendeich an der Elbe fröhliches Picknick und Sonnenbaden angesagt. Vor uns die energiespendende Sonne, die uns in Jahrmillionen noch scheint und hinter uns das Atomkraftwerk mit endlos strahlendem, lebensfeindlichem Atommüll:
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Auf der abschließenden Kundgebung verkündete der Haupt-Mitorganisator Peter Dickel (Schacht Konrad) als Erstes, dass die Kette steht – über 120 Kilometer. 120.000 Demonstranten gestalteten die Kette von Brunsbüttel nach Krümmel. Herzlichen Glückwunsch Peter, an Dich und die vielen Mitorganisatoren – es war auch eine logistische Meisterleistung!
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Nachdem zwei Mädchen ihr Protestlied unter großer Freude vortrugen,
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sprach Theo Christiansen (Vorstand Diakonie und Bildung im Ev.Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost).
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Er erinnerte u. a. an die massiven Konflikte um das Atomkraftwerk in Brokdorf in den 80er Jahren. Hier seine Rede als PDF.

Und dann ging es los – mit Musik der Braunschweiger Band Rest Risiko.
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Viel zu früh fuhren die Busse wieder zurück, gerne wären wir alle länger geblieben, denn nach diesem großen Tag wollten alle nur noch feiern.

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Hier noch einige Medien zur "Kettenreaktion":

Video Hamburg-Altona (youtube)

Zeit online

Spiegel online mit Fotostrecke:
Hamburg - Sie kamen von überall her: Mittfünfziger aus München, Familien aus Göttingen, junge hippe Hamburger, Rentner aus Berlin. Sie hatten Plakate und Fahnen wie vor 30 Jahren dabei und Politikermasken und schrille Verkleidungen. Popstars spielten auf und Politiker spielten sich auf. Kurzum: Es war ein Happening, ein Volksfest, wie es Deutschland seit Jahrzehnten nicht erlebt hat.

Wir Klimaretter - das online-magazin

Hamburger Abendblatt

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Neues Deutschland

 

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