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Hamelner BürgerInnen in Sorge wegen AKW Grohnde
- Mittwoch, 25. Juni 2014 17:20
- Peter Dickel
PRESSEMITTEILUNG vom 25.6.2014

Immer offensichtlicher wird, dass mit der weiter fortschreitenden Veralterung der Atomanlage Probleme vor allem auf der Materialseite bestehen. Wir haben die Sorge, dass durch mehrere Einflüsse nicht alles für die maximale Sicherheit getan wird.
1 - Wir sehen die sich häufenden Berichte von Störfällen im AKW Grohnde darin begründet, dass die bisherige Bereitschaft, teure Investitionen vorzunehmen, durch die Vorrangstellung wirtschaftlicher Interessen (eines auf Gewinn orientierten Konzerns) nachvollziehbar überproportional schwindet angesichts einer zunehmend kürzer werdenden Restlaufzeit.
4 - Bisher gibt es für die beunruhigte Bevölkerung keine Information, warum plötzlich und ungeplant der Generator kaputt ging. Hier muss schnellst
5 - Scheibchenweise haben sich Probleme mit Drosselkörpern gezeigt, die rein zufällig gefunden wurden. Ist damit die Erkenntnis gereift, die komplette Atomanlage auf solche versteckten Materialschwächen zu überprüfen? Wenn nein, mit welcher Begründung?
6 - EON hat zugegeben, ein Teil "nur" geschweißt zu haben, statt es auszutauschen. Entweder also ein fast 30 Jahre altes Teil oder eines, das früher
nicht ausgetauscht werden und sehen hier eine Grundsatzfrage, die exemplarisch zu klären ist.
7 - Wir fordern nach diesen Vorfällen eine vorbehaltlose und vollständige Aufklärung und Offenlegung aller Reparaturmaßnahmen und aller gefundenen Mängel und eine Prüfung der kompletten Revision durch einen unabhängigen Spezialisten.
Wir haben die Befürchtung, dass in der verbleibenden Restlaufzeit des AKW Grohnde der ordnungsgemäße Ersatz defekter Teile zu teuer wird und wichtige Maßnahmen zur Sicherstellung der gebotenen maximalen Sicherheit in womöglich fragwürdigen und ggf. hart an der Grenze der Zulässigkeitausgearbeiteten Kompromissen ausbleiben.
Bei jeder noch so kleinen Fragestellung zu notwendigen und empfohlenen Maßnahmen zur Sicherheit, muss immer die Sicherheit im Fokus stehen, und zu keiner Zeit die Frage zur Wirtschaftlichkeit.
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Ergänzende Information:
Das nächste Treffen der Regionalkonferenz "AKW Grohnde abschalten" findet am Samstag, dem 26. Juli in Hameln statt. Ein Schwerpunkt der Tagung werden Klagen gegen die Betriebsgenehmigung des AKW Grohnde sein. Weitere Informationen dann auf www.grohnde-kampagne.de
Rückfragen:
Peter Dickel 0531 - 895601
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