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Okerbrücke Leiferde: Grüne hinterfragen Nordtrasse

"Pressemitteilung"

Stellungnahme der Grünen Ratsfrau, Beate Gries, zu der geplanten neuen Okerbrücke in Leiferde:

„Den Protest in Leiferde gegen die geplante neue Okerbrücke können wir gut nachvollziehen. Auch unsere Ratsfraktion ist von diesem Brückenprojekt und der favorisierten Nordtrasse nicht überzeugt.

Wir haben der Beschlussvorlage der Fachverwaltung 17-04891 daher im Planungs- und Umweltausschuss (PlUA) am 09.08.2017 auch nicht zugestimmt. Das geplante Bauwerk erscheint uns zu groß dimensioniert und könnte folgende negative Auswirkungen haben: Erhöhtes Gefahrenpotential durch höheres Verkehrsaufkommen (inkl. Schwerlastverkehr) und höhere Geschwindigkeit (70 km/h), deutliche Belastung der Okeraue durch größere Eingriffe in Natur und Umwelt sowie erhebliche Kosten für die öffentliche Hand (ca. 4,5 Mio. €). Wie bei der Berkenbuschbrücke in Rüningen scheint es hier vor allem darum zu gehen, Fördermittel des Landes Niedersachsen zu erhalten, um die Haushaltsbelastung für die Stadt Braunschweig zu senken. Für die Steuerzahler/innen ist es allerdings egal, ob der Brückenneubau aus dem Landes- oder aus dem Stadthaushalt bezahlt wird.

Unseres Erachtens ist es gar nicht unbedingt notwendig, an dieser Stelle eine neue Brücke für den Pkw- und Lkw-Verkehr zu errichten. Die bisherigen Verkehrsbelastungen rechtfertigen das unserer Auffassung nach jedenfalls nicht. Wir haben deshalb vorgeschlagen, eine Kosten-Nutzen-Analyse vorzunehmen, was aber von der Verwaltung sowie von SPD und CDU abgelehnt wurde. Für den Fuß- und Radverkehr würde auch eine deutlich kleinere Lösung ausreichen. Uns ist bewusst, dass es in Leiferde auch viele Befürworter/innen der großen Okerbrücke gibt, da wir auch positive Reaktionen auf die Ausbaupläne erhalten haben.Trotzdem werden wir uns auch mit den weiteren Vorlagen zur Fischerbrücke kritisch auseinandersetzen. Wir hoffen, dass es doch noch gelingt, eine kleinere und weniger Verkehr erzeugende Brücke zu bauen.“

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