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„Der EU-Handel mit Brasilien fördert den Klimawandel und verletzt die Menschenrechte“

Weide am Rande eines Regenwaldes im Amazonasgebiet. Totes Grasland nach der Glyphosatanwendung mit massiven Erosionsrinnen. Foto: Uwe Meier

Forscher der Universität Göttingen unterzeichnen Aufruf zu nachhaltigem Handeln

(pug) Mehr als 600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus jedem Land der EU sowie 300 brasilianische indigene Gruppierungen haben sich zusammengetan, um auf die Zerstörung der Umwelt und die Verletzung von Menschenrechten hinzuweisen, die durch den Handel mit Brasilien gefördert werden. 17 Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen haben sich dem Aufruf zu nachhaltigem Handeln angeschlossen. Er ist in der Fachzeitschrift Science erschienen.

Die Transformation des brasilianischen Regenwalds hat schon seit einiger Zeit zu gewaltsamen Konflikten mit der dort lebenden Bevölkerung geführt. Die Gewalt habe in letzter Zeit aber dramatische Ausmaße angenommen, so die Autorinnen und Autoren, und mindestens neun Personen seien seit Beginn diesen Monats durch diese Konflikte zu Tode gekommen. Zudem würden gewaltige Mengen Kohlendioxid freigesetzt und zahlreiche Arten aussterben, so die Kritik. Weiter in der Pressemitteilung der Universität Göttingen

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