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Die Veränderungen die in der Amtszeit von Ex-OB Dr. Gert Hoffmann stattfanden (https://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Hoffmann#Oberb%C3%BCrgermeister_in_Braunschweig) sind hier dokumentiert. Hierunter fallen umstrittene Privatisierungen, Flughafenausbau, Schlossparkvernichtung, und Errichtung von ECE-Schlossarkaden ...

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„Bachzeit“ im Braunschweiger Dom

Am Sonntag, 5. Mai 2019 um 17.00 Uhr findet eine Veranstaltung aus der Reihe „Bachzeit“ im Braunschweiger Dom statt.

Die Helmstedter Bachkantorei unter der Leitung von Propsteikantor Matthias Michaely singt die Kantate: „Der Herr ist mein getreuer Hirt“, BWV 112 von Johann Sebastian Bach

Sie wurde 1962 vom späteren Braunschweiger Domkantor Helmut Kruse gegründet und ist bis heute einer der großen Oratorienchöre der Region. Die Kantorei hat seither alle wichtigen Werke des Repertoires teils mehrfach aufgeführt. Auch Literatur abseits der gängigen Bereiche, CD-Aufnahmen sowie Uraufführungen von Auftragskompositionen gehören ebenso zum Programm wie die Pflege von A-Cappella-Literatur sämtlicher Epochen. In Braunschweig war die Kantorei zuletzt im Rahmen der "Bach-Zeit" am Dom im April 2017 zu hören.

Weiterhin wirken mit: Solisten des Staatstheaters Braunschweig sowie das Staatsorchester Braunschweig.

Das geistliche Wort spricht Dompfarrerin Katja Witte-Knoblauch. Eintritt frei – Kollekte erbeten

 

50 Jahre AMNESTY INTERNATIONAL in Braunschweig

Jubiläumsfeier mit Benefizkonzert der TU Big Band
Sonntag, 12. Mai Beginn: 17h
Brunsviga, Karlstr. 35 Großer Saal

Am Anfang steht ein Trinkspruch: 1961 stoßen zwei Studenten in einem Café in Lissabon öffentlich auf Freiheit und Menschenrechte an. Sie werden zu sieben Jahren Haft verurteilt. Das diktatorisch regierte Portugal duldet keine Äußerungen über Freiheit. Die Randnotiz bleibt nicht unbemerkt und wird zum Anstoß für die Gründung von AMNESTY INTERNATIONAL in London. Weltweit kommt es zur Gründung von lokalen Amnesty Gruppen. Schon 1969 startet auch in Braunschweig eine Gruppe engagierter Menschen, sich für die weltweite Einhaltung der Menschenrechte einzusetzen.

Der Einsatz für politische Gefangene steht auch heute noch im Mittelpunkt der Arbeit. Zum Jubiläum spielt die Big Band der TU unter Leitung von Gesa Gal. Die 17 köpfige Jazzformation wird im nächsten Jahr übrigens ihr 30 jähriges Bestehen als „kultureller Botschafter der Universität“ feiern. Lesen wird der durch viele Rollen bekannte Braunschweiger Schauspieler Andreas Jäger. Moderiert wird der Abend von Axel Uhde.

 

Schnippeldisco: Protesttanz gegen die Lebensmittelverschwendung


Am Samstag, 27. April, von 12 bis 16 Uhr wird auf dem Herzogin-Anna-Amalia-Platz hinter dem Schloss geschnippelt, geschrubbt, gekocht und bei Musik vielleicht auch getanzt. Die Gruppe "1. Braunschweiger Ernährungsgipfel", ein Zusammenschluss von Stadtgarten Bebelhof, Foodsharing , Slow Food, Transition Town und Greenpeace laden zum Mitmachen und Speisen in die Schnippeldisco ein. Gemeinsam mit den Braunschweiger Bürgern wollen die Akteure öffentlich ein Zeichen setzen gegen die große Verschwendung und Vernichtung von Lebensmitteln und mit vielen Tipps und Informationen auf einen nachhaltigen Konsum aufmerksam machen. Mit geretteten Lebensmitteln, die Foodsharing ständig aus seinem Netzwerk von rund 30 Geschäften und Betrieben in Braunschweig zusammenträgt, wird am Samstag eine köstliche Gemüsesuppe gekocht, die anschließend kostenlos ausgegeben wird. Dafür bitten die Veranstalter möglichst Löffel und Suppenschüssel mitzubringen.

Foto: Britta Steven

Weiterlesen: Schnippeldisco: Protesttanz gegen die Lebensmittelverschwendung

"Am Tisch mit der politischen Macht",...

so lautet die Überschrift eines Artikels in der Wochenzeitung "KONTEXT", die hier verlinkt wird. Kontext wurde seinerzeit in Stuttgart gegründet. Ein Grund war die einseitige Berichter-stattung der "Stuttgarter Zeitung" und der "Stuttgarter Nachrichten" über das Megaprojekt "Stuttgart 21" (siehe Bericht in derselben Ausgabe Nr. 420). Was ist los in der Medienlandschaft? (um)
 
Aus Kontext von Arno Luik vom 17.04.2019:
"Ist die Presse wirklich die Vierte Gewalt, die den Mächtigen auf die Finger haut? Unser Autor hat daran seine Zweifel. Das Wichtigste sei, beim Presseball am Tisch der Mächtigen zu sitzen und die Botschaft auszusenden: Wir sind eins.
 
Für mich hat das Streifen durch die Zeitungskioske in den großen deutschen Bahnhöfen immer etwas Deprimierendes. Einerseits sieht man da sehr viele Zeitungen, und das ist schön, aber in dieser farbenfrohen Vielfalt steckt auch eine grautriste Einfalt. Ja, es sind sehr bunte Blätter, die man da sieht, wirklich bunte Blätter. Fast alle, 8000 liegen in den großen Bahnhofskiosken aus, sind Unterhaltungsmagazine. Prominent präsentiert werden Zeitschriften zum Thema Garten, Garten, Garten, Auto, Auto, Auto, Frau, Frau, Frau, Computer, Computer, Computer." Weiter in Kontext: "Am Tisch mit der politischen Macht".
 
In dem Beitrag fällt auch der Name Jürgen Todenhöfer. Luik schreibt: "Ein in den 70er-, 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts einer der kältesten der Kalten Krieger, ein Reaktionär, er war Ehrenoberst der US-Armee, er saß für die CDU 18 Jahre im Bundestag." Auch darüber berichtet ein politisch gewandelter Jürgen Todenhöfer in einem Interview mit Albrecht Müller.

Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen

1943 ist der Krieg in Oberschlesien, dem Industriegebiet Ostdeutsch-lands, noch weit weg. Die Mutter fährt mit dem Kind aufs Land, wo es Hirschbraten, Kaffee und Kuchen gibt. Im Volksempfänger spricht Adolf Hitler von Siegen. Doch immer öfter heißt es: „… für Führer, Volk und Vaterland gefallen.“ In der Nachbar-schaft werden die jüdischen Familien abgeholt, man muss sich vorsehen, es soll Konzentrationslager geben. Dann werden aus Siegen Niederlagen, und im Westen versink-en die Städte im Bombenhagel. Vor der Gastwirtschaft des Großvaters schlagen sich Grubenarbeiter mit SA-Männern. Die Front rückt immer näher, und mit ihr kommt die Hölle des Krieges.

Im März 1945 übernimmt Polen die Verwaltung der deutschen Ostgebiete, und es folgt ein Exodus von Millionen, darunter die Mutter und das Kind. Als sie halb verhungert in einer Klein-stadt in Norddeutschland ankommen, liegt der Vater schwer verwundet in einem Lazarett. Hunger und die furchtbare Kälte im Steckrübenwinter 1946, danach ein jahrelanger Aufenthalt im Barackenlager. Aber die Mutter gibt nicht auf. In der provi-sorischen Wohnküche arrangiert sie einen „Salon“, in dem kontrovers debattiert wird. Es ist die Zeit der Währungs-reform mit der Teilung Deutschlands. Konrad Adenauer – von den Alliierten unterstützt – wird mit einer Stimme Mehrheit Bundeskanzler. Der Kalte Krieg beginnt, und die Weichen werden für das gestellt, was bis heute wirksam ist. Der Familie gelingt in den 1950er-Jahren, im „deutschen Wirtschafts-wunder“, allmählich der Neuanfang.

 Lesen Sie hier die Auszüge aus dem Buch

Gedenkfeier im ehemaligen KZ Schandelah-Wohld

Gedenkfeier am Gedenkstein des ehemaligen KZ Schandelah-Wohlt

Auch in diesem Jahr wird der Menschen gedacht, die im ehemalige KZ Schandelah-Wohld ermordet, an Unterernährung gestorben oder durch Arbeit vernichtet worden sind. Dazu werden wieder Gäste aus Belgien erwartet. Der Direktor der Gedenkstätte KZ Neuengamme bei Hamburg, eins seiner 86 Außenlager war das KZ Schandelah, wird eine Rede halten.

Die Gedenkfeier findet am 30.April 2019 um 10:30 statt.

In der Gemeindeverwaltung ist auch noch die Ausstellung der Sickter Schülerinnen und Schüler zu sehen. Sie haben erarbeitet, wie dort 800 Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten mussten und etwa 200 davon ermordet wurden.

Die Einladung

 

CDU schlägt Neubau des Sportheims in Leiferde vor

CDU will damit jahrelanges Provisorium beenden.

  • Kostengünstiges Vorbild soll der Bau in der Gartenstadt sein
  • Einsparungen an anderer Stelle können Finanzierung sichern

Mit einem Antrag zum nächsten Sportausschuss wird die Verwaltung aufgefordert, ein Konzept für einen Neubau des Vereinsheims für den VfL Leiferde vorzulegen. Der Verein hatte sich unlängst an die Rats-fraktionen gewandt und über seine derzeitige unglückliche Situation berichtet. Heute sind Duschen und Umkleidekabinen nicht etwa auf dem Sportplatz, sondern im Keller der örtlichen Grundschule gegen-über untergebracht. Als Vereinsheim dient das alte Bahnhofsgebäude in Leiferde, welches ebenfalls weit entfernt liegt. Zur vollständigen Pressemitteilung

 

Kollektivschuld

Dieses Gedicht, vielfach veröffentlicht, steht hier für zunehmende Kriegsgefahren. Es steht aber auch für den Beitrag zuvor im Braunschweig-Spiegel - zu den Ausführungen des Philosophen Prof. Michael Weingarten. Doch das Gedicht steht auch für sich, denn es ist immer aktuell. (red)

 

Wolfgang Bittner

 

Kollektivschuld

 

Wir haben es nicht gewusst,
Keiner hat es gewusst,
Keiner hat es wissen wollen,
Keiner wollte es wissen.
Selbst wer es hätte wissen können,
Hat es nicht wissen wollen,
Selbst wer es wissen konnte,
Wollte es nicht wissen.

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Auch in Braunschweig wurde enteignet

Karikatur in der BZ: Hammer und Sichel ist das bekannteste und verbreitetste Symbol des Kommunismus. Wikipedia

Wenn schon Satire: Warum nicht gleich dieses Plakat Wikipedia

Auch in Braunschweig wurde enteignet: Für die Erweiterung der Startbahn für den „Forschungsflughafen“ wurde Bürger Henning Jenzen enteignet. Er verlor ein landwirtschaftlich genutztes Grundstück. Da der sog. „Forschungsflughafen“ dem "Wohle der Allgemeinheit" dient, obwohl die besagte Startbahn nur für die Zwecke von VW gebaut wurde, verlor Jenzen nach dreijährigem Rechtsstreit, sein durch das Grundgesetz geschütztes Eigentum.

Die Braunschweiger Zeitung dekoriert in ihrer heutigen Ausgabe (9.4.19) als Karikatur die ins Auge gefasste Enteignung für lebensnotwendige Zwecke mit Hammer und Sichel. Wenn für die eigennützigen Zwecke von VW (schneller nach China) enteignet wird, dann gilt der Kommunismus-Vorwurf natürlich nicht.

Enteignungen in Braunschweig, ein Beitrag im Braunschweig-Spiegel von der BIBS

Norman Paech: zur Lage in Israel und Palästina

Prof. emer. Norman Paech hielt im Friedenszentrums Braunschweig vor etwa 60 Personen einen Vortrag im Rahmen der Vortragsserie "Wege zu einer Kultur des Friedens". In seinem Vortrag, ging er u. a. darauf ein, dass die Mehrheit der israelischen Regierung seit Staatsgründung vorhatte, ganz Palästina einzunehmen und in einen „jüdischen“, und damit einen rassistischen Staat zu verwandeln. Viele Zitate von einflussreichen Juden in Israel belegten diese Auffassung. Zum Beispiel sagte Ben Gurion, seit 1948 Ministerpräsident: „Ziel ist die völlige Übernahme des Landes“, dies sei die Staatsräson Israels.

Weiterlesen: Norman Paech: zur Lage in Israel und Palästina

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