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Lamm und Mensch

Lamm und Mensch

 

Ein Lamm weiß doch nun wirklich nichts

vom Opfer-Ritus g’rad’ zum „Feste

der Auferstehung und des Lichts“,

und stemmt sich auf das allerbeste,

der Schlachtungs-Orgie zu entgehen

und Osterfest zu überstehen.

 

Das Lamm - und welcher Mensch hat nicht

ein Herz für dieses junge Leben! -

will einfach nicht sein Leben geben

für etwas, das nichts an Gewicht,

dafür nur Aberwitzigkeit

dem Menschen ist in dieser Zeit.

 

Es hat sich deshalb überlegt

- vor allem an der Nordseeküste,

wo’s sich auf Salzwiesen bewegt -,

daß es, falls doch es sterben müßte,

dem Lammfleisch-Esser jeder Art

die Übelkeit nicht läßt erspart,

 

durch seines Fleisches Salzigkeit

für einen Ess-Verdruß zu sorgen

beim Menschen, der mit Magen-Leid

und Unverträglichkeit am Morgen

danach noch hat die liebe Not. -

Natürlich geht davon nicht tot

 

der Mensch, der gestern noch verband

das Lamm mit Schlachten und mit Braten,

doch vorgestern es „süß noch fand“,

das Lamm, beim „Durch-die-Wiesen-Waten“. -

 

Das Lamm - ob überlebend oder tot -

sieht kurz vor Ostern Menschen „rot“!

 

 


Kommentare

0 #1 D-F-H 2013-04-02 15:18
Wer Fleisch essen will, muss ein Tier töten.
Liebe von den Produktionsmitteln entfremdete, eingeschweißten Biofraß kaufende, mit weltverbesserwisserischem Sendungsbewusst sein ausgestattete Hilfs-Literaten aus dem östlichen Ringgebiet: Behaltet bitte doch Eure schlechtgereimte Lämmchenlyrik für Euch. Es nervt.
 
 
 

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