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Eintracht - ein sterbender Schwan?

Die Fussballsprache ist reich an Anlehnungen an die Tierwelt. Beginnen wir mit dem unvergessenen "Garrincha" (Francisco dos Santos), den großen brasilianischen Fußballspieler (bester "Flügel"-Stürmer aller Zeiten) und zweifachen Fussballweltmeister. Er war mit einem X- und einem O-Bein und einer verkrümmten Wirbelsäule geboren worden. Daher sein Name "Garrincha", benannt nach dem brasilianischen Urwaldvogel Garrincha chorona (Oreophylax moreirae). Garrincha spielte in der Nationalmannschaft immer auf den „Flügeln“ und war „wiesel“-flink, wie auch so manch ein anderer „Flügel“-stürmer. Z. B. der Kultspieler aus dem Pott "Ente" Willi Lippens (Rot-Weiß Essen), der oft gegen den "Terrier" Berti Vogts spielte. Unvergessen ist der Dialog zwischen einem Schiedsrichter und "Ente Lippens": Der Referee sagte zu Lippens: "Ich verwarne Ihnen." Lippens erwiderte: "Ich danke Sie" und die "Ente" "flog" vom Platz.

Der derzeit wohl beste Fussballer der Welt, der Argentinier Lionel Messi wird beim CF Barcelona als „Zauber-Floh“ vergöttert. Er traf im Mai 2011 mit seiner Mannschaft auf die Bulldoggen von Manchester United.

Viele Spieler sind bekannt dafür, dass sie gerne eine „Schwalbe“ machen oder einen „sterbenden Schwan“; sie täuschen damit ein Foulspiel vor, um einen Vorteil zu erlangen.

Was hat also Eintracht mit einem sterbenden Schwan zu tun. Im Grunde nichts. Es gibt keine blau-gelben Schwäne, sondern nur schwarze oder weiße. Und Eintracht ist ein Löwe, und schon gar kein Schwan. Eintracht neigt auch nicht zum übermäßigen Foulspiel und „Schwalben“ sieht man so gut wie nie. Eintracht ist eine faire Mannschaft.

Nur: Eintracht spielt gut, spielt hervorragenden Fußball – auch wenn sie in der letzten Zeit etwas zu häufig verlieren. Doch Tore zählen im Fußball und nicht die Schönheit. Und Eintracht wird „ewig leben“, auch wenn für den wahren Fan jede Niederlage ein kleiner Tod bedeutet.

Hier der Spielbericht von Eintracht gegen Dynamo Dresden in der TAZ: "In Schönheit gestorben"

 

 

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