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Die neue Umweltzeitung ist da! Wie fair ist die Stadt?

Umweltzeitung Braunschweig

Der Begriff „Fairness“ hat derzeit Hochkonjunktur, seit der derzeitige Präsident der USA, dessen Name auf diesen Seiten nicht erwähnt wird, ständig zwitschert, die armen USA würden vom Rest der Welt „unfair“ behandelt. Auch viele deutsche Politiker, wie unser Bundesheimatminister, fühlen sich unfair behandelt. Doch um diese Art von „Fairness“ geht es auf den nächsten Seiten nicht. Und ich gebe es ungern zu, aber manche Themen verfolgen uns geradezu. So auch das Thema Fairer Handel. Dieser hat nichts mit dem zu tun, was man gemeinhin „Freihandel“ nennt, denn freier Handel kann auch fair sein, ist es aber nicht, zumindest nicht, wenn es um Handel mit Entwicklungs- und Schwellenländern geht.

Braunschweig ist stolz drauf, eine „Fairtrade“ Stadt zu sein. Was bedeutet das? Wie können Kommunen, die große Beschaffer und wichtige Wirtschaftsträger sind, „fair“ sein? Reicht es, auf Label zu achten oder muss man nicht auch hinter die Kulissen schauen? Letzteres tun unsere Autoren, nicht nur was Label und Zertifikate angeht, sondern auch was kommunale und auch kirchliche Geldanlagen und Beschaffungswesen betrifft und auch die ökologische Fairness beschäftigt uns auf den kommenden Seiten. Denn wie lassen sich der wachsende Bedarf an Wohnraum und die Notwendigkeit von Luftschneisen und Grünflächen sowie Naturschutzbelange miteinander versöhnen. Geht das überhaupt? Mit diesem letzteren Aspekt schließen wir nicht nur an unsere letzte Nummer an, sondern kommen auch zu unserem Hintergrund.

Auch dieser behandelt ein Thema, das die Umweltzeitung in den nächsten Jahren noch oft beschäftigen wird. Denn seit Juni liegt der Entwurf des „Integrierten Stadtentwicklungskonzepts“ (ISEK) für Braunschweig vor. Viele Seiten eng bedrucktes Papier, noch mehr schöne (Marketing-)Wörter. Doch was steckt dahinter? Mooswände kommen dort nicht vor, obwohl mancher sie gerne in der Stadt sähe, der glaubt, solche Anlagen filtern Schadstoffe aus der Luft. Erste Erfahrungen aus Stuttgart stellen wir vor. Auch die Notwendigkeit billigen Wohnraums, der eine wichtige Komponente einer sich entwickelnden und auch einer fairen Stadt ist, findet sich im ISEK nur bedingt wieder. Dass es aber auch durchaus positive Entwicklungen im Zusammenhang mit dem ISEK gibt, können und wollen wir nicht verschweigen.

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